Ice Lake-SP für Server: Intel widerspricht Berichten über Verzögerungen
Verschiedene Quellen berichten von Verzögerungen in Intels Server-Sparte. Mindestens Ice Lake-SP sei nicht mehr auf Kurs, andere wollen sogar herausgefunden haben, dass sich auch alle anderen Server-Prozessoren verspäten. Intel hat den Gerüchten nun offiziell widersprochen.
Sicherheitslücken, Verzögerungen und Lieferengpässe. Man lehnt sich vermutlich nicht weit aus dem Fenster, wenn man konstatiert, dass es bei Intel dieser Tage runder laufen könnte. Zuletzt brandeten noch Gerüchte um massive Verzögerungen bei Server-Produkten auf. Ice Lake-SP, Intels 10-nm-Hoffnung, sei nicht mehr fristgerecht zu realisieren. Später hieß es, die gesamte Server-Sparte sei betroffen. Intel hat derartige Wortmeldung nun offiziell dementiert.
"Intel bleibt im Fahrplan, was die Auslieferung der Whitley-Plattform angeht, beginnend mit Cooper Lake im ersten Halbjahr 2020, während die Produktion von Ice Lake im zweiten Halbjahr 2020 folgt." Auch bei den für 2021 geplanten Prozessoren der Sapphire Rapids-Familie liege man im Zeitplan.
Gerüchte schossen ins Kraut
Zuvor hatte ein Analyst von Wells Fargo verlauten lassen, dass sich Ice Lake-SP verspäten könnte. Investoren sollten sich schon mal mit der Vorstellung vertraut machen, dass entsprechende Xeon-Prozessoren erst 2021 auf den Markt kommen. Semi Accurate hatte das Gerücht erst aufgegriffen und ihm später durch eigene Recherchen noch zusätzliche Brisanz verliehen. Nicht nur Ice Lake-SP werde sich verspäten, sondern das komplette Server-Portfolio inklusive den noch in 14 nm gefertigten Cooper Lake-Prozessoren.
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Aktuell geht man davon aus, dass Cooper Lake-SP bis zu 56 Kerne bietet. Bei Ice Lake-SP erwartet man 28, obwohl es auch Leaks gab, die auf bis zu 38 hinweisen. Beide Prozessor-Familien erscheinen für die Whitley-Plattform und dürften einander ergänzen statt ersetzen. Sapphire Rapids soll im Jahr 2021 folgen und die neuen Willow-Cove-Kerne nutzen. Zusammen mit Xe-Beschleunigern des Typs Ponte Vecchio werden sich die CPUs unter anderem in Rechenknoten des Supercomputers Aurora wiederfinden.
Quelle: Tom's Hardware, Seeking Alpha, Semi Accurate

Bei Intel ist vieles möglich, zweites Halbjahr 2020.
Vielleicht kommt das nichtmal sondern wird direkt eingestellt, weil man es nicht fertigen kann.
Bis jetzt war von Intel ja alles was sie zu 10nm gesagt haben die Unwahrheit!
Man beachte die Formulierung.
Intel sagt nicht
Glaub ich ihnen nicht!