Intels Xe-Grafikmodule: Ponte Vecchio für HPCs kommt 2021
Intel hat Ponte Vecchio für HPCs enthüllt. Die Xe-Grafikmodule sind auf die Skalierbarkeit hin optimiert und sollen in 7 nm gefertigt werden. 2021 bilden sie die Grundlage für den Exaflops-Supercomputer Aurora.
Intels Xe steht für verschiedene in der Entwicklung befindliche Grafiklösungen. DG1 wird zum Beispiel den Desktop-Markt bedienen, Ponte Vecchio ist eine spezielle Lösung für HPCs. Letztere hat Intel im Zuge der SC 2019 nun genauer vorgestellt. Ponte Vecchio ist auf massive Skalierbarkeit hin optimiert, wird in 7 nm gefertigt und bringt viele neue Technologien in Stellung.
So können beispielsweise mehrere GPUs per Compute Express Link zusammengeschaltet werden, außerdem kommen HBM, EMIB und Foveros zum Einsatz. Ponte Vecchio bildet laut Intel die Basis für den Exaflops-Supercomputer Aurora, wo die Chips 2021 vermutlich auch das erste Mal aufschlagen werden. Intel zufolge sollen aber auch andere HTC-Kunden zeitnah versorgt werden.
Jeder Rechenknoten des Supercomputers setzt auf sechs 7-nm-Xe-Beschleuniger und zwei Xeon-CPUs, konkret Sapphire Rapids in 10 nm. Dazu gesellen sich DDDR5 und nicht flüchtiger Optane DC Persistant Memory, die man über ein Acht-Kanal-Speicherinterface anbindet. Ein Ponte Vecchio besteht aus zwei 8er-Blöcken mit noch unbekannter Zahl an Execution Units.
Infos zu dedizierten GPUs lassen auch sich warten
Intel unterteilt seine Grafikarchitekturen neuerdings in Xe(LP), Xe(HP) und Xe(HPC). Ersteres behandelt die mobilen Ableger für Laptops, während Xe(HP) dedizierte Modelle meint. Xe(HPC) steht erwartungsgemäß für High-Performance Computing, sprich Hochleistungsrechner.
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Zu den dedizierten Grafikkarten hatte Intel keine neuen Daten am Start. Bisherigen Informationen nach kommt die Xe-Architektur 2020 als Gen12-iGPU im Gepäck mit "Tiger Lake"-Prozessoren auf den Markt. Ab Mitte des Jahres folgen voraussichtlicht erste diskrete Grafikprozessoren.

Alles schön und gut, aber "Can it run Crysis?"