Intel: Ice-Lake-Xeons angeblich mit neuem Sockel und Speicherinterface
Die kommenden Ice-Lake-Xeon-Prozessoren sollen laut Gerüchten einen neuen Sockel und ein neues Speicherinterface bekommen, außerdem sollen sie eine generell höhere TDP unterstützen.
Ice Lake ist die kommende Prozessorgeneration von Intel, die in 10 nm gefertigt werden soll. Zu den Desktop-Modellen gab es bereits in der Vergangenheit zahlreiche Gerüchte; darunter, dass die Prozessoren erst 2019 erscheinen sollen. Wie realistisch das ist, lässt sich immer schwer abschätzen. Offizielle Aussagen seitens Intel sagten bisher, dass Ice Lake im Plan liegt.
Neue Gerüchte drehen sich nun erstmals um den Xeon-Ableger für Server. Die Informationen stammen von The Power Stamp Alliance (PSA) und sagen, dass diese mit einem neuen Sockel ausgerüstet werden - wieder einmal. Angeblich sollen die Xeon-Prozessoren der Ice-Lake-Generation in den LGA 4189 eingepasst werden - für Skylake SP wird LGA 3647 (Sockel P) verwendet und das soll auch bis Cascade Lake der Fall sein. Mit dem neuen Sockel soll die TDP auf 230 Watt erhöht werden (bisher max. 205 Watt). Heutzutage weist das meist recht deutlich auf die Erhöhung der Kerne pro Prozessor im High-End-Segment hin und auf schnellere Taktraten im Mittelfeld.
Hauptgrund für den neuen Sockel könnte aber der Hinweis in der Dokumentation sein, dass Intel ein natives 8-Kanal-Speicherinterface verbauen will. Das ist prinzipiell naheliegend, denn der Bedarf an Speicher wächst derzeit kontinuierlich und so könnte man die Produktlinien weiter abgrenzen. Das aktuelle 6-Kanal-Interface der Skylake-SP beherrscht pro Sockel bis zu 1,5 Terabyte Speicher mit ECC. Ein weiterer valider Grund für die Erhöhung der Pins am Sockel sind Änderungen an Intels Omnipath oder bei der Anbindung weiterer FPGA-Module.
Quelle: belfuse.com
Ice-Lake-Xeons angeblich mit neuem Sockel und Speicherinterface (2)
Quelle: powerstamp.org
Ice-Lake-Xeons angeblich mit neuem Sockel und Speicherinterface (1)
Bis es aber bei Ice Lake soweit ist, wird noch etwas Zeit vergehen, denn zunächst sollen erst einmal andere Generationen ersetzt werden. So etwa laut Gerüchten ab dem zweiten Quartal 2018 die wenig beliebten Kaby Lake E durch Coffee Lake E. Bei den Xeon-SP-Prozessoren gab es ohnehin keine Kaby-Lake-SP-Variante und die aktuelle Skylake-SP-Architektur soll ab dem 3. Quartal 2018 beziehungsweise im 2. Halbjahr 2018 durch Cascade-Lake-SP abgelöst werden. Cascade-Lake-SP soll neue Features wie Befehle für neuronale Netzwerke und weitere Verbesserungen bei den Frequenzen und der Architektur erhalten.
Quelle: Bel Power Solutions, Power Stamp Alliance, via Anandtech
CPU-Temperaturmessung: Wie heiß darf ein Prozessor werden?
PCGH Plus: Für moderne, leistungsfähige Prozessoren spielt die Kühlung eine wichtige Rolle. Deren Effektivität lässt sich an der CPU-Temperatur ablesen. Im Folgenden erläutern wir, was dabei zu beachten ist. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2018.
mehr ...




ist dieses neue Interface der Intel UltraPath Interconnect? Soll er nicht schon in Cascade Lake-SP seinen Einzug finden?
Und das Schema der neuartigen Intercore-Architektur wird dann wohl der Hybrid des Ring On-Chip Interconnect und Mesh-of-Trees Interconnect* sein (*Core to Core Communication Acceleration Framework; based on Parallel Architectures and Compilation Techniques; trade under the name of Core-to-Core Communication Paradigm.), der firmierend in High-Performance Hierarchical Ring On-Chip Interconnect aufgehen soll?
Im Vergleich zum Consumermarkt ist es aber wirklich vernachlässigbar.
Ernst gemeint: 50€ für Serverboard (+Blende), Quad-Core Xeon (X3430) und 8GB DDR3 ECC reg. waren einfach zu schön um zu verzichten wenn ein Fileserver ins Haus steht
Auch technisch interessant war dagegen die Aufrüstung von Sockel-775-Systemen mit Sockel-771-Xeons.
99% dieser CPUs sind in Servern verbaut, die von Oracle, Dell, HP, etc. einmal zusammengeschraubt werden, und erst bei der Entsorgung wieder (Tages-)Licht erblicken (wenn überhaupt).
Es würde nur wenigen auffallen, wenn innerhalb der selben Generation 100 verschiedene Sockel benutzt werden würden! Die CPUs könnten genauso gut verlötet sein.
Die werden sowieso nicht ausgetuscht oder aufgerüstet. Selbst den Speicher rüstet man nicht auf. Verwendest du günstige Riegel eines Drittherstellers, ist der Service fü die Maschine weg und diese damit nicht mehr einsatzfähig.
Kaufst du den zertifizierten Speicher vom Hersteller, ist einen neue Maschine, wenn überhaupt, nur unwesentlich teurer!
Ergo: Im Server-Bereich interessiert das (so gut wie) niemanden!
Im Vergleich zum Consumermarkt ist es aber wirklich vernachlässigbar.
Ernst gemeint: 50€ für Serverboard (+Blende), Quad-Core Xeon (X3430) und 8GB DDR3 ECC reg. waren einfach zu schön um zu verzichten wenn ein Fileserver ins Haus steht
Ist doch bei deren Mainstreamplattformen nicht viel anders, der Endkunde wird geschröpft wo es nur geht, zum Glück gibt es noch einen anderen großen CPU-Hersteller, der dies nicht tut!
Man darf gespannt sein, auch was Leistung und Verbrauch angehen.