Vergleich der Direct-X-10-Engines (Teil 3): Hellgate: London
Quelle: Flagship Studios
Renderings Hellgate: London
Das nun folgende Interview haben die Kollegen von Firingsquad im Februar mit Bill Roper geführt (siehe Links zum Thema).
Frage: Wird Hellgate: London mit Direct X 10-Unterstützung ausgeliefert oder gibt es nachträglich einen Patch?
Bill Roper: Das Spiel wird mit einer Unterstützung von Direct X 9 und Direct X 10 erscheinen. Direct X 10 ist eine neue und aufregende Möglichkeit, Grafikeffekte zu programmieren. Neben den offensichtlichen Vorteilen bei Qualität und Geschwindigkeit hilft die Flexibilität des neuen Shader-Modells, die gestiegenen Anforderungen bei der Entwicklung zusätzlicher und komplexerer Inhalte zu meistern.
Frage: Vergleicht man die Direct-9- mit der Direct-X-10-Version: Welche zusätzlichen und verbesserten Grafik-Features wird die Direct-X-10-Version haben?
Quelle: Flagship Studios
Renderings Hellgate: London
Bill Roper: Direct X 10 bedeutet nicht nur schnellere Hardware und ausgefeiltere Shader, sondern auch eine flexiblere und vereinheitlichte Pipeline, die es uns erlaubt, High-End-DX9-Artworks als Basis für noch bessere Grafik unter DX10 zu nutzen. Wir haben Partikelsysteme, die komplett auf der GPU ablaufen, und die direkt aus dem Original-Drahtgittermodell erzeugt werden - ohne zusätzliche Geometriedaten der CPU. Wir haben volumetrischen, flüssigen Rauch, der auf Objekte reagiert, die durch ihn hindurchlaufen. Und wir haben weiche Schatten, die weicher werden, je weiter sie sich vom Schattenwerfer entfernen. Wir arbeiten sehr eng mit Nvidia und Microsoft zusammen, um die neueste Technologie in Hellgate: London zu integrieren.
Die offizielle Fanseite zu Hellgate: London listet im Übrigen folgende Vorteile für DX10-Karten auf:
- realistische Schatten, die mit zunehmender Entfernung unschärfer werden
- Sprühnebel-Effekte bei aufprallenden Regentropfen
- Volumetrischer Nebel, der beim Hindurchspringen verwirbelt
- Höhere Partikelzahl bei Zaubern und Waffeneffekten
