Vergleich der Direct-X-10-Engines (Teil 3): Hellgate: London

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PC Games Hardware: Stichwort CPU - wollt ihr Multi-Core-Prozessoren unterstützen, die immer leistungsfähiger, günstiger und populärer werden?

Tyler Thompson: Spielermodelle aus Hellgate: London Quelle: Flagship Studios Spielermodelle aus Hellgate: London Auf jeden Fall, sowohl, um die Framerate als auch die generelle Grafikqualität zu verbessern. Und selbst bei konstanter Framerate können wir der zweiten CPU Befehle der GPU zuteilen und der damit ihr damit den Rücken für eine höhere Partikeldichte, noch mehr Animationsschritte für die Monster und die Darstellung weiter entfernter Objekten freihält. Das ist ein weiterer Vorteil von DirectX 10: Die neue API sorgt dafür, dass die Kommunikation zwischen CPU und GPU schlanker und damit flinker abläuft. Das könnte sogar bedeuten, dass Besitzer eines etwas älteren PCs mit dem Einbau einer DirectX-10-Karte eine spürbare Grafikbeschleunigung erleben - natürlich nur, wenn die Spielengine das unterstützt. Andererseits ist nach meiner Erfahrung die Rendergeschwindigkeit sehr vieler Spiele unmittelbar mit der CPU-Leistung verknüpft, da nützt eine neue Grafikkarte rein gar nichts. Wir probieren mit Hellgate: London einen Spagat und holen uns dort die Rechenressourcen, wo wir sie gerade verfügbar sind - sei es in der CPU oder der GPU.

PC Games Hardware: Skaliert ihr das auch auf CPUs mit mehr als zwei Kernen?

Spielermodelle aus Hellgate: London Spielermodelle aus Hellgate: London Tyler Thompson: Mal schauen. Das wird von den Optimierungen der Engine abhängen - ich bin mir sicher, dass unsere CPU-Hardwarepartner sich darüber sehr freuen würden. (lacht) Ihr Ziel ist, beim Ein- und Ausschalten eines zusätzlichen Kerns spürbare Unterschiede zu sehen. Die sollt ihr auch feststellen, wenn ihr einen 64-Bit-Prozessor besitzt.

PC Games Hardware: Bemerken das auch die PC-Besitzer mit mehr als einer Grafikkarte, die sich dem SLI- beziehungsweise Crossfire-Betrieb verschrieben haben?

Tyler Thompson: Ich gehe davon aus, dass unsere Havok-FX-Implementierung steht, wenn Hellgate: London erscheint. Dann können wir die Rechenleistung beider Karten dafür verwenden. Mit zwei Karten steigt die Pixelfüllrate, was unserem Spiel nahezu doppelt so hohe Auflösungen ermöglicht. Und wenn unsere Engine sich mehr auf die GPU als auf die CPU stützt, sorgt das selbstverständlich für mehr Frames pro Sekunde.

PC Games Hardware: Was hat euch dazu bewogen, in Sachen Spielphysik mit Havok FX auf eine Softwarelösung zu setzen? Immerhin gibt es ja auch Ageias Physik-Adapter, mit dem ihr noch mehr Ressourcen sparen könntet.

Spielermodelle aus Hellgate: London Quelle: Flagship Studios Spielermodelle aus Hellgate: London Tyler Thompson: Havok FX nutzt SM3-Grafikkarten, die seit rund zweieinhalb Jahren auf dem Markt sind. Ich glaube nicht, dass so viele Ageia-Karten in freier Wildbahn zu finden sind. Dazu kostet eine Ageia-Karte derzeit so viel wie eine recht gute Grafikkarte. Ich würde mir für das Geld lieber eine zweite Grafikkarte kaufen, anstatt darauf zu hoffen, dass mein neuestes Spiel die Ageias Physik-Adapter unterstützt.

PC Games Hardware: Wie sehr setzt ihr neben den schon angesprochenen Waffeneffekten auf physikalisch korrekte Interaktion mit der Spielumgebung?

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