Zweiter PC als Steckkarte? der8auer prüft, ob das geht
Es gibt Gehäuse, die zwei Systeme beherbergen können, und es gibt Intels NUC-Plattform als PCIe-Express-Karte. Letzteres ist keine Erweiterungskarte im eigentlichen Sinne. Man kann Intels NUC daher nicht einfach aufs Mainboard stecken und als Zweit-PC im selben Tower nutzen. Oder etwa doch? der8auer wagt den Versuch.
Für den einen oder anderen mag es sinnvoll sein, nicht nur einen, sondern gleich zwei PCs zu nutzen. Gehäuse-Hersteller bieten sogar spezielle Tower zum Einbau zweier Rechner an. So muss man sich nicht gleich zwei Gehäuse anschaffen und übereinanderstapeln. Theoretisch ginge das auch mit Intels NUC-Plattform. So ist der NUC 9 als vollwertiger PC schon länger als PCI-Express-Steckkarte erhältlich, allerdings nicht im Sinne einer eigentlichen Erweiterungskarte. Gehäuse, die den Rechner im Format eine Grafikkarte aufnehmen, verfügen lediglich über eine Basisplatine. Die wandelt noch Spannung um, leitet ansonsten aber nur die PCI-Express-Anbindung auf einen zweiten Slot für eine dedizierte Grafikkarte weiter. Nun zeigt der der8auer in einem Video, dass man Intels NUC sehr wohl als Zweitrechner im Hauptrechner nutzen kann.
Dazu bedient sich der Overclocker im Prinzip eines recht banalen Kniffs. Die Kontakte werden von ihm so weit abgeklebt, dass der NUC zwar mit Strom versorgt wird, dem Hauptrechner aber keine Lanes klaut. Dazu muss er natürlich erst ein bisschen herumexperimentieren. Außerdem springt der Mini-Rechner nicht gleich an, wenn man den eigentlichen PC anwirft. Und natürlich ist es auch lästig, dass man den Mini-PC herunterfahren muss, wenn man beim Hauptrechner ins BIOS möchte.
Intels NUC auseinandergebaut
Im Video schraubt der Übertakter Intels NUC auch auseinander. Unter der Haube stecken zum Beispiel zwei M.2-Slots, aus Laptops bekannte SO-DIMMs und ein Core i9-9980HK samt Chipsatz. Am I/O-Panel findet man zudem alle relevanten Anschlüsse, etwa HDMI, zweimal Thunderbolt und viermal USB.
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Das UEFI des NUCs kommt recht aufgeräumt daher, liefert Overclockern trotz theoretisch übertaktbarer CPU aber nur wenig Optionen, um die CPU dann auch tatsächlich zu entfesseln. Letztlich dürfte das aber zu verschmerzen sein. Mini-Systeme wie Intels NUC sind dazu schlicht nicht ausgelegt. Wer unbedingt übertakten will, wird sich etwas anschaffen, das mehr Kühlfläche bietet.
Quelle: Youtube

Erinnert mich etwas an das vom Intel Z87 KLT 75K, obwohl das noch cooler war, meine ich.
Könnte man doch sicher auch als Proxyserver benutzen, also Server mit eingebautem Proxyserver und natürlich allen anderen Funktionen die da irgendwie von Nutzen sind? Ist aber natürlich nicht die Funktion die die vorgesehenen Kunden dann etwas mehr in Richtung Kaufentscheidung bewegen würde???
Was das Ding so absolut unintressant macht, ist die Mobile-CPU, Preis und fehlende Zusatzfunktionen (zu 2 normalen Systemen).
Bei dem Preis könnte man schon eine ordentliche Desktop-APU oder eine Desktop-CPU + dedizierte GPU erwarten.
(Mit Dual-Slot und Triple Fan Design lässt sich das auch kühlen)
Anbindung an das eigentliche Host-System bietet sich als Zusatzfunktion bei so einer Steckkarte geradezu an. Quasi wie bei einer VM der nahtlose Modus, allerdings halt mit seperater Hardware aber mit Nutzung des gleichen Monitors sowie Maus + Tastatur.
Ansonsten kann man sich auch gleich ein 2. System gönnen, macht allein schon preislich deutlich mehr Sinn.
Das doppelt so teuer ist, da man dann ja 2 mal den 8 Pin CPU Anschluss braucht.
Gibt Rechner die nutzen praktisch nur APUs / ohne extra GPU und mache haben da auch ne Titan verbaut
Eine Zorro Bus Platine mit 286er drauf... Und heute wird bezweifelt das sowas funktionieren kann...ich lach mich kaputt.
Als ich vom Amiga 500 (aufgerüstet mit deutlich mehr Ram ~2,X MB und irre grosser HD ~40MB) zum PC mit DOS auf nem P90 gewechst bin
dachte ich erst ich stehe im Wald.
Eine Zorro Bus Platine mit 286er drauf... Und heute wird bezweifelt das sowas funktionieren kann...ich lach mich kaputt.