Tomahawk Gaming Desktop: Razers Gaming-PC ist ein NUC-Mini
Razer hat im Rahmen der CES einen eigenen Gaming-PC präsentiert. Herzstück des Rechners ist Intels NUC 9 Extreme, sozusagen ein eigener PC auf einer Steckkarte. Obwohl der Tomahawk Gaming Desktop sehr kompakt ausfällt, bleibt noch Platz für eine Geforce RTX 2080 Super.
Razer verkauft bald Gaming-Rechner. Das hat der durch seine Peripherie bekannte Hersteller im Zuge der CES enthüllt und dort auch gleich eine Besonderheit präsentiert. Der Tomahawk Gaming Desktop ist nämlich kein klassischer PC im ATX-Format. Stattdessen setzt Razer auf Intels neue NUC-Plattform. Die eigentlichen Komponenten sitzen also auf einer PCI-Express-Karte, die auf eine Basisplatine gesteckt wird und darüber mit der Grafikkarte kommuniziert.
Der Rechner kann laut Razer maximal einen Core i9-Prozessor, 64 GiByte Arbeitsspeicher und eine Geforce RTX 2080 Super beherbergen. Die RAM- und SSD-Module auf dem NUC sollen dabei erweiterbar sein, allerdings passt kein regulärer DDR4-Speicher, sondern nur der aus Notebooks bekannte SO-Dimm. Intels NUC 9 Extreme Compute Element ist maximal mit einem fest verlöteten Core i9-9980H erhältlich, der ebenfalls aus dem mobilen Segment stammt. Dieser bietet zwar, wie der Core i9-9900K, acht Kerne und 16 Threads, aber nur einen Grundtakt von 2,4 GHz. Dafür beträgt die TDP nur 45 Watt.
Über die möglichen Konfigurationen macht Razer keine konkreten Angaben, betont aber, dass nicht nur verschiedene Speicherkapazitäten und GPUs angeboten werden, sondern auch mehrere Ausbaustufen des NUCs selbst. Auf Seiten der Spezifaktionen nennt man ansonsten noch zwei M.2 SSD Slots, Wi-Fi 6, zweimal Thunderbolt 3, zweimal 1G Ethernet, zweimal HDMI 2.0A und sechsmal USB 3.2 Gen 2.
Gehäuse auch einzeln erhältlich
Razer betont, dass man Grafikkarten mit voller Länge montieren kann. Genaue Größenangaben liefert der Hersteller allerdings nicht. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, kann ohne Werkzeug mit Hardware bestückt werden und bietet an beiden Seiten ein Fenster aus gehärtetem Glas. Wer möchte, kann das Case auch separat als Razer Tomahawk N1 Chassis erwerben.
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Welchen Preis man für den Tomahawk Gaming Desktop und den unberührten Tower aufruft, verrät Razer nicht. Die Veröffentlichung ist laut Pressemeldung für das erste Halbjahr 2020 geplant.
Quelle: Pressemeldung

Was bei Intel auch passieren kann ist, dass die Intel Grafikkarten immer mit einer CPU kombiniert werden auf einer Karte. Man kauft also keine 200€-400€ AMD oder Nvidia Karte und sucht sich dann eine CPU, man kauft von Intel das Gesamtpaket aus Grafikkarte im 200€-400€ Segment mit passender CPU auf einer einzelnen solchen Karte. Erst wenn es in den Bereich einer 2080 geht kommen getrennte CPU und GPU Karten ins Spiel.
Nicht nur in dieser kleinen Größe, sondern wie das Produkt insgesamt das Design vereinfacht ist ein Hinweis darauf, dass dieser Bauweise die Zukunft gehören könnte. Bisschen größer, bisschen mehr Luft, bisschen leiser, alles kein Beinbruch. Mal eben 90% aller Kabel und 90% aller Schrauben aus dem PC Design eliminiert, Klick, Klack, zusammengesteckt, eingeschalten, das gefällt mir.
Mit dem HK komme ich mit dem Laptop in Timespy auf knapp über 11k Punkte total, der CPU Wert lag bei 10.500; Weit drunter sollte der H nicht liegen.
Aber was kann ein 9900k mit 45W?
Kann mal jemand das bitte benchen?