Intel NUC-PC im Steckkartenformat: Prototyp eines NUC 9 Extreme gesichtet
Auf der chinesischen Webseite Koolshare sind Details zum NUC-PC im Steckkartenformat veröffentlicht worden. So befindet sich der komplette Computer auf einem Dual-PCI-Express-Kartenslot. Diese kompakte Recheneinheit wird dann auf einem Mainboard installiert und kann dann beispielsweise mit einer externen Grafikkarte kombiniert werden.
Wie wir bereits berichtet hatten, ist Intel gerade dabei, einen neuen Formfaktor für PC-Hardware auf den Markt zu bringen. In Form einer PCI-Express-Karte stecken alle Komponenten eines Computers auf einem Mainboard. Dieser Steckkarten-PC, der in etwa so dick ist wie zwei PCI-Express-Karten, kann dabei wiederum auf einem Mainboard montiert werden. So beherbergt die Karte nicht nur die CPU, auch den Arbeitsspeicher und die SSD ist direkt auf dem Steckkarten-PC untergebracht. Im nun gezeigten Prototypen NUC 9 Extreme sitzt ein Coffee-Lake-H Refresh mit einer TDP von 45 Watt.
Hardwareauswahl
Intel nennt den Steckkarten-PC offiziell "NUC Compute Element", so die chinesische Webseite Koolshare. Auf diesem sitzt ein Notebook-Prozessor. Kunden haben dabei die Auswahl, ob sie lieber einen Core i5-9300H mit vier Kernen, einen Core i7-9750H mit sechs Kernen oder einen Core i9-9980HK mit acht Kernen und einem Turbotakt von 5,0 GHz haben möchten. Zusätzlich passen auf das Compute Element noch zwei DDR4-Arbeitsspeicherriegel und zwei SSDs in die beiden M.2-Slots. Das "NUC Compute Element" wird von einem Lüfter gekühlt und es lässt sich auf einem anderen Mainboard installieren. Die Slotblende stellt einen Thunderbolt-3-, einen HDMI-2.0- und einen USB 3.0-Port zur Verfügung. Ins Internet kommt der kleine PC wahlweise via Gigabit-LAN oder über Wi-Fi 6. Auch Bluetooth steht dem Nutzer zur Wahl.
Neben dem Compute-Modul kann auf dem großen Mainboard eine diskrete Grafikkarte installiert werden. Im gezeigten Prototypen NUC 9 Extreme darf diese nicht länger als 20 Zentimeter sein und kann maximal mit 225 Watt versorgt werden. Angeblich sollen bereits im kommenden Jahr erste Steckkarten-PCs auf den Markt kommen.
Bildergalerie
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Fakten zum Prototypen NUC 9 Extreme:
- Es ist ein Prototyp des NUC 9 Extreme aufgetaucht, welcher aufzeigt wie der PC im Steckkartenformat funktioniert.
- So sitzen auf dem "NUC Compute Element" alle Komponenten eines Computers. Die PCI-Express-Steckkarte wiederum kann auf ein größeres Mainboard gesteckt und so beispielsweise mit einer diskreten Grafikkarte verbunden werden.
- Zur Wahl sollen dem Kunden verschiedene mobile CPUs aus der Reihe Coffee Lake Refresh stehen.
- Der genaue Marktstart ist noch offen, es soll aber im kommenden Jahr soweit sein.
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Quellen: Computerbase, Koolshare

Anwendungsfaelle dazu gibts auch wie sand am meer, ich koennte z.b. ne ubuntu maschine drauf aufsetzten die gleich traffic filtering fuer das host system macht, wenn mein mobo das unterstuetzt waere es auch denkbar einfach nen office rechner drauf zu installieren, dann muesste man nicht den grossen hochbooten. Gibt ja jetzt schon genug gehaeuse und diy bastelleien die 2 rechner in einem case ermoeglichen, das waer quasi die elegante loesung die in beinahe jedem gehaeuse moeglich ist.
Es ist also so, wie ich den Thread bis jetzt sehe, noch immer niemandem ein sinnfoller Grund für die Existenz dieses Gerätes eingefallen, ja?
Ob irgendwer bei Intel eine irgendeine Idee hat, warum sie sowas entwickeln??