Auswertung der Community-Umfrage: PCGHX-User wünschen sich vor allem humane Grafikkartenpreise
Das Jahr 2021 ist vorüber und 2022 schlägt mit Events wie der CES bereits mit neuen Themen um sich. Seit Ende November haben wir Sie als unsere Leser gefragt, welche Bereiche und Entwicklungen Sie am spannendsten einschätzen. Was steht an der Spitze und was ist in der Masse eher weniger interessant?
Bereits in unserem Jahresvorschau-Special 2022 konnten wir die Ergebnisse unserer Umfrage als wichtigen Interessenindikator aufgreifen und uns einen Eindruck verschaffen, daher vielen Dank an alle Teilnehmer! Wer im Rahmen der frisch geschlossenen Umfrage weiterdiskutieren und Feedback geben möchte, findet den entsprechenden Thread in unserem Quickpoll-Unterforum. Allgemeine Trends und Prognosen zu den verschiedenen Unterpunkten sind in unserer ausführlichen Vorschau zu finden. Wer lieber nebenher zuhören möchte, kann sich ebenso unseren gekürzten Video-Beitrag anschauen.
Ergebnisse nach Stimmenauswahl sortiert
Quelle: PC Games Hardware
Umfrageergebnisse vom 05.01.2022.
Dass sich die Mehrheit der Befragten endlich nach einem Stück alter Preisnormalität auf dem Hardware-Markt sehnt, dürfte bei Weitem keine Überraschung sein. Wer über die Weihnachtstage Angehörigen ein Hardware-Geschenk machen wollte, musste entweder eine Alternative finden oder in den sauren, und unter Umständen sehr teuren Apfel beißen. Zweifellos am schlimmsten sind Grafikkarten betroffen, gefolgt vom neuen DDR5-Arbeitsspeicher. Selbst jüngst angekündigte Low-End-Karten wie die Geforce RTX 3050 und die Radeon RX 6500 XT dürften an der momentanen Preissituation kaum etwas verändern. Solange die Knappheit an vielen Stellen anhält, ist ein kostengünstiges PC-Setup nicht allzu leicht zusammenzustellen.
AMD im Spotlight
Unter den bekannten Hardware-Giganten ist ein Kandidat deutlich im Fokus unserer Leser: AMD. Sowohl AMDs neue Prozessoren sowie der Grafikkartenbereich sind aktuell höchst interessant - AMDs CPUs schaffen es mit Zen 4 und Co. sogar noch vor die heißersehnten GPUs. Mit Intels neuester Alder-Lake-Generation und der hohen Nachfrage nach potenten Grafikkarten dürfte das keine Überraschung sein. Mit der AMD-Präsentation auf der CES hat der Hersteller bereits die erste Neugier stillen können, denn die vorgestellte Desktop-Variante Ryzen 7000 mit Zen-4-Architektur soll durch DDR5-Speicher und 5 GHz die mächtige AMD-Antwort auf Intels Alder Lake werden. Im Server-Segment machen bereits die ersten Genoa-CPU-Leaks die Runde. Intel konnte in unserer Umfrage dagegen nur bei rund einem Viertel der Teilnehmer besonders interessieren, und das sowohl im CPU- als auch dem bevorstehenden GPU-Segment. Eins scheint damit relativ gesichert: Der große Intel-Arc- und Alder-Lake-Nachfolger-Hype bleibt noch gedämpft, AMD steht mit CEO Dr. Lisa Su im Scheinwerferlicht der Hardware-Begeisterten.
Neue Software-Entwicklungen bleiben spannend
Microsoft möchte das eigentlich ewig währende Windows 10 durch Windows 11 ersetzen und verspricht mit Updates und Features wie Direct Storage ein besseres Paket zu liefern. Die ersten Eindrücke von Nutzern sind einigermaßen positiv. Rund 30 Prozent der 2022er-Umfrage würden dieses Jahr die Entwicklung näher beobachten wollen. In eine ähnliche Richtung geht es mit den Upscaling-Methoden wie Nvidias DLSS, AMDs FSR und das kommende XeSS von Intel, die noch 26 Prozent begeistern können. Raytracing und sogar anstehende Spiele haben sich im Rahmen der Befragung mit rund 20 Prozent begnügen müssen.
Überraschungen im Mittelfeld?
Im Gegensatz zur Peripherie mit Tastaturen und Mäusen konnten sich Monitore mit knapp 18 Prozent ins Mittelfeld retten, gefolgt von neuen Engines wie der Unreal Engine und verbesserten Gaming-Support unter Linux. Das im Linux-Bereich weiter antreibende Steam Deck von Valve ist als Solo-Hardware-Stück dagegen weiter abgeschlagen unter 10 Prozent. Das Schlusslicht bilden Themen wie neue SSD- und Netzteil-Standards, gefolgt von neuer Peripherie. Neue Highlights werden hier in der Mehrheit eher kein besonderes Interesse hervorrufen. Welche Überraschungen 2022 noch für Sie bereithält, bleibt abzuwarten. Die spannendsten Themen werden aber bereits jetzt zum Anfang des Jahres angeschnitten. CES und AMD sei Dank.


Zählt aber für mich alles zum Design-Bullshit. Grade das Startmenü istn super Beispiel. Das war jetzt 25 Jahre lang unten links. Hunderte Millionen Menschen (wenn nicht Milliarden) haben sich Jahrzehntelang daran gewöhnt, die Nutzung war ein Reflex und die Bildschirmecke fängt die Maus hervorragend.
DAS zu ändern auf unten mittig ist eine ergonomische Vollkatastrophe (gegen jede Gewohnheit und man muss viel genauer "zielen" weil der Eckenfang wegfällt) die man eingeht nur um zwanghaft "neu" zu sein. Die Option, das wieder zurückstellen zu können (was mittlerweile geht) als "Verbesserung" zu sehen ist schon ziemlich haarsträubend.^^
Ich glaube, die letzte Änderung an Windows, von der ich wirklich einen Nutzen hatte und die nichts mit Design, Direct X oder Wiederherstellung *hust* "verlorener" Funktionen zu tun hatte, war die Einführung von Hyper-V als Feature in den Client-Versionen. Das war für mich damals der Grund, auf Windows 8 zu wechseln. Windows 10 war dann einfach die bessere Version im Vergleich zu Windows 8. Bei Windows 11 habe ich bisher nichts gefunden, was für als "Killerfeature" im Vergleich zu Windows durchgeht.
Zählt aber für mich alles zum Design-Bullshit. Grade das Startmenü istn super Beispiel. Das war jetzt 25 Jahre lang unten links. Hunderte Millionen Menschen (wenn nicht Milliarden) haben sich Jahrzehntelang daran gewöhnt, die Nutzung war ein Reflex und die Bildschirmecke fängt die Maus hervorragend.
DAS zu ändern auf unten mittig ist eine ergonomische Vollkatastrophe (gegen jede Gewohnheit und man muss viel genauer "zielen" weil der Eckenfang wegfällt) die man eingeht nur um zwanghaft "neu" zu sein. Die Option, das wieder zurückstellen zu können (was mittlerweile geht) als "Verbesserung" zu sehen ist schon ziemlich haarsträubend.^^
Ich finde es ziemlich erstaunlich, dass eine so große Zahl an Usern noch immer so große Erwartungen an Windows-Neuerungen hat nachdem bis auf wenige Kleinigkeiten die wirklich nützlichen Neuerungen seit vielen Jahren stark gegen Nuull tendieren (persönliche Meinung). Ob ich ein aktuelles Win10 (oder 11) nutze oder die Version von vor 5+ Jahren würde für mich funktionell gar keinen Unterschied machen.
Ich hatte eigentlich damit gerechnet das die kommenden Intel GPUs noch weiter oben sind.
Ich finde es ziemlich erstaunlich, dass eine so große Zahl an Usern noch immer so große Erwartungen an Windows-Neuerungen hat nachdem bis auf wenige Kleinigkeiten die wirklich nützlichen Neuerungen seit vielen Jahren stark gegen Nuull tendieren (persönliche Meinung). Ob ich ein aktuelles Win10 (oder 11) nutze oder die Version von vor 5+ Jahren würde für mich funktionell gar keinen Unterschied machen.