PCI Express 7.0: Datenrate soll sich ab 2025 auf 128 GT/s verdoppeln
Die Peripheral Component Interconnect Special Interest Group (PCI-SIG) hat das Spezifikationsziel für den Nachfolger von PCI Express 6.0 bekannt gegeben.
Nachdem erst Anfang des Jahres die finale Spezifikation von PCI Express 6.0 mit 64 GT/s veröffentlicht wurde, hat das zuständige Konsortium PCI-SIG auf seiner Developers Conference 2022 die Eckdaten für Version 7.0 des Interconnect-Standards bekannt gegeben. Demnach soll erneut innerhalb von drei Jahren eine Geschwindigkeitssteigerung stattfinden und die Datenrate mit PCI Express 7.0 auf 128 GT/s erweitert werden. Die Spezifikation soll Herstellern im Jahr 2025 zur Verfügung gestellt werden, während die Arbeitsgruppen des Konsortiums mit den folgenden Zielen an PCI Express 7.0 arbeiten:
- Bereitstellung von 128 GT/s Rohbitrate und bis zu 512 GB/s bidirektional über eine x16-Konfiguration
- Nutzung der PAM4-Signalisierung (Puls-Amplituden-Modulation mit 4 Stufen)
- Fokussierung auf die Kanalparameter und die Reichweite
- Fortsetzung der Ziele niedrige Latenz und hohe Zuverlässigkeit
- Verbesserung der Leistungseffizienz
- Beibehaltung der Rückwärtskompatibilität mit allen früheren Generationen der PCI-E-Technologie
Quelle: PCI-SIG
PCI Express 7.0: Datenrate soll sich ab 2025 auf 128 GT/s verdoppeln (2)
Unternehmen sollen im Rahmen dessen bereits in ihren Roadmaps mit PCI Express 7.0 planen können. Als Anwendungsbereiche für den kommenden Standard werden in der Ankündigung 800-Gig-Ethernet, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen (AI/ML), High Performance Computing (HPC), Quantum Computing, Hyperscale Data Centers und Cloud genannt.
Quelle: PCI-SIG
PCI Express 7.0: Datenrate soll sich ab 2025 auf 128 GT/s verdoppeln (3)
Für Otto-Normal-Nutzer noch keine Relevanz
Im Endkundenmarkt setzen aktuelle Grafikkarten und NVMe-SSDs unterdessen bekanntlich noch auf PCI Express 4.0. Die Einführung von PCI-Express 5.0, das 2019 seine Spezifikation erhalten hat, wurde hier mit Intels Alder Lake Ende vergangenen Jahres vollzogen, während es bei AMD mit Zen 4 im Herbst so weit sein soll.
Dabei könnte auch die kommende AMD Radeon RX 7900 (XT) die erste Grafikkarte mit PCI Express 5.0 sein, während Nvidias ebenfalls erwartete Geforce RTX 4000-Reihe gerüchteweise verzichten könnte. Wie ein PCGH-Test von Ende 2020 anhand der Geforce RTX 3080 zeigte, sind aber selbst die Performance-Zugewinne von PCI-E 3.0 auf 4.0 im Gaming-Bereich noch eher gering.


Dann kann man mit den Lanes vom Sockel mehr Slots versorgen.
Wenn man den PEG-Slot hinten offen lässt, wäre er auch zu x16er-Karten kompatibel.
Bei m.2 könnte man auch Lanes "sparen" ohne das der Nutzer Nachteile hat, die Bretter dadurch aber etwas günstiger werden.
Bei High-End Brettern dürfen sich die Hersteller ja gerne wieder gegenseitig überbieten
Die meisten Z690 Boards sind echte "Slotkrüppel". Da wird teilweise noch nicht einmal mehr der X1 Slot auf dem Board verbaut und trotzdem kosten die Bretter über 700 Euro mit nur 2 oder 3 Erweiterungsslots, von denen der zweite und der dritte noch auf PCIe 3.0 gebremst sind?
Wer braucht bei solchen Geschwindigkeiten noch X16 Karten? Für PCIe 5.0 wären X4 PCIe schon ein echter Vorteil. Für Grafikkarten oder Controller je 4 Stück von denen. Dazu noch 3 X1 PCIe. Die Slots wären genauso schnell wie X16 PCIe 3.0 bzw. X4 PCIe 3.0.
Ich warte bis PCI-Express-6.0 verfügbar/kaufbar wird und wechsle dann. Vielleicht ja dann mit Nova Lake. Dann merkt man (vielleicht) auch einen vernünftigen Sprung als wenn man jede Gen mitnimmt. Da stecke ich die Kohle lieber in eine weitere (PCI-Express-5.0?)-Grafikkarte bis dahin und verschenke dann halt 5-10% Leistung. Wird den Kohl nicht fettmachen...
Wollte ja nach der 1050Ti auf eine Grafikkarte mit mindestens 12 GB Videospeicher upgraden.
Das alte Teil läuft jetzt noch, bei Schwieger Eltern (Baujahr 2007, wobei die CPU eher 2008 ist). Die bekommen dann vermutlich den Ryzen 3600 in 2,5 Jahren. Wenn Ryzen 5 oder 6 drann ist.
Ich drücke uns mal die Daumen, dass sich die Preise für GPUs sich weiter entspannen und auch wieder eine breitere Masse angesprochen wird.
Dann kann man mit den Lanes vom Sockel mehr Slots versorgen.
Wenn man den PEG-Slot hinten offen lässt, wäre er auch zu x16er-Karten kompatibel.
Bei m.2 könnte man auch Lanes "sparen" ohne das der Nutzer Nachteile hat, die Bretter dadurch aber etwas günstiger werden.
Bei High-End Brettern dürfen sich die Hersteller ja gerne wieder gegenseitig überbieten
War dein alter defekt oder nur zu langsam?
Eigentlich schon wieder cool… IDE oder SATA 1 Platten, ein möglicher Standby Verbrauch aus der Hölle aber kein Problem alte Spiele zu zocken.
Auch wenn es Off-topic ist... was hast du abgelöst?
Wenn man überlegt das dein alter x16 Slot so schnell ist wie aktuell x1 bei PCIe 5.0 und der Artikel von PCIe 7.0 berichtet.
Immer eine Verdoppelung nach 2003
(2007, 2010, 2017, 2019, 2021, 2024*)
Ich frage mich, wann bei dieser Technik PCIe Schluss mit der Verdoppelung sein könnte.
Gibt es vergleichbare Techniken die heute schon schneller als PCIe 7.0 sind, zB. proprietäre Produkte?
War einfach zu langsam, selbst die 1050Ti war unterfordert
Und die SSD wurde auch auf 250 MB/s ausgebremst
Wollte ja nach der 1050Ti auf eine Grafikkarte mit mindestens 12 GB Videospeicher upgraden. RTX3070/3080 hatte meinen Wunsch nicht erfüllt und dann kahm der Cryptowahnsinn. Alle Karten waren und sind mir zu teuer. Jetzt warte ich aber noch auf die RTX4000/ RX7000 und drücke die Daumen das die Kryptowährungen billig bleiben.
Das alte Teil läuft jetzt noch, bei Schwieger Eltern (Baujahr 2007, wobei die CPU eher 2008 ist). Die bekommen dann vermutlich den Ryzen 3600 in 2,5 Jahren. Wenn Ryzen 5 oder 6 drann ist.