Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Fazit
Quad-SLI, 3-Way-SLI oder Crossfire-X - was darf es sein? PC Games Hardware kombiniert mehrere Radeon HD 4870 X2 sowie Geforce GTX 295 und GTX 285 mit Intels Core i7 und prüft, welche Konfiguration die beste ist.
Quelle: PC Games Hardware
3-Way-SLI im PCGH-Test
Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Fazit
Selbst wenn man von der exorbitanten Leistungsaufnahme, der enormen Lautstärke und den Anschaffungskosten von Crossfire-X und 3/4-Way-SLI absieht, bleibt ein ungutes Gefühl: Die Skalierung sinkt in vielen Fällen mit jeder zusätzlichen GPU oder das System wird gar langsamer: So rechnet die Kombination aus einer HD 4870 X2 und einer HD 4870/1G oft effizienter als zwei HD 4870 X2, in Warhead dagegen stagniert die Skalierung ab einer X2. Die Mikroruckler wie auch der Input-Lag werden immer störender bis hin zum praktischen Totalausfall. Alleine die Tatsache, dass zwei GTX 295 in Crysis Warhead mit 2.560 x 1.600 Pixeln stark einbrechen oder schlicht abstürzen , spricht bereits Bände. Dort wo die Power von vier GPUs Sinn macht, versagt die Technologie - die Rechenleistung vervielfacht sich zwar, nicht aber der nutzbare Videospeicher.
Für alle, denen eine übertaktete Geforce GTX 285 zu langsam ist, bietet sich die Option an, auf (3-Way-) SLI zu setzen. Die Skalierung ist durchgehend sehr gut, der Videospeicher in den meisten Fällen ausreichend und die Mikroruckler sowie der Input-Lag bewegen sich in einem - je nach Ansichtssache - noch akzeptablen Rahmen. Angesichts eines Preises von gut 600 für zwei Geforce GTX 285 ist gewöhnliches SLI eine mögliche Option. Etwas langsamer, dafür aber günstiger sowie mit dem besseren Speichermanagement ausgestattet ist eine HD 4870 X2 in Kombination mit einer HD 4870/1G. Für welches Multi-GPU-Setup Sie sich entscheiden ist (wieder einmal) Geschmackssache.
Die perfekte Lösung, um Crysis mit vollen Details auf einem 30-Zöller flüssig zu zocken, muss erst noch entwickelt werden.
In diesem Artikel
- Seite 1 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Einleitung und Überblick
- Seite 2 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Leistungsaufnahme
- Seite 3 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Mikroruckeln und Input-Lag
- Seite 4 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Testsystem
- Seite 5 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Benchmark Crysis Warhead (D3D10)
- Seite 6 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Benchmark Far Cry 2 (D3D10)
- Seite 7 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Benchmark Stalker Clear Sky (D3D10)
- Seite 8 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Fazit
- Seite 9 Bildergalerie
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- Seite 2 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Leistungsaufnahme
- Seite 3 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Mikroruckeln und Input-Lag
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- Seite 6 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Benchmark Far Cry 2 (D3D10)
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Für mich persönlich gibts nach dem Test auch ein relativ klares Fazit:
SLI mit mehr wie 2/3 GPUs bzw. CF mit mehr wie 2/3 GPUs ist momentan absolut sinnfrei, ausser vielleicht für Benchmarkrekordjäger...
Da ich auch in 1680x1050 zocke reicht mir ein SLI aus 2 Grakas locker aus. Werde demnächst meine ollen G80er PCIe1.x Grakas durch 2x280GTX PCIe 2.0 (oder 2x285GTX) ersetzen. Damit kann ich alles mit max.Details + AA/AF locker ruckelfrei geniessen.
Kommt beim nexten Mal "Watt" hinzu. Allerdings wüsste ich nicht, dass man die Leistungsaufnahme mit etwas anderem misst als in Watt
cYa
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/original/2009/02/CF_SLI_Power.png
Jaja, deswegen wird ja auch CUDA/Tesla mehr genutzt als FireStream
Ich versuche mal ein paar Gründe zu liefern:
1. Viele Games werden nicht mal für 2 Karten richtig optimiert.
(Die Gruppe der Kunden eines MultiGPU Systems ist nun mal gering)
2. Treiberprobleme: Schon bei der 7950gx2 (erstes mögliche 4 GPU System)
war es schwierig eine optimale Auslastung der Karten bzw. Verwaltung der
Daten zu haben. Je mehr Karten desto schwieriger das Ganze (Skalierung)
Wobei grad der zweite Punkt ausschlaggebend ist. Man kann für die Leistungssteigerung bei der Nutzung von mehreren GPUs, die von CPUs, als Vergleich heranziehen:
1 CPU Kern skaliert zu 100%, 2 Kernen ca. 80% und 4 Kerne (wenn sie genutzt werden) bis etwa 50%-60%. Bei immer mehr Kernen wird es auch schwieriger die Arbeit optimal auf alle verfügbaren Kerne zu verteilen.
Intel hat mit ihrem "Forschungchip (über 200Kerne) berechnet, dass mit bis zu 16 Kernen ein gutes Leistungplus bei einer Steigerung der Kernanzahl erzielt werden kann. Danach immer schlechter.
Ein gutes Beispiel finde ich ist der AMD Phenom X3 (3 Kerne): Hier wird zum Teil eine bessere Leistung erzielt, als mit einem Vierkerner (VSS. nicht extrem auf 4Kerner optimierte Software) bei "Multikern" Software.
Ich denke NV ist mit CUDA einfach einen Schritt schneller, als ATI/AMD gewesen. Zudem bietet CUDA als freiprogrammierbare Schnittstelle schon jetzt ungeahnte Möglichkeit für Software Entwickler. Kein Wunder, dass bevorzugt darauf programmiert wird. Kann sich aber mit DX 11 ändern, wenn ein einheitlicher Standard geschaffen wird.
ps. Biete nicht auf die Werte genau festnageln, kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein
mfg