Grafikkarten-Test: Crossfire-X gegen Quad-SLI und 3-Way-SLI

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Test Marc Sauter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Quad-SLI, 3-Way-SLI oder Crossfire-X - was darf es sein? PC Games Hardware kombiniert mehrere Radeon HD 4870 X2 sowie Geforce GTX 295 und GTX 285 mit Intels Core i7 und prüft, welche Konfiguration die beste ist.

Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Einleitung
In Zeiten immer größerer Monitore, dem Trend hin zu HD-Gaming und Spielen wie Crysis kommt eine einzelne Grafikkarte schnell an ihre Grenzen. AMD wie Nvidia sind sich dessen bewusst und haben daher Technologien entwickelt, welche die Bildwiederholrate drastisch steigern sollen: Scalable Link Interface (SLI) und Crossfire. Ursprünglich nur für zwei Karten respektive GPUs ausgelegt sind mittlerweile Kombinationen von drei bis vier GPUs möglich. Nvidia spricht hierbei von 3-Way- bzw. Quad-SLI, AMD schlicht von Crossfire-X. Im heutigen Test gehen wir bis ans Limit und schicken das Maximum des technisch möglichen auf den Prüfstand.

Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Überblick/Konfigurationen
"Echtes" SLI wie Crossfire läuft nicht auf allen Mainboards. Neben der Tatsache, dass die Platine über zwei PCI-Express-Slots verfügen muss (Multi-GPU-Karten außen vor) - idealerweise mit 16 PCI-E-2.0-Lanes -, unterstützt nur Intels X58 beide Technologien. Ansonsten bleibt Ihnen für SLI nur der Griff zu einem Nforce-Board, Crossfire dagegen läuft auf AMD- wie Intel-Mainboards. Die Kommunikation der Karten erfolgt via SLI/CF-Brigde oder bei schwächeren Modellen über den PCI-E-Slot.

Prinzipiell lassen sich nur Geforce-Grafikkarten des gleichen Types kombinieren, der gleiche Hersteller muss es allerdings nicht sein. Ist eine von beiden Karten übertaktet, versucht der Treiber dies auszugleichen - OC sollte also vermieden werden. Auch eine unterschiedliche Speicheraustattung führt in der Praxis zu Problemen. High-End-Karten wie die GTX 285 verfügen über zwei SLI-Konnektoren, ergo sind nur solche Beschleuniger 3-Way-SLI-kompatibel. Kleinere Grafikkarten lassen sich jedoch ohne SLI-Brücke als dedizierter Physx-Beschleuniger einsetzen. Näheres hierzu erfahren Sie im Artikel Mirror's Edge: Physx-Effekte im Benchmark-Test.

Für AMD-Karten gilt hinsichtlich OC und Videospeicher zwar das Gleiche, allerdings bieten die "Roten" mehr Kombinationen an, daher auch die Bezeichnung Crossfire-X. Auf game.amd.com finden Sie eine Liste möglicher Kombinationen. So lassen sich beispielsweise alle Karten der HD-4800-Serie kombinieren, in der Praxis ist dies jedoch aus genannten Gründen zu vermeiden, darüber hinaus kommuniziert eine X2 mit einer HD 4830 nur per bremsendem PCI-E-Slot. Wie bei Nvidia auch, lassen sich maximal drei einzelne Karten koppeln.

Zum Thema Grafikkarten empfehlen wir außerdem:
AMD- und Nvidia-Grafikkarten: Test-Übersicht und Kaufempfehlung Februar 2009
GT218 - Nvidias erste 40nm-GPU auf Low-Profile-Grafikkarte

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  1. Seite 1 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Einleitung und Überblick
  2. Seite 2 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Leistungsaufnahme
  3. Seite 3 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Mikroruckeln und Input-Lag
  4. Seite 4 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Testsystem
  5. Seite 5 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Benchmark Crysis Warhead (D3D10)
  6. Seite 6 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Benchmark Far Cry 2 (D3D10)
  7. Seite 7 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Benchmark Stalker Clear Sky (D3D10)
  8. Seite 8 Quad-Crossfire gegen Quad-SLI: Fazit
    • Kommentare (66)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mgr R.O.G. Schraubenverwechsler(in)
        Cooler Test .

        Für mich persönlich gibts nach dem Test auch ein relativ klares Fazit:
        SLI mit mehr wie 2/3 GPUs bzw. CF mit mehr wie 2/3 GPUs ist momentan absolut sinnfrei, ausser vielleicht für Benchmarkrekordjäger...
        Da ich auch in 1680x1050 zocke reicht mir ein SLI aus 2 Grakas locker aus. Werde demnächst meine ollen G80er PCIe1.x Grakas durch 2x280GTX PCIe 2.0 (oder 2x285GTX) ersetzen. Damit kann ich alles mit max.Details + AA/AF locker ruckelfrei geniessen.
      • Von mgr R.O.G. Schraubenverwechsler(in)
        Cooler Test .

        Für mich persönlich gibts nach dem Test auch ein relativ klares Fazit:
        SLI mit mehr wie 2/3 GPUs bzw. CF mit mehr wie 2/3 GPUs ist momentan absolut sinnfrei, ausser vielleicht für Benchmarkrekordjäger...
        Da ich auch in 1680x1050 zocke reicht mir ein SLI aus 2 Grakas locker aus. Werde demnächst meine ollen G80er PCIe1.x Grakas durch 2x280GTX PCIe 2.0 (oder 2x285GTX) ersetzen. Damit kann ich alles mit max.Details + AA/AF locker ruckelfrei geniessen.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        @ VVeisserRabe

        Kommt beim nexten Mal "Watt" hinzu. Allerdings wüsste ich nicht, dass man die Leistungsaufnahme mit etwas anderem misst als in Watt

        cYa
      • Von VVeisserRabe Software-Overclocker(in)
        könntet ihr mal die achsen beschriften damit man auf den ersten blick sieht was die zahlen bedeuten
        http://www.pcgameshardware.de/screenshots/original/2009/02/CF_SLI_Power.png
      • Von Bucklew BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Marc
        Ist einerseits Treibersache und andererseits dem Treibermodell von Windows geschuldet sowie dem zu berechnenden Content. Anhand von Tesla oder in Workstations sieht man ja, dass die Skalierung unter anderen Voraussetzungen gut klappt. Ist ähnlich wie bei Multicore-CPUs.
        es geht halt nix über nvscale
      • Von Kosake Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Andy386
        Aber warum ist es den Entwicklern möglich, eine gute Leistung mit 3 Karten zu bringen und bei 4 so dermassen zu versagen? Ist das 3er System nur so was wie ein normales 2er mit (Oldschool-)GraKa-Beschleuniger? Versucht man, bei 4 dann ein 2x2 zu basteln?

        Jaja, deswegen wird ja auch CUDA/Tesla mehr genutzt als FireStream
        Gerade bei PC - Games ist es bekannterweise schwierig eine optimale Leistung aus der gebotenen Hardware zuerzielen:
        Ich versuche mal ein paar Gründe zu liefern:

        1. Viele Games werden nicht mal für 2 Karten richtig optimiert.
        (Die Gruppe der Kunden eines MultiGPU Systems ist nun mal gering)
        2. Treiberprobleme: Schon bei der 7950gx2 (erstes mögliche 4 GPU System)
        war es schwierig eine optimale Auslastung der Karten bzw. Verwaltung der
        Daten zu haben. Je mehr Karten desto schwieriger das Ganze (Skalierung)

        Wobei grad der zweite Punkt ausschlaggebend ist. Man kann für die Leistungssteigerung bei der Nutzung von mehreren GPUs, die von CPUs, als Vergleich heranziehen:

        1 CPU Kern skaliert zu 100%, 2 Kernen ca. 80% und 4 Kerne (wenn sie genutzt werden) bis etwa 50%-60%. Bei immer mehr Kernen wird es auch schwieriger die Arbeit optimal auf alle verfügbaren Kerne zu verteilen.
        Intel hat mit ihrem "Forschungchip (über 200Kerne) berechnet, dass mit bis zu 16 Kernen ein gutes Leistungplus bei einer Steigerung der Kernanzahl erzielt werden kann. Danach immer schlechter.
        Ein gutes Beispiel finde ich ist der AMD Phenom X3 (3 Kerne): Hier wird zum Teil eine bessere Leistung erzielt, als mit einem Vierkerner (VSS. nicht extrem auf 4Kerner optimierte Software) bei "Multikern" Software.

        Ich denke NV ist mit CUDA einfach einen Schritt schneller, als ATI/AMD gewesen. Zudem bietet CUDA als freiprogrammierbare Schnittstelle schon jetzt ungeahnte Möglichkeit für Software Entwickler. Kein Wunder, dass bevorzugt darauf programmiert wird. Kann sich aber mit DX 11 ändern, wenn ein einheitlicher Standard geschaffen wird.

        ps. Biete nicht auf die Werte genau festnageln, kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein

        mfg
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