Geforce GTX 580 im Test: SGSSAA-Benchmarks inkl. Overclocking

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Test der Geforce GTX 580: Die Geforce GTX 580 auf Basis des GF110-Chips ist Nvidias zweite DirectX-11-Generation. PC Games Hardware testet, ob sich die Geforce GTX 580 besser schlägt als ihre Vorgängerin - vor allem bei deren Hauptkritikpunkten Leistungsaufnahme und Lautheit, aber auch in Sachen Geschwindigkeit.

Geforce GTX 580 im Test: Supersampling- & OC-Benchmarks
Eine High-End-Grafikkarte vom Schlage der Geforce GTX 580 verfügt über ausreichend Rechenkraft, um schnödes Multisampling-AA gegen hochwertige Supersampling-Glättung einzutauschen. Der Vorteil des Sparse Grid Supersamplings (SGSSAA) ist, dass nicht nur Polygonkanten, sondern auch Texturen und Pixelshader bearbeitet werden. Das erhöht nicht nur die Bildruhe, sondern lässt sich auch in eine bessere Texturqualität durch Anpassung des Detaillevels (LOD) ummünzen. Außerdem fallen durch das Oversampling der ganzen Szene "Optimierungen" des Texturfilters optisch weniger ins Gewicht. Kein Wunder, dass das rechenaufwendige SGSSAA von diversen Enthusiasten geschätzt wird. Weitere Informationen zum SGSSAA liefert Ihnen die Ausführung im PCGH-HD-5870-Review.

Nachdem auch Nvidia SGSSAA mithilfe eines Tools anbietet, entschlossen wir uns, die Tradition aufleben zu lassen und wieder Supersampling-Benchmarks anzufertigen. Diese beschränken sich auf die Programmierschnittstelle Direct3D9, da AMDs Radeon-Grafikkarten bislang kein SGSSAA unter DX10 und DX11 anbieten. Dafür besitzen sie einen anderen Vorteil: Das Textur-LOD, der Detailgrad der Texturen mit steigender Darstellungstiefe, wird vom Grafiktreiber automatisch dem Supersample-Grad angepasst. Diese Funktion fehlt dem Nvidia-Treiber bislang, allerdings lässt sich das LOD mithilfe des Nvidia Inspectors einstellen. Rechnerisch erlaubt 4x SSAA ein Textur-LOD von -1, 8x SSAA bereits -1,5 - noch tiefere Werte führen zu Unterfilterung (Undersampling), gleichbedeutend mit Flimmern. Wir halten uns in den Benchmarks an die theoretischen Limits.

Wenig überraschend kann sich Nvidias neue Geforce GTX 580 meist an die Spitze des Feldes setzen. Die GTX 480 wirkt neben ihr geradezu "langsam". Interessant ist, dass die GTX 480 mit ihrem maximalen OC-Takt genau das Niveau der unübertakteten GTX 580 trifft. AMD/Atis Radeon HD 5870 ist ein sehr harter Gegner für die Geforce-Phalanx, da sie die steigende Rechenlast prozentual besser schultert als die Fermi-Generation. Der Grund dafür liegt bei der unterschiedlichen Architektur: Cypress (HD 5870) verfügt über mehr Textureinheiten und Shader-Rechenwerke als GF110/GF100, während letztere dank ihres mächtigen Frontends Vorteile bei der Polygonberechung haben. Kurz: Je weniger Pixel auf einem Polygon liegen, desto stärker ist Fermi, und je mehr Pixel pro Polygon berechnet werden müssen, desto besser schneidet Evergreen ab. Damit ist eine High-End-Radeon prinzipiell die bessere Supersampling-Grafikkarte.

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  1. Seite 1 Geforce GTX 580 im Test: Architektur und Spezifikationen
  2. Seite 2 Geforce GTX 580 im Test: Impressionen, Lautheit und Leistungsaufnahme
  3. Seite 3 Geforce GTX 580 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
  4. Seite 4 Geforce GTX 580 im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX11)
  5. Seite 5 Geforce GTX 580 im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11)
  6. Seite 6 Geforce GTX 580 im Test: Benchmark Crysis Warhead (DX10)
  7. Seite 7 Geforce GTX 580 im Test: Benchmark Grand Theft Auto 4 (DX9)
  8. Seite 8 Geforce GTX 580 im Test: Benchmark Starcraft 2 (DX9)
  9. Seite 9 Geforce GTX 580 im Test: Skalierungsvergleich mit GTX 480 (2.560x1.600, 3DMark Vantage)
  10. Seite 10 Geforce GTX 580 im Test: SGSSAA-Benchmarks inkl. Overclocking
  11. Seite 11 Geforce GTX 580 im Test: Fazit
    • Kommentare (341)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        In der 02/2010 sind Werte einer GTX 580 mit niedrigerem Takt und Undervolting - das Potenzial ist sehr hoch.

        Ich präferiere seit den Tagen der 9800 Pro non-DHE-Kühler, nutze aktuell einen Shaman auf der GTX 460 und nur einen Hecklüfter @ 5V. Die GTX 480 AMP! hatte ich mal testweise drin, sonderlich gelärmt hat sie nicht.
        Zitat von borni
        Warum stehen im neuen Einkaufsführer eigentlich keine Leistungswerte der Karten mehr?
        Bitte im Feedback-Thread die Frage an Carsten/Raff richten.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        In der 02/2010 sind Werte einer GTX 580 mit niedrigerem Takt und Undervolting - das Potenzial ist sehr hoch.

        Ich präferiere seit den Tagen der 9800 Pro non-DHE-Kühler, nutze aktuell einen Shaman auf der GTX 460 und nur einen Hecklüfter @ 5V. Die GTX 480 AMP! hatte ich mal testweise drin, sonderlich gelärmt hat sie nicht.
        Zitat von borni
        Warum stehen im neuen Einkaufsführer eigentlich keine Leistungswerte der Karten mehr?
        Bitte im Feedback-Thread die Frage an Carsten/Raff richten.
      • Von borni Software-Overclocker(in)
        lol... hab in die 12/2010 geguckt weil die 01/2011 unter nem Aktenberg verborgen war^^

        Nun gut, das ist schon schön leise, wobei immer noch der Punkt bleibt, dass die Luft im Gehäuse bleibt. Ich hab meine 580er in den unteren PCIe 16x Slot gesteckt, in den Gehäuseboden ein Loch gemacht und einen kleinen Tunnel zum Radiator der Karte gebaut, vielleicht ist sie deswegen etwas ruhiger^^

        Warum stehen im neuen Einkaufsführer eigentlich keine Leistungswerte der Karten mehr?

        Könntet ihr vielleicht mal Testen, wenn man die 580 GTX auf das Leistungsniveau der 480 GTX runter taktet und undervoltet, wieviel Leistung sie sich dann noch genehmigt und wie laut sie wird?
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Ich sagte aktuelle Revision. Siehe PCGH 01/2010, Seite 53 und im EK auf Seite 132.
      • Von borni Software-Overclocker(in)
        Hm, komisch in der PCGH print steht zu AMP! in 2D 1,5 Sone und in 3D 1,9 Sone. Das solltet ihr dann mal korrigieren.
        Wenn man natürlich so ein hoch sensibles Ohr hat, dann muss man eben zu AMP! greifen.

        Ich höre die 580er aus meinen Gehäuse raus in 3D wirklich kaum. Ungefähr so wie die 260 GTX die ich mal hatte.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Die aktuelle Revision der AMP! macht 0,7 Sone im idle, die GTX 580 kommt auf 0,8 Sone - das gibt sich nichts (ist mir persönlich aber zu laut). In Spiele-3D macht die AMP! leise 1,1 Sone und die GTX 580 RefDesign röhrt mit rund drei Mal so lauten 3,4 Sone. Das ist dann doch schon "weit" weg. Zugegeben: Offener Aufbau begünstigt ein non-DHE-System.
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