Geforce GTX 550 Ti im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
Die Geforce GTX 550 Ti tritt mit mehr Takt und Speicherbandbreite die Nachfolge der Geforce GTS 450 an. Im Test prüft PC Games Hardware, ob die GF116-Grafikkarte den erklärten Gegner Radeon HD 5770 schlagen kann und welche Besonderheiten die Geforce GTX 550 Ti bietet.
Geforce GTX 550 Ti im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
Quelle: PC Games Hardware
Gainward Geforce GTX 550 Ti Sonic (5)
Achtung: Wir verwenden für diesen Testabschnitt die Palit Geforce GTX 550 Ti Sonic mit 1.000 MHz Chiptakt.
Die Geforce GTS 450 gefiel durch ihre extrem leise und zugleich wirksame Axiallüfterkühlung. Für unseren Test der Geforce GTX 550 Ti konnte uns Nvidia wie einigen anderen Testern auch kein Referenzmuster zukommen lassen, daher greifen wir auf die Palit Geforce GTX 550 Ti Sonic zurück. Deren Messwerte lassen sich aufgrund des abweichenden PCBs und den 1.000 MHz Chiptakt nicht auf das Referenzdesign übertragen! Mit gemessenen 0,98 Volt im Leerlauf liegt vergleichsweise viel Spannung an, unter Last befeuert Palit die GF116-GPU mit satten 1,17 Volt. Dennoch erreicht die Sonic auf dem Windows-Desktop erfreulich niedrige 15 Watt, dies ist geringfügig weniger als vergleichbar schnelle Radeon-Karten erreichen. Unter Last zeigen sich die Fermi-Gene und der hohen Spannung muss Tribut gezollt werden: 120 Watt sind fast auf Höhe der Geforce GTX 460/1G und über 20 Prozent mehr als bei der klar flotteren Radeon HD 6850. Mehr als unschön: Mit 163 Watt unter Maximallast sprengt die Palit-Karte die 150 Watt, welche der PCI-E-Slot und der 6-Pin-Stecker theoretisch liefern. Nvidia selbst spricht von einer TDP von 116 Watt in "real world applications", dies sollte eine GTX 550 Ti mit Standardtaktraten auch erreichen.
Die Kühlung weiß zu gefallen: Im Leerlauf säuselt die Palit bei gerade mal 0,5 Sone bei 35 °C vor sich hin, Battlefield Bad Company 2 entlockt der Sonic-Variante immer noch sehr leise 0,8 Sone bei vergleichsweise kühlen 74 °C. Darüber hinaus geht die Lüftersteuerung aber sehr aggressiv zu Werke, schon bei 77 °C wird diese Geforce GTX 550 Ti mit 2,7 Sone deutlich hörbar.
| Lautstärke | Geforce GTX 460/1G | Palit Geforce GTX 550 Ti Sonic | Geforce GTS 450 | Radeon HD 6850 | Radeon HD 5770 |
|---|---|---|---|---|---|
| Leerlauf | 0,8 Sone | 0,5 Sone | 0,3 Sone | 0,9 Sone | 0,9 Sone |
| Battlefield: Bad Company 2 | 2,0 Sone | 0,9 Sone | 0,4 Sone | 3,3 Sone | 2,3 Sone |
| Maximallast | 3,2 Sone | 2,7 Sone | 0,6 Sone | 4,7 Sone | 2,9 Sone |
| Leistungsaufnahme | |||||
| Leerlauf | 14 Watt | 15 Watt | 15 Watt | 25 Watt | 18 Watt |
| Battlefield: Bad Company 2 | 125 Watt | 120 Watt | 91 Watt | 97 Watt | 83 Watt |
| Maximallast | 165 Watt | 163 Watt | 107 Watt | 124 Watt | 104 Watt |
| Temperatur GPU | |||||
| Leerlauf | 28 °C | 35 °C | 34 °C | 48 °C | 41 °C |
| Battlefield: Bad Company 2 | 70 °C | 74 °C | 66 °C | 79 °C | 61 °C |
| Maximallast | 83 °C | 77 °C | 73 °C | 87 °C | 65 °C |
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 550 Ti im Test: Einleitung und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 550 Ti im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
- Seite 3 Geforce GTX 550 Ti im Test: Testsystem und Software
- Seite 4 Geforce GTX 550 Ti im Test: Spiele-Benchmarks und Overclocking
- Seite 5 Geforce GTX 550 Ti im Test: Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
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Und wenn du PCGH zu nVidia-lastig empfindest dann suchst du dir weitere Tests. Die Wahrheit liegt dann irgendwo in der Mitte.
LG Hübie
Ich habe das auf die GTX560TI bezogen, die fast so schnell ist wie ne HD6950.
Bei AMD gibts da noch HD6870 und HD6850 dazwischen bis zur HD5770 und selbst zwischen HD5770 und HD6850 könnte man noch locker eine Karte platzieren.
Und hier will Nvidia eine GTX550TI platzieren, die 0 bis 5% über der HD5770 im Schnitt liegt.
Dann frage ich mich halt was dann noch kommen soll. GTX555 und GTX557? Die Namensgebung ist dadurch noch sinnbefreiter wie die von AMD.
Online ergänzen sich die Benches nicht, daher wohl auch kein Performancerating.
Es ist ein ganz objektives Empfinden. Dass ihr dahingehend Nvidia weniger kritisiert habt, hängt eventuell auch damit zusammen, das es nicht ganz einfach ist dem geneigten Leser alles recht zu machen.
Aber gut, lassen wir das.
MFG Schaffe89