Radeon auf Steam: Rekordhoch dank RX 9070 XT und 9060 XT

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Radeon auf Steam: Rekordhoch dank RX 9070 XT und 9060 XT
Quelle: PCGH

Valve hat die Steam-Hard- & Software-Umfrage für Mai 2026 veröffentlicht: AMD Radeon erreicht mit mehr als 19 Prozent einen neuen Höchstwert, während die Radeon RX 9070 XT und 9060 XT erstmals namentlich in der Statistik geführt werden.

Valve hat bekanntlich seine Steam-Hardware- & Software-Umfrage für Mai 2026 veröffentlicht und wie schon bei den Prozessoren, wo AMDs Ryzen-CPUs mit einem Marktanteil von 45 Prozent einen neuen historischen Höchstwert erzielt haben, sind auch die Radeon-Grafikkarten unter Spielern immer gefragter und notieren auf einem neuen Rekordhoch. Erstmals werden jetzt auch die AMD Radeon RX 9070 XT und die Radeon RX 9060 XT in den neuesten Erhebungen von Valve namentlich abgebildet.

Steam-Hard- & Software-Umfrage: Radeon auf Rekordhoch

Die AMD Radeon RX 9070 XT steigt plattformübergreifend mit 1,24 Prozent in die Steam-Statistik ein und ist damit auf Anhieb die am weitesten verbreitete namentlich erfasste Radeon-Grafikkarte. Die Radeon RX 9060 XT folgt mit aktuell 0,73 Prozent und überholt nun die bisherige Speerspitze, die Radeon RX 7800 XT. Die kleinere Radeon RX 9070, welche als bislang einzige RDNA-4-Grafikkarte bereits seit Dezember 2025 in der Statistik gelistet wird, verharrt bei 0,17 Prozent.

Radeon RX 9070 XT zwischen Geforce RTX 5090 und 5080

Im direkten Vergleich mit Nvidias Geforce RTX 50 der Blackwell-Generation ordnet sich die Radeon RX 9070 XT zwischen der Geforce RTX 5080 (1,40 Prozent) und der Geforce RTX 5090 (0,41 Prozent) ein. Die derzeit beliebteste Geforce-Grafikkarte aus der aktuellen Generation bleibt die Geforce RTX 5070 mit 2,92 Prozent, an der Spitze der Steam-Statistiken steht nach wie vor die betagte Nvidia Geforce RTX 3060 mit unangefochtenen 3,85 Prozent aller Spieler auf der Spiele-Vertriebsplattform.

AMD-Grafikkarten erreichen 19,13 Prozent Marktanteil

Über alle Modelle hinweg erreichen Radeon-Grafikkarten im Mai 2026 einen Anteil von 19,13 Prozent und damit den höchsten je in einer Steam-Umfrage gemessenen Wert, wie zuerst Digital Foundry auffiel. Nvidia bleibt mit 72,42 Prozent unangefochten vorn, verliert gegenüber dem Vormonat jedoch 0,79 Prozentpunkte.

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Intel legt derweil leicht auf 8,05 Prozent zu. Der Abstand zwischen Nvidia und AMD schrumpft damit erstmals unter 54 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Im April dieses Jahres lag das Unternehmen aus Santa Clara noch bei 18,6 Prozent.

Bessere GPU-Erkennung statt plötzlichem Verkaufsboom

Der Sammelposten "AMD Radeon Graphics" verliert im Mai 1,39 Prozentpunkte und fällt auf 0,88 Prozent, während die Radeon RX 7800 XT gleich 0,58 Punkte abgibt. Das spricht dafür, dass Valve seine Hardware-Erkennung weiter überarbeitet hat und RDNA-4-Grafikkarten zuvor schlicht falsch zugeordnet wurden.

Ins Bild passt, dass mit der Radeon RX 7900 XT (+0,34), der Radeon RX 7600 (+0,45) und der Steam Deck GPU (+0,50) gleich drei weitere AMD-Einträge im Mai erstmals beziehungsweise wieder in der Statistik auftauchen. Dass Valves Statistik nicht unfehlbar ist, hat die Vergangenheit gezeigt: Erst im Oktober 2024 wies die Datenerhebung massive Fehler bei dedizierten Radeon-GPUs auf.

Grundsätzlich gilt: Die Steam Hardware Survey basiert auf einer freiwilligen, monatlich wechselnden Stichprobe und bildet eine Momentaufnahme der aktiven Steam-Nutzer ab - ein exaktes Abbild des Grafikkartenmarktes ist sie nicht.

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Steam Hardware Survey

Welche Grafikkarte ist im Mai 2026 die beliebteste auf Steam?

Die Geforce RTX 3060 führt die Steam Hardware Survey im Mai 2026 mit 3,85 Prozent an. Dahinter folgen die Geforce RTX 4060 Laptop GPU und die Desktop-Variante der RTX 4060.

Wie hoch ist der AMD-Anteil bei Grafikkarten auf Steam?

AMD-Grafikkarten erreichen im Mai 2026 einen Anteil von 19,13 Prozent und damit einen neuen Höchstwert. Nvidia kommt auf 72,42 Prozent, Intel auf 8,05 Prozent.

Wie zuverlässig ist die Steam Hardware Survey?

Die Steam Hardware Survey ist eine freiwillige Stichprobenerhebung und keine Vollerhebung des Marktes. Fehler in der Hardware-Erkennung kamen in der Vergangenheit mehrfach vor, zuletzt verschwanden RDNA-4-Grafikkarten monatelang in generischen Sammelposten.

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Quelle: Steam via Digital Foundry

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    • Kommentare (76)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Graphiccarsten Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Meine Wahrnehmung bist, dass die Kritik an geringem VRAM bei neuen GPU-Generationen weit verbreitet ist, einige den Kauf von GPUs mit wenig VRAM bereuen/bereut haben bzw. anderen schreiben, wie lange sie ältere GPUs noch nutzen konnten, da diese verhältnismäßig viel VRAM hatten.
        Das liegt vor allem daran, dass viele Spieler ihre Gewohnheiten erst sehr spät an die tatsächliche Marktlage anpassen und lange in überholten Denkmustern verharren.

        Schaut man sich die nackten Zahlen an, erlebten wir zwischen 2010 und 2016 eine regelrechte Verachtfachung des typischen Videospeichers in der Mittelklasse.
        Im krassen Gegensatz dazu hat sich die Kapazität in den zehn Jahren danach lediglich verdoppelt...

        Selbst heute lässt es sich mit einer Karte mit acht GB Speicher noch absolut hervorragend spielen. Die üppigen 32 GB meiner RTX 5090 erweisen sich im Alltag ohnehin nur beim lokalen Berechnen von Sprachmodellen als wirklich nützlich.

        In der Praxis schlagen die allermeisten meiner Spiele derzeit nicht einmal mit 10 GB Auslastung zu Buche, insofern sollten 32GB die nächsten 20-25 Jahre ausreichend sein, wenn der Trend anhält.
      • Von Graphiccarsten Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Meine Wahrnehmung bist, dass die Kritik an geringem VRAM bei neuen GPU-Generationen weit verbreitet ist, einige den Kauf von GPUs mit wenig VRAM bereuen/bereut haben bzw. anderen schreiben, wie lange sie ältere GPUs noch nutzen konnten, da diese verhältnismäßig viel VRAM hatten.
        Das liegt vor allem daran, dass viele Spieler ihre Gewohnheiten erst sehr spät an die tatsächliche Marktlage anpassen und lange in überholten Denkmustern verharren.

        Schaut man sich die nackten Zahlen an, erlebten wir zwischen 2010 und 2016 eine regelrechte Verachtfachung des typischen Videospeichers in der Mittelklasse.
        Im krassen Gegensatz dazu hat sich die Kapazität in den zehn Jahren danach lediglich verdoppelt...

        Selbst heute lässt es sich mit einer Karte mit acht GB Speicher noch absolut hervorragend spielen. Die üppigen 32 GB meiner RTX 5090 erweisen sich im Alltag ohnehin nur beim lokalen Berechnen von Sprachmodellen als wirklich nützlich.

        In der Praxis schlagen die allermeisten meiner Spiele derzeit nicht einmal mit 10 GB Auslastung zu Buche, insofern sollten 32GB die nächsten 20-25 Jahre ausreichend sein, wenn der Trend anhält.
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von Graphiccarsten
        Diese Sichtweise lässt sich auch zu Qualitätsreglern und VRAM Größen aufmachen. Womöglich fällt den Spielern ein 8GB großer "Schmalspur" Speicher nicht auf, da Sie die Diskrepanz zwischen hohen und medium Details gar nicht erkennen und medium Details sich "hinreichend" gestalten.
        Kannst ja die Leute im Forum fragen, wonach die meisten bei Käufen gehen. Meine Wette wäre, dass die meisten Spieler:innen auf VRAM achten und FSR4 ausreichend finden. Meine Wahrnehmung bist, dass die Kritik an geringem VRAM bei neuen GPU-Generationen weit verbreitet ist, einige den Kauf von GPUs mit wenig VRAM bereuen/bereut haben bzw. anderen schreiben, wie lange sie ältere GPUs noch nutzen konnten, da diese verhältnismäßig viel VRAM hatten.
        Wenn allerdings Chip- und Wirtschaftskrisen stärker durchlagen und den VRAM weiterverteuern, kann sich das aber zu den günstigeren Karten also auch mit potentiell weniger VRAM wie der 5070 oder 9070 GRE hin entwickeln. Oder es wird auf eine viel-VRAM-Karte der niedrigeren Klasse zurückgegriffen wie bspw. der 9060XT.
      • Von Graphiccarsten Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Das lässt sich so pauschal nicht sagen, denke ich.
        Doch, ich denke das ist zulässig.
        Zitat von inhuman_nature
        ob nativ, welcher Upscaler und ob MFG aktiv wäre.
        Upscaling und MFG sind arbeiten allerdings auf eine andere Weise wie Denoiser.
        Zitat von inhuman_nature
        Der zweite Punkt wäre also: selbst wenn es Mängel gäbe, fallen einer:einem diese überhaupt auf und wären diese gewichtig?
        Diese Sichtweise lässt sich auch zu Qualitätsreglern und VRAM Größen aufmachen. Womöglich fällt den Spielern ein 8GB großer "Schmalspur" Speicher nicht auf, da Sie die Diskrepanz zwischen hohen und medium Details gar nicht erkennen und medium Details sich "hinreichend" gestalten.
        Zitat von inhuman_nature
        Ich war nochmal auf die 5070 eingegangen....
        In dem Abschnitt bist du auf die TI-Variante eingegangen, aber wir können auch über die 5070 diskutieren.
        Zitat von inhuman_nature
        Ist halt auch für viele eine Geldfrage: kann oder will ich hinsichtlich 9070XT oder 5070Ti für Pathtracing 260 Euro mehr ausgeben oder reicht mir Raytracing oder spiele ich gar oftmals Spiele mit Rasterisierung ...
        Der Preis ist das ausschlaggebende Kriterium.
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von Graphiccarsten
        Bildqualität ist nicht subjektiv. Niemand wählt freiwillig Bildrauschen oder Flimmern mit spielinternen Denoisern oder AMDs Ray-Regeneration, wenn er stattdessen schärfere, besser beruhigte Reflexionen haben kann.
        Das lässt sich so pauschal nicht sagen, denke ich. Manchmal sind die Alternativen auch nicht immer so klar zu unterscheiden. Ich hatte dabei, wie schon erwähnt, die sogenannten Blind-Tests im Hinterkopf, bei denen PCGH-Redakteur:innen in Spielen schätzen sollten, ob nativ, welcher Upscaler und ob MFG aktiv wäre. Selbst diese hatten nicht richtig geraten und teils abseits ihrer eigentlichen Bevorzugungen gewertet/geraten. Und sie suchten dabei explizit nach typischen Schwachstellen jeweiliger Features. Im normalen Spielverlauf, gerade in schnellen Spielen wie Ego-Shootern ist mensch in Bewegung, konzentriert sich oft auf Gegner:innen, ist gespannt ... da fällt einem Unschärfe o.ä. im Hintergrund nicht auf. Der zweite Punkt wäre also: selbst wenn es Mängel gäbe, fallen einer:einem diese überhaupt auf und wären diese gewichtig?

        Zitat von Graphiccarsten
        Der Leistungindex bildet keine FPS ab, sondern nur relative Werte. Gesprochen hast du auch von der 5070Ti und nicht von der 5070. Die PCGH bildet immer auch worst-case Szenen ab, insofern ist die FPS Höhe nicht ganz verbindlich. Die 5070 (ohne TI) benötigt sicherlich in QHD Performance-Upscaling um über 50 FPS zu kommen.
        Ich war nochmal auf die 5070 eingegangen, da Du mit danyundsahne über diese intensiver diskutiert hast und diese der Ausgangspunkt ("Schrott") war, an dem ich hier einstieg.

        Zitat von Graphiccarsten
        Deshalb sagte ich, dass Vorteile wie die Möglichkeit besser Linux zu nutzen auch für Nvidias Software Ökosystem unter Windows gilt. Wenn man das Argument Softwareunterstützung auf Seiten von AMD aufmacht, sollte die Thematik bei Nvidia unter dem "96% Windows" nicht unter den Tisch fallen.

        Dass du diesen Aspekt nicht so siehst, finde ich dann schon ein wenig irritierend.
        In meinen Augen lass ich das nicht unter den Tisch fallen. Windows ist dann der andere Fall. Dort performt insbesondere die 5070ti in PT besser und offenbar auf einem aktuell noch spielbaren Niveau (auf Max.) und bei höheren Bildraten kann MFG für einige einen Unterschied machen, DLSS finden einige auch immer noch besser. Andere finden FSR4(.1) bereits gut/hinreichend ...
        Ist halt auch für viele eine Geldfrage: kann oder will ich hinsichtlich 9070XT oder 5070Ti für Pathtracing 260 Euro mehr ausgeben oder reicht mir Raytracing oder spiele ich gar oftmals Spiele mit Rasterisierung ...

        Zitat von Graphiccarsten
        Präferenzen können sich erst bilden, wenn die jeweiligen Vor- und Nachteile klar abgesteckt sind.
        Jein, Präferenzen können auch hohe Bildrate gegenüber Auflösung X, Effektdetail Y ... oder nativ vs. Upscaler vs. MFG sein. Der Vorteil Feature XY kann irrelevant werden, wenn die allgemeine Performance verglichen zur (günstigeren) Konkurrenz schlechter ist ... oder wenn die:der Zocker:in, die GPU möglichst lange nutzen möchte, dann ist VRAM-Menge am wichtigsten. Das sind jetzt pro AMD-Cases (bspw. 9070 vs. 5070). Ist aber bspw. PT-Performance wichtig, so sind leistungstärkere Nvidia-GPUs die besser Wahl, um mal ein pro Nvidia-Beispiel zu nennen ...
      • Von Graphiccarsten Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Hier spielen durchaus subjekte Aspekts hinein.
        Bildqualität ist nicht subjektiv. Niemand wählt freiwillig Bildrauschen oder Flimmern mit spielinternen Denoisern oder AMDs Ray-Regeneration, wenn er stattdessen schärfere, besser beruhigte Reflexionen haben kann.
        Zitat von inhuman_nature
        Wobei die 5070 weniger als 50 FPS im PT-Leistungsindex erreicht.
        Der Leistungindex bildet keine FPS ab, sondern nur relative Werte. Gesprochen hast du auch von der 5070Ti und nicht von der 5070. Die PCGH bildet immer auch worst-case Szenen ab, insofern ist die FPS Höhe nicht ganz verbindlich. Die 5070 (ohne TI) benötigt sicherlich in QHD Performance-Upscaling um über 50 FPS zu kommen.
        Zitat von inhuman_nature
        Das sehe ich nicht so. Bezüglich Zocken unter Linux ist die Empfehlung aktuell eindeutig. Da sind andere Aspekte mMn nachrangig.
        Deshalb sagte ich, dass Vorteile wie die Möglichkeit besser Linux zu nutzen auch für Nvidias Software Ökosystem unter Windows gilt. Wenn man das Argument Softwareunterstützung auf Seiten von AMD aufmacht, sollte die Thematik bei Nvidia unter dem "96% Windows" nicht unter den Tisch fallen.

        Dass du diesen Aspekt nicht so siehst, finde ich dann schon ein wenig irritierend.
        Zitat von inhuman_nature
        Wie gesagt, kommt es nicht auf allgemeine Aussagen an sondern auf die Präferenzen und Nutzungsszenarien der Zocker:innen.
        Präferenzen können sich erst bilden, wenn die jeweiligen Vor- und Nachteile klar abgesteckt sind.
      Direkt zum Diskussionsende
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