Geforce GTX 550 Ti im Test: Testsystem und Software

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Die Geforce GTX 550 Ti tritt mit mehr Takt und Speicherbandbreite die Nachfolge der Geforce GTS 450 an. Im Test prüft PC Games Hardware, ob die GF116-Grafikkarte den erklärten Gegner Radeon HD 5770 schlagen kann und welche Besonderheiten die Geforce GTX 550 Ti bietet.

Geforce GTX 550 Ti im Test: Testsystem und Software
PC Games Hardware testet seit einigen Monaten auf einem neuen System. Wir wechselten auf eine LGA1156-Plattform auf P55-Basis, da diese für relativ wenig Geld sehr hohe Leistung liefert. Um ein CPU-Limit weitgehend zu minimieren, übertakten wir den genutzten Core i7-860 von 2,8 auf 4,0 GHz. Das aktuelle System im Detail:

• CPU: Intel Core i7-860 (4 Kerne samt SMT) [Preisvergleich]
• Mainboard: MSI P55-GD65 (Intel P55-Chipsatz, SLI- und Crossfire-tauglich) [Preisvergleich]
• RAM: Corsair XMS3 Dominator CMD4GX3M2A1600C8 (2x 2 GiByte DDR3-1600; 9-9-9-21) [Preisvergleich]
• Netzteil: Corsair HX850 (850 Watt, 80-plus Silver) [Preisvergleich]

Unsere zahlreichen Benchmarks belegen, dass SMT (alias Hyperthreading) unter Windows 7 keinen Bremsklotz mehr darstellt, weshalb wir das Feature bei allen Benchmarks aktiviert lassen. Die Treiber für diesen Test sind auf aktuellem Stand: Nvidia-Karten verwenden den Geforce 267.59, die Radeon-Phalanx nutzt den Catalyst 11.4 "EP", welcher die interne Versionsnummer 8.84.3 Beta 2 aufweist.

Geforce-Testkarten (Taktraten: GPU/ALU/Video-RAM)
• Geforce GTX 460 (675/1.350/1.800 MHz, 768 MiByte GDDR5)
• Geforce GTX 550 Ti (900/1.800/2.052 MHz, 1 GiByte GDDR5) [Palit Sonic untertaktet!]
• Geforce GTS 450 (783/1.566/1.800 MHz, 1 GiByte GDDR5)

Radeon-Testkarten (Taktraten: GPU/Video-RAM)
• Radeon HD 5770 (850/2.400 MHz, 1 GiByte GDDR5)

Treiber und Betriebssystem
• Geforce 267.59/24 (VSync off, sonst Treiber-Default [Q-AF])
• Catalyst 11.4 "Early Preview" aka v8.84.3 Beta 2 (VSync off, sonst Treiber-Default [Q-AF], Tessellation auf "AMD optimiert", derzeit noch ohne Wirkung)
• Windows 7 Ultimate x64 inklusive aktueller Patches und Service Pack 1

Alle AA-Einstellungen der Standard-Benchmarks nehmen wir in den Spielen selbst vor, die anisotrope Filterung aktivieren wir je nach Spiel über den Treiber oder ingame. Die Treibereinstellungen haben wir nach dem Ergebnis unserer Umfrage in der Community vorgenommen und bis auf Vsync auf den Werkseinstellungen belassen. Somit kommt bei Nvidia-Karten "Quality"-Texturfilterung zum Einsatz, welches bis auf einige Ausnahmen vergleichbar (nicht identisch!) aussieht wie Atis "Quality"-Treibereinstellung. Bei den Radeon-Karten verwenden wir "A.I. Qualität" (statt wie bisher "Hohe Qualität"). Unter DirectX 10/11 nutzen wir jeweils "Hohe Qualität".

Geforce GTX 550 Ti im Test: Benchmarkauswahl
In unserem Test fühlen wir den Grafikkarten in folgenden Spielen auf den Zahn, weitere finden Sie in der PCGH 11/2010:

• Battlefield: Bad Company 2 (DirectX 11, Auto-Update)
• Crysis Warhead v1.1 (DirectX 11)
• Metro 2033 (DirectX 11, Steam, Auto-Update)
• Starcraft II v1.2.2.17811 (DirectX 9)
• World of Warcraft: Wrath of the Lich King v4.0.6.13623 (DirectX 9, Auto-Update)

Die Spiele testen wir mit maximalen Details in zwei Auflösungen mit 4x MSAA und 16:1 AF. Jeder Benchmark-Durchlauf wird mindestens zwei Mal wiederholt und die Ergebnisse anschließend gemittelt. Weitere Details können Sie den einzelnen Benchmark-Diagrammen entnehmen. Die Auflösungen für die Standardtests lauten wie folgt:

• 1.680 x 1.050, 4x MSAA/16:1 AF
• 1.920 x 1.200, 4x MSAA/16:1 AF

Jegliche Details samt Anleitungen und Spielständen wie PC Games Hardware Spiele bencht, finden Sie im FAQ: So bencht PCGH Spiele (How-to-Benches inside).

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  1. Seite 1 Geforce GTX 550 Ti im Test: Einleitung und Spezifikationen
  2. Seite 2 Geforce GTX 550 Ti im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
  3. Seite 3 Geforce GTX 550 Ti im Test: Testsystem und Software
  4. Seite 4 Geforce GTX 550 Ti im Test: Spiele-Benchmarks und Overclocking
  5. Seite 5 Geforce GTX 550 Ti im Test: Fazit
    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Die GTX 550 ist zwar im Vergleich mit der Radeon 5770 eine gute Alternative, aber in Sachen Preis/Leistung ist man wohl besser dran, wenn man entweder günstig an eine 5770 rankommt oder besser gleich die 6850 nimmt (habe ich vor Kurzem mal bei Altern... für 127€ gesehen).
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Die GTX 550 ist zwar im Vergleich mit der Radeon 5770 eine gute Alternative, aber in Sachen Preis/Leistung ist man wohl besser dran, wenn man entweder günstig an eine 5770 rankommt oder besser gleich die 6850 nimmt (habe ich vor Kurzem mal bei Altern... für 127€ gesehen).
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Schaffe89 veranstaltet diesen Heckmeck bei nahezu jedem Review, ist wohl eine Art Hobby oder so
      • Von Hübie Software-Overclocker(in)
        Ich versteh den Heckmeck gerade nicht. Soll in dem Artikel nun die verwirrende Namensgebung breitgetreten werden oder sollen Messungen über die Leistung durchgeführt sowie kommentiert werden? In einem Test erwarte ich letzteres.
        Und wenn du PCGH zu nVidia-lastig empfindest dann suchst du dir weitere Tests. Die Wahrheit liegt dann irgendwo in der Mitte.

        LG Hübie
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Es ist ein ganz objektives Empfinden.
        Empfinden und objektiv widersprechen sich per Definition.
      • Von Schaffe89
        Zitat
        Gen-übergreifend darf man einfach nicht erwarten, dass eine HD 6870 schneller als eine HD 5870 oder eine GTX 550 Ti schneller als eine GTX 460 ist.
        Habeich auch gar nicht gesagt.
        Ich habe das auf die GTX560TI bezogen, die fast so schnell ist wie ne HD6950.
        Bei AMD gibts da noch HD6870 und HD6850 dazwischen bis zur HD5770 und selbst zwischen HD5770 und HD6850 könnte man noch locker eine Karte platzieren.
        Und hier will Nvidia eine GTX550TI platzieren, die 0 bis 5% über der HD5770 im Schnitt liegt.
        Dann frage ich mich halt was dann noch kommen soll. GTX555 und GTX557? Die Namensgebung ist dadurch noch sinnbefreiter wie die von AMD.

        Zitat
        Darüber hinaus findest du den Vermerk, dass wir Print mit mehr Spielen und Karten testen.
        Dort, wo sich die Benches i.d. Regel wieder ergänzen, genauso wie im Performanceindex, sich die Werte relativ gut ergänzen und ein relativ repräsentatives Ergebis liefern.
        Online ergänzen sich die Benches nicht, daher wohl auch kein Performancerating.

        Zitat
        Das ist dein persönliches Empfinden. Wie sagte Leo so schön: "Wer in unparteiisch geschriebenem Text eine Parteilichkeit entdeckt, entdeckt nur, daß er selber entsprechend gepolt ist."
        Nein, ist es nicht, die Kritik von mir betrifft auch keine parteisch geschrieben Texte.
        Es ist ein ganz objektives Empfinden. Dass ihr dahingehend Nvidia weniger kritisiert habt, hängt eventuell auch damit zusammen, das es nicht ganz einfach ist dem geneigten Leser alles recht zu machen.

        Aber gut, lassen wir das.

        MFG Schaffe89
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