Geforce GTX 550 Ti im Test: Fazit
Die Geforce GTX 550 Ti tritt mit mehr Takt und Speicherbandbreite die Nachfolge der Geforce GTS 450 an. Im Test prüft PC Games Hardware, ob die GF116-Grafikkarte den erklärten Gegner Radeon HD 5770 schlagen kann und welche Besonderheiten die Geforce GTX 550 Ti bietet.
Geforce GTX 550 Ti im Test: Fazit
Als offiziellen Preis nennt Nvidia für die Geforce GTX 550 Ti 120 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, aufgrund ihrer Leistung und Eigenschaften schiebt sich der Fermi-Beschleuniger allerdings nur zwischen AMDs bereits 18 Monate alte - aber immer noch sehr gute - Radeon HD 5770 (OEM: HD 6770) und die schnellere Geforce GTX 460 mit 768 MiByte Speicher; groß ist der Abstand zur Radeon aber nicht. Die HD 5770 beginnt in der 1-GiByte-Variante bei knapp 100 Euro, die GTX 460 bei rund 115 Euro. Die Geforce GTX 550 Ti muss also diese preisliche Lücke füllen und bringt hierbei die folgenden Fähigkeiten mit sich: Ein exzellent niedriger Stromverbrauch im Leerlauf - auch bei zwei identischen Monitoren - steht einem vergleichsweise hohen Energiekonsum unter Last gegenüber, das Übertaktungspotenzial fällt ausgehend von 900 MHz eher mäßig aus. Hinzu kommen optionales HQ-AF, CUDA, GPU-PhysX und SGSSAA in allen APIs sowie die Fähigkeit, optional mit doppelter Genauigkeit zu rechnen.
Die Rohleistung ist für aktuelle Spiele in der von Nvidia propagierten Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixel vollkommen ausreichend, oft auch mit Kantenglättung und anisotroper Filterung - ältere Titel lassen sich gar mit Supersampling-AA verschönern. Einzig in "Hardware-Killern" wie Crysis, Metro 2033 oder Grand Theft Auto 4 müssen Sie hier und da Abstriche machen. Ob Sie zur Geforce GTX 550 Ti oder der etwas langsameren und günstigeren Radeon HD 5770 greifen, sollten Sie von Ihren persönlichen Interessen abhängig machen. Im Multimonitor-Betrieb etwa ist die AMD-Karte besser aufgestellt und dank MLAA glättet sie Kanten in Spielen, die kein MSAA unterstützen. Auch erweist sich die Radeon HD 5770 bei mehreren nicht identischen Monitoren und im 3D-Betrieb als die sparsamere Partie.
Die heute getestete Palit Geforce GTX 550 Ti Sonic ist dank Taktraten von 1.000/2.000/2.200 MHz gute 10 Prozent schneller als das Referenzdesign und reicht stellenweise an die Leistung der Geforce GTX 460/768 heran oder überholt sie gar. Die offene Axialkühlung mag optisch zwar nicht jedermanns Sache sein, akustisch und hinsichtlich der Temperaturentwicklung aber überzeugt die Konstruktion. Als offiziellen Verkaufspreis nennt Palit 150 Euro, was angesichts der Leistung etwas hochgegriffen erscheint - der Markt wird dies im Laufe der kommenden Wochen aber regeln. Ein nettes Details hält übrigens die Verpackung bereit: Palit wirbt mit "Fierce Performance" und schreibt der GTX 550 Ti die "Firepower" in Duke Nukem Forever zu dominieren zu - "Hail to the King, baby!". Bis auf die Abdeckung baugleich ist die Gainward Geforce GTX 550 Ti Golden Sample, welche wenige Stunden vor Veröffentlichung dieses Artikels bei uns eintraf.
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Info vorweg: Weitere Benchmarks mit mehr Spielen und Grafikkartensowie zusätzliche Informationen (wie Dual-Monitor- und Blu-ray-Werte) zur Geforce GTX 550 Ti finden Sie in der Ausgabe 05/2011 der PC Games Hardware. Diese erscheint am 06. April 2011.
Bildergalerie
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 550 Ti im Test: Einleitung und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 550 Ti im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
- Seite 3 Geforce GTX 550 Ti im Test: Testsystem und Software
- Seite 4 Geforce GTX 550 Ti im Test: Spiele-Benchmarks und Overclocking
- Seite 5 Geforce GTX 550 Ti im Test: Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
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- Seite 2 Geforce GTX 550 Ti im Test: Lautheit und Leistungsaufnahme
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Und wenn du PCGH zu nVidia-lastig empfindest dann suchst du dir weitere Tests. Die Wahrheit liegt dann irgendwo in der Mitte.
LG Hübie
Ich habe das auf die GTX560TI bezogen, die fast so schnell ist wie ne HD6950.
Bei AMD gibts da noch HD6870 und HD6850 dazwischen bis zur HD5770 und selbst zwischen HD5770 und HD6850 könnte man noch locker eine Karte platzieren.
Und hier will Nvidia eine GTX550TI platzieren, die 0 bis 5% über der HD5770 im Schnitt liegt.
Dann frage ich mich halt was dann noch kommen soll. GTX555 und GTX557? Die Namensgebung ist dadurch noch sinnbefreiter wie die von AMD.
Online ergänzen sich die Benches nicht, daher wohl auch kein Performancerating.
Es ist ein ganz objektives Empfinden. Dass ihr dahingehend Nvidia weniger kritisiert habt, hängt eventuell auch damit zusammen, das es nicht ganz einfach ist dem geneigten Leser alles recht zu machen.
Aber gut, lassen wir das.
MFG Schaffe89