Günstige Gaming-Grafikkarten: Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
Quelle: PCGH
Seite 2:

Günstige Gaming-Grafikkarten: Spiele-Benchmarks & Leistungsindex

40
Special Raffael Vötter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Was leisten die günstigen Gaming-Grafikkarten in Spielen? Teil 1: Rasterizing

Was leisten Grafikkarten zwischen rund 200 und 400 Euro in modernen Spielen? Das klären wir mit unseren GPU-Benchmarks 2025/2026, welche drei Schwierigkeitsgrade beinhalten. Die 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und sogar 8 Pathtracing-Tests liefern spannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können.

GPU-Benchmarks 2025/2026

Was wir auch testen: Jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte allein für den Rasterizing-Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapframeX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.700 und 2.900 MHz, führt das zur Angabe von "~2,80 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm HWInfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Günstige Grafikkarten: Spiele-Benchmarks

Für den Test der günstigen Gaming-Grafikkarten präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frischen Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), passend zur Rechenkraft unseres Probanden. Wichtig: Auch die Rasterizing-Benchmarks 2025/2026 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit WQHD und Quality-Upsampling spielt, kann sich an den hier gezeigten Full-HD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben). Lassen wir nun die Balken sprechen:

Wie Sie sehen, skaliert die Leistung mit dem Preis, die teureren Modelle sind schneller als die günstigen. Diese Skalierung ist allerdings nicht linear - mehr dazu in der abschließenden Preis/Leistungs-Betrachtung. Die aktuellen Budget-Grafikkarten verfügen mit 8 GiByte über eine Speicherkapazität, die bis inklusive Full HD eine ordentliche Leistung erbringt, sofern auf Features wie Raytracing und Frame Generation verzichtet wird. Achtung: Das bedeutet nicht, dass 8 GiByte genügen! Die Streaming-Systeme moderner Spiele setzen alles daran, die Bildrate zu retten. Genügt der Grafikspeicher nicht, wird zunächst an Oberflächendetails gespart und es kommt nur zu kleinen Rucklern. Erst deutlicher Speicherüberlauf führt zu wesentlich geringeren Bildraten. Falls Sie mehr dazu erfahren möchten, legen wir Ihnen unsere mehrteilige VRAM-Beratung ans Herz. Stand jetzt gilt: In Full HD/1080p und reinem Rasterizing - dem primären Einsatzgebiet günstiger Grafikkarten - passen Rechenleistung und Speichermenge weitgehend zusammen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Günstige Grafikkarten im Leistungsindex

Wo landen die Budget-Modelle im Grafikkartenvergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzelindizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.

Spätestens an dieser Stelle möchten wir Sie gezielt auf die beiden Schlusslichter in allen Benchmarks hinweisen: die Radeon RX 580 (Baujahr 2017) und die Geforce GTX 1060 6GB (Baujahr 2016). Diese bis heute sehr verbreiteten Grafikkarten erzielen nur noch in den wenigsten Spielen flüssige Bildraten mit maximalen Details. Die Geforce RTX 2060 (Baujahr 2019), ebenfalls in allen Benchmarks vertreten, schneidet dank ihrer moderneren Architektur deutlich besser ab. Bereits eine Radeon RX 9060 oder Geforce RTX 5060 stellen jedoch enorme Upgrades dar, eine RX 9060 XT 16GB und RTX 5060 Ti 16GB erst recht.

XXL-Index mit 80 Grafikkarten

Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste:

Die Rangliste mit 80 Grafikkarten seit 2014 unterstreicht, dass bereits die Leistungsklasse der Geforce RTX 5060 respektive Radeon RX 9060 (OEM) nicht zu verachten ist. Neben (zehnmal so teuren) Boliden wie einer Geforce RTX 5090 mag die Leistung schwach wirken, gegenüber unzähligen Modellen der Vorjahre wird jedoch ein ansehnliches Plus erreicht. Ob die Spar-Grafikkarten auch dem Raytracing gewachsen sind, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

40
  1. Seite 1 Übersicht & Spezifikation
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
  4. Seite 4 Pathtracing-Benchmarks & Leistungsindex
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme & Effizienz
  6. Seite 6 Preis-Leistungs-Verhältnis & Fazit
    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Stovi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Schak28
        Ich hab ebenfalls geschwankt.
        Aber zwischen 5060Ti und 9060xt waren es beim Kauf genau 40 Euro Unterschied zwischen den Karten die infrage kamen.

        Da ist die Wahl nicht schwer gefallen!
        5060Ti.
        Einfach in dem Fall das bessere Gesamtpaket gewesen.
        Leider hat Nvidia seit der RTX20-Serie stetig die Busschnittstelle eingekürzt und das Speicherinterface.
        Bei der 20er-Serie waren es noch 16-fach für alle GPUs, ab der 30er gings runter auf tlw. 8-fach. Während eine 2060 sich noch mit 192 Bit Interface schmücken durfte, ging es bei der 3060 schon auf 128 runter und bei der 40er-Serie wurde dann selbst die 4060Ti mit 128 Bit "beglückt".
        Da 40er zu 50er nur eher ein evolutionärer Schritt war, wird es spannend, ob Nvidia bei der 60er-Serie sich traut noch weiter runterzugehen.
      • Von Stovi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Schak28
        Ich hab ebenfalls geschwankt.
        Aber zwischen 5060Ti und 9060xt waren es beim Kauf genau 40 Euro Unterschied zwischen den Karten die infrage kamen.

        Da ist die Wahl nicht schwer gefallen!
        5060Ti.
        Einfach in dem Fall das bessere Gesamtpaket gewesen.
        Leider hat Nvidia seit der RTX20-Serie stetig die Busschnittstelle eingekürzt und das Speicherinterface.
        Bei der 20er-Serie waren es noch 16-fach für alle GPUs, ab der 30er gings runter auf tlw. 8-fach. Während eine 2060 sich noch mit 192 Bit Interface schmücken durfte, ging es bei der 3060 schon auf 128 runter und bei der 40er-Serie wurde dann selbst die 4060Ti mit 128 Bit "beglückt".
        Da 40er zu 50er nur eher ein evolutionärer Schritt war, wird es spannend, ob Nvidia bei der 60er-Serie sich traut noch weiter runterzugehen.
      • Von Gwyrdd Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Olstyle
        Wo sind 4FPS/3% denn nicht "beinahe Deckungsgleich"?
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Jepp... Da bin ich in der Zeile verrutscht. Mein Fehler. Ich ändere meinen ursprünglichen Kommentar. Nicht wundern bitte.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Gwyrdd
        Also wer hat euch denn die grünen Pillen eingeworfen? Ich habe selber eine 4080 und nutze für mein zweites System eine 9070xt. Die Leistung ist in bisher allen getesteten Titel beinahe deckungsgleich, mal AMD mal Nvidia leicht vorne.
        Ich hätte hier etwas neutraler Berichterstattung erwartet.
        Wo sind 4FPS/3% denn nicht "beinahe Deckungsgleich"?
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Gwyrdd Schraubenverwechsler(in)
        Mein folgender Kommentar ist hinfällig. Ich bin in der Zeile verrutscht. Sorry liebe PCGH Redaktion.

        Also wer hat euch denn die grünen Pillen eingeworfen? Ich habe selber eine 4080 und nutze für mein zweites System eine 9070xt. Die Leistung ist in bisher allen getesteten Titel beinahe deckungsgleich, mal AMD mal Nvidia leicht vorne.
        Ich hätte hier etwas neutraler Berichterstattung erwartet.
      • Von sven842 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Und, wem in eurem Umfeld legt ihr welche Grafikkarte ans Herz? Am einfachsten und ganz altruistisch* geht das, indem man das passende Gerät einfach unter den Baum legt!

        MfG
        Raff

        *Und etwas egoistisch, denn ihr kennt das vielleicht. Dieser Schmerz, den man spürt, wenn sich jemand mit 20 Bröckelmatsch-Fps durch ein Spiel kämpft. Der geht durch das Upgrade auch weg.
        Ich hatte erst vor kurzem eine Empfehlung für eine B580 ausgesprochen, aber es wurde dann aufgrund der besseren Treiber dann doch eine rx7600.
        Ich selbst habe aber noch eine Vega 64 und vermisse sie schmerzlich in den Benchmarks 😂
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk