Günstige Gaming-Grafikkarten: Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
Was leisten die günstigen Gaming-Grafikkarten in Spielen? Teil 1: Rasterizing
Inhaltsverzeichnis
Was leisten Grafikkarten zwischen rund 200 und 400 Euro in modernen Spielen? Das klären wir mit unseren GPU-Benchmarks 2025/2026, welche drei Schwierigkeitsgrade beinhalten. Die 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und sogar 8 Pathtracing-Tests liefern spannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können.
GPU-Benchmarks 2025/2026
Was wir auch testen: Jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte allein für den Rasterizing-Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapframeX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.700 und 2.900 MHz, führt das zur Angabe von "~2,80 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm HWInfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Günstige Grafikkarten: Spiele-Benchmarks
Für den Test der günstigen Gaming-Grafikkarten präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frischen Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), passend zur Rechenkraft unseres Probanden. Wichtig: Auch die Rasterizing-Benchmarks 2025/2026 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit WQHD und Quality-Upsampling spielt, kann sich an den hier gezeigten Full-HD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben). Lassen wir nun die Balken sprechen:
Wie Sie sehen, skaliert die Leistung mit dem Preis, die teureren Modelle sind schneller als die günstigen. Diese Skalierung ist allerdings nicht linear - mehr dazu in der abschließenden Preis/Leistungs-Betrachtung. Die aktuellen Budget-Grafikkarten verfügen mit 8 GiByte über eine Speicherkapazität, die bis inklusive Full HD eine ordentliche Leistung erbringt, sofern auf Features wie Raytracing und Frame Generation verzichtet wird. Achtung: Das bedeutet nicht, dass 8 GiByte genügen! Die Streaming-Systeme moderner Spiele setzen alles daran, die Bildrate zu retten. Genügt der Grafikspeicher nicht, wird zunächst an Oberflächendetails gespart und es kommt nur zu kleinen Rucklern. Erst deutlicher Speicherüberlauf führt zu wesentlich geringeren Bildraten. Falls Sie mehr dazu erfahren möchten, legen wir Ihnen unsere mehrteilige VRAM-Beratung ans Herz. Stand jetzt gilt: In Full HD/1080p und reinem Rasterizing - dem primären Einsatzgebiet günstiger Grafikkarten - passen Rechenleistung und Speichermenge weitgehend zusammen.
Günstige Grafikkarten im Leistungsindex
Wo landen die Budget-Modelle im Grafikkartenvergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzelindizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Spätestens an dieser Stelle möchten wir Sie gezielt auf die beiden Schlusslichter in allen Benchmarks hinweisen: die Radeon RX 580 (Baujahr 2017) und die Geforce GTX 1060 6GB (Baujahr 2016). Diese bis heute sehr verbreiteten Grafikkarten erzielen nur noch in den wenigsten Spielen flüssige Bildraten mit maximalen Details. Die Geforce RTX 2060 (Baujahr 2019), ebenfalls in allen Benchmarks vertreten, schneidet dank ihrer moderneren Architektur deutlich besser ab. Bereits eine Radeon RX 9060 oder Geforce RTX 5060 stellen jedoch enorme Upgrades dar, eine RX 9060 XT 16GB und RTX 5060 Ti 16GB erst recht.
XXL-Index mit 80 Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste:
Die Rangliste mit 80 Grafikkarten seit 2014 unterstreicht, dass bereits die Leistungsklasse der Geforce RTX 5060 respektive Radeon RX 9060 (OEM) nicht zu verachten ist. Neben (zehnmal so teuren) Boliden wie einer Geforce RTX 5090 mag die Leistung schwach wirken, gegenüber unzähligen Modellen der Vorjahre wird jedoch ein ansehnliches Plus erreicht. Ob die Spar-Grafikkarten auch dem Raytracing gewachsen sind, erfahren Sie auf der folgenden Seite.


Aber zwischen 5060Ti und 9060xt waren es beim Kauf genau 40 Euro Unterschied zwischen den Karten die infrage kamen.
Da ist die Wahl nicht schwer gefallen!
5060Ti.
Einfach in dem Fall das bessere Gesamtpaket gewesen.
Bei der 20er-Serie waren es noch 16-fach für alle GPUs, ab der 30er gings runter auf tlw. 8-fach. Während eine 2060 sich noch mit 192 Bit Interface schmücken durfte, ging es bei der 3060 schon auf 128 runter und bei der 40er-Serie wurde dann selbst die 4060Ti mit 128 Bit "beglückt".
Da 40er zu 50er nur eher ein evolutionärer Schritt war, wird es spannend, ob Nvidia bei der 60er-Serie sich traut noch weiter runterzugehen.
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Ich hätte hier etwas neutraler Berichterstattung erwartet.
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Also wer hat euch denn die grünen Pillen eingeworfen? Ich habe selber eine 4080 und nutze für mein zweites System eine 9070xt. Die Leistung ist in bisher allen getesteten Titel beinahe deckungsgleich, mal AMD mal Nvidia leicht vorne.
Ich hätte hier etwas neutraler Berichterstattung erwartet.
MfG
Raff
*Und etwas egoistisch, denn ihr kennt das vielleicht. Dieser Schmerz, den man spürt, wenn sich jemand mit 20 Bröckelmatsch-Fps durch ein Spiel kämpft. Der geht durch das Upgrade auch weg.
Ich selbst habe aber noch eine Vega 64 und vermisse sie schmerzlich in den Benchmarks 😂