Nvidia-CEO Jensen Huang: Die Zukunft gehört dem neuronalen Rendering
Auf Nachfrage behauptete Nvidia-CEO Jensen Huang, dass das neuronale Rendering - Stichwort DLSS - in Zukunft immer wichtiger wird. Der Fokus der Entwicklung liegt demnach auf den KI-Funktionen, nicht auf der klassischen Performance.
Durch den KI-Hype hat Nvidias Geforce-Sparte für das Unternehmen an Bedeutung verloren, denn das meiste Geld wird derzeit mit KI-Beschleunigern verdient. Das zeigt sich auch auf der CES: Zwar gibt es mit dem Upscaling-Update auf DLSS 4.5 und der Monitor-Technik G-Sync Pulsar ein paar Neuigkeiten, zum ersten Mal seit fünf Jahren wurden auf der Messe aber keine neuen Nvidia-Grafikkarten vorgestellt. Der vermutete RTX-5000-Refresh kommt später.
KI übernimmt Gaming
Trotzdem waren Nvidias Geforce-Grafikkarten auf der Messe aber Thema. Unter anderem sprach Adam Patrick Murray von PC World in einer Fragerunde mit Journalisten CEO Jensen Huang auf das Thema an. Er wollte wissen, ob je eine GPU mehr Rasterisierungsleistung als die Geforce RTX 5090 bieten wird - und wie es mit KI-Gaming weitergeht.
"Is the RTX 5090 the fastest GPU that gamers will ever see in traditional rasterization, and what does AI gaming look like in the future?"
"Ist die RTX 5090 die schnellste GPU, die Gamer jemals im Bereich der traditionellen Rasterisierung erleben werden, und wie sieht die Zukunft des KI-Gamings aus?"
Interessanterweise sparte Huang in seiner Antwort den ersten Teil der Frage aus, obwohl er über den Entwicklungsstand der RTX-6000-Grafikkarten mit Sicherheit Bescheid weiß. Stattdessen sprach er über sein Lieblingsthema: KI. Demnach ist der Nvidia-CEO der Ansicht, dass die Zukunft dem neuronalen Rendering gehört - also DLSS und vergleichbaren Techniken. Dass ein hohes Maß an Rasterisierungsleistung notwendig ist, um das Ausgangsmaterial dafür zu berechnen, wurde hingegen nicht erwähnt.
"I think that the answer is hard to predict. Maybe another way of saying it is that the future is neural rendering. It is basically DLSS. That's the way graphics ought to be."
"Ich denke, dass die Antwort schwer vorherzusagen ist. Vielleicht könnte man auch sagen, dass die Zukunft dem neuronalen Rendering gehört. Im Grunde handelt es sich dabei um DLSS. So sollte Grafik sein."
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Stattdessen sprach Huang in weiteren Teilen seiner Antwort über die Möglichkeiten des neuronalen Renderings. Unter anderem deutete er kommende Verbesserungen für DLSS an. Das Ziel sei demnach, wohl gezielt überspitzt formuliert, ein "Foto, das mit 500 Fps mit dir interagiert". Zudem wurden auch verschiedene Grafikstile angesprochen. Es wurde zwar nicht direkt angekündigt, eine Echtzeit-Anpassung des Grafikstils wäre aber wohl ein möglicher weiterer Anwendungszweck für KI in Spielen. Und auch abseits des Renderings sieht Huang die Technik auf dem Vormarsch, beispielsweise zur Berechnung von NPCs. Ob sich nicht zumindest teilweise mehr durch eine höhere Rasterisierungsleistung erreichen lässt, bleibt aber abzuwarten. Das dürften im kommenden Jahr die neuen Grafikkarten von AMD und Nvidia zeigen.
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Quelle: Tom's Hardware

Interessant ists aber schon, auch wenn das meckern mehr Spass macht.