G-Sync Pulsar: Nvidia nimmt zur CES 2026 neuen Anlauf im Kampf gegen Bewegungsunschärfe
Mit G-Sync Pulsar wollte Nvidia vor zwei Jahren gegen die Bewegungsunschärfe von Gaming-Monitoren vorgehen, doch passende Produkte ließen auf sich warten. Das soll sich jetzt ändern: Zur CES wurden vier Monitore angekündigt.
Mit G-Sync Pulsar versuchte Nvidia schon vor zwei Jahren, die altbekannte Display-Technik mit weiteren Features neu aufzulegen. Auf entsprechende Produkte wartete man allerdings vergeblich - bis jetzt. Denn pünktlich zur CES wagt das Unternehmen einen neuen Anlauf, und dieses Mal sollen passende Geräte direkt verfügbar sein. Insgesamt vier neue Gaming-Monitore wurden angekündigt, die alle ab dem 7. Januar für 600 US-Dollar in den Verkauf gehen sollen.
Endlich verfügbar
Die Modelle namens Acer Predator XB273U F5, AOC Agon Pro AG276QSG2, Asus ROG Strix Pulsar XG27AQNGV und MSI MPG 27QRF X36 teilen sich offenbar alle dasselbe 27"-Panel mit WQHD-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 360 Hz. Und natürlich unterstützen sie alle auch Nvidias G-Sync Pulsar, das in erster Linie die Bewegungsunschärfe in Spielen reduzieren soll. Dafür kommt Backlight Strobing zum Einsatz, also eine auf die Bilddarstellung abgestimmte Aktivierung der Hintergrundbeleuchtung. Diese Technik ist zwar längst nichts Neues mehr, von Nvidia wird sie beispielsweise als Ultra Low Motion Blur vermarktet.
Quelle: Nvidia
Die wichtigsten Eckdaten der neuen Gaming-Monitore mit G-Sync Pulsar.
Bislang konnte sie aber nicht mit einer variablen Bildwiederholrate, dem Hauptfeature von G-Sync, kombiniert werden. G-Sync Pulsar soll nun beide Welten zusammenbringen: die Bildratenadaption und die reduzierte Bewegungsunschärfe. Im konkreten Fall, bei einem 360-Hz-Display, soll die Bewegungsunschärfe so um den Faktor 4 reduziert werden können. Zudem sollen die Modelle alle über einen Lichtsensor verfügen, der die Helligkeit und Farbtemperatur des Bildschirms auf Wunsch an das Umgebungslicht anpasst. Diese Funktion will Nvidia als G-Sync Ambient Adaptive vermarkten.
Bildergalerie
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Wie gut G-Sync Pulsar und G-Sync Adaptive einzeln und im Zusammenspiel arbeiten, werden vermutlich bald die ersten Tests zeigen. Und schon in den kommenden Tagen dürften entsprechende Erfahrungsberichte von der CES auftauchen. Langfristig bleibt zudem abzuwarten, ob es Nvidia im zweiten Anlauf gelingen wird, die Technik am Markt zu etablieren. Dafür müssten bald weitere Produktvorstellungen folgen.
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Quelle: Nvidia (Pressemitteilung)

ASUS hat ja schon mal versucht, Strobing + VRR zu kombinieren, mit eher mäßigen Erfolg.
Pulsar sieht da sehr vielversprechend aus - Monitor Unboxed zeigt bereits, dass die Bewegungsschärfe auf 720 Hz-Oled Niveau ist...
Ein Riesenvorteil ist der VRR Aspekt. Ich nutze einen 240 Hz Dyac Monitor, das läuft aber wirklich nur top wenn auch stets 240 FPS anliegen. Tearing macht das schöne Bild wieder etwas kaputt - Pulsar setzt genau da an.
Bin mal auf die Preise gespannt. Zowie u. Asus verkaufen ihre Esports-Monitore für viel Geld. Wenn sich Pulsar jetzt irgendwo zwischen den alten LCDs und den aktuellen OLEDs platziert, wird das definitiv interessant. Schade das es vendor-locked ist.
Ohne Sync gibt es immer tearing, egal wie hoch die fps sind.
Maximal wenn man über die 360FPS geht, aber ob man das optisch noch sieht ist eine andere Frage.
Tearing:
Je mehr HZ, desto kürzer ist das Tearing sichtbar.
Je mehr FPS - mehr Risse, aber kleinerer Versatz.
Je weniger FPS - weniger Risse, aber größerer Versatz.
Ghosting/Overshoot:
LCD maskiert das durch das technisch bedingte Ghosting und Overshoot/Corona bei zu aggressiven Overdrive
Mit Oled wird der Tearing Effekt deutlicher, da die PRT (Pixel Response Time) im Vergleich zu LCD beinahe instant ist - dafür hast du mit OLED kein Ghosting/Corona.
Um das Tearing zu beheben, kann man V-Sync anmachen -> erhöhter Input Lag.
Oder eben VRR - hier ist G-Sync mit Modul am besten ohne erhöhten Input Lag mit korrekten Settings.
Blur:
Der perceived Blur entsteht dadurch, dass ein Bild lange auf dem Monitor (und somit auf deiner Netzhaut bleibt während dein Auge sich weiterbewegt) hier ist das schwächste Glied in der Kette verantwortlich - FPS/HZ.
Beispiel hohe HZ geringe FPS - der Monitor baut das gleiche Bild mehrmals auf, da er kein neues von der Graka bekommt.
Das wird durch BFI (Black Frame Insertion) behoben, dass Bild bleibt nur kurz auf deiner Netzhaut weil dazwischen ein schwarzes Bild am Monitor angezeigt wird - funktioniert jedoch nur bei fester Refresh und somit kein G-Sync.
(Durch sehr hohe Refresh und FPS wird Blur minimiert)
Daher galt beim Gaming bisher:
OLED: Kein Ghosting und entweder scharfes Bild (kein Blur) oder flüssiges Bild (kein Tearing).
LCD: Ghosting und entweder scharfes Bild (kein Blur) oder flüssiges Bild (kein Tearing).
Pulsar:
Und hier kommt Pulsar ins Spiel (LCD) für Oled leider technisch noch nicht so weit.
Pulsar ermöglicht BFI mit G-Sync - daher scharfes Bild und flüssiges Bild - Ghosting/Overshoot wird aber bleiben.
Kann man alles auf Blurbusters nachlesen.
Ohne sync hast du immer tearing.
Und ja, es ist ein Ruckeln vorhanden.
Fällt bei schnellen Spielen halt nicht so auf.
Maximal wenn man über die 360FPS geht, aber ob man das optisch noch sieht ist eine andere Frage.