Gothic Remake: Die Demo ist da! Ein Blick auf die Technik samt Benchmarks

Im Rahmen des Steam Next Fests 2025 erscheint am 24. Februar um 15 Uhr eine spielbare Version des mit Spannung erwarteten Gothic-Remakes. Wir bieten schon jetzt Einblicke und Benchmarks zur von der Unreal Engine 5 befeuerten Gothic-Neuauflage.

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Gothic Remake: Die Demo ist da! Ein Blick auf die Technik samt Benchmarks
Quelle: PCGH

Zurück ins Minental! Oder zumindest fast, denn der mit der Neuauflage betraute, im spanischen Barcelona ansässige, Entwickler Alkimia Interactive hat eine Gameplay-Demo zum Gothic Remake im Angebot. Wir konnten bereits einige Tage zuvor hineinschnuppern, am Montag soll die Demo für alle Interessenten zugänglich auf Steam veröffentlicht werden. In der Demo, "Nyras Prologue", können Sie einen kleinen Spielabschnitt erkunden, einige Gespräche mit Altbekannten halten und sich gegen Molerats und Scavenger zur Wehr setzen. Es handelt sich um jene Gameplay-Demo, die wir bereits auf der Gamescom 2024 spielen konnten. Falls Sie sich für unsere Eindrücke und weitere Einblicke zur Entwicklung sowie Auskünfte der Entwickler interessieren, sei Ihnen unser Gamescom-Bericht empfohlen.

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Die Demo ist ein Auftakt zum Spiel, der vor den eigentlichen Geschehnissen von Gothic (und dessen Remake) stattfindet. Sie übernehmen daher in der Demo die Figur Nyras, nicht etwa den klassischen "Namenlosen". Allerdings ist die Demo in der kleinen Schlucht angesiedelt, in der Sie sich zum Spielbeginn des 2001 erschienenen Originals wiederfinden.

Zu Beginn der Demo weist der Entwickler darauf hin, dass es sich um einen Prolog zu den Geschehnissen des eigentlichen Spiels handelt. Sie übernehmen mit Nyras außerdem (noch) nicht die Rolle des Namenlosen. Quelle: PCGH Zu Beginn der Demo weist der Entwickler darauf hin, dass es sich um einen Prolog zu den Geschehnissen des eigentlichen Spiels handelt. Sie übernehmen mit Nyras außerdem (noch) nicht die Rolle des Namenlosen. Die Demo soll offenkundig die Nähe, die Originaltreue der Neuauflage untermalen, nostalgischen Fans darlegen, dass "ihr" Gothic, der verehrte, geachtete, ja hochgeschätzte Rollenspiel-Epos aus deutschen Landen, beim spanischen Entwickler Alkimia Interactive gut aufgehoben ist. Das Studio hat jüngst ein Making-of-Video veröffentlicht, falls Sie sich für die Entwicklung des Gothic-Remakes und die Philosophie des Studios interessieren.

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Das Spiel wird mithilfe der Unreal Engine 5 realisiert, die zum Einsatz kommende Version ist die UE5.4.3. Diese enthält eine Menge grafischer und technischer Verbesserungen bei Lumen-Raytracing und weiteren Effekten und erhielt eine ganze Reihe Entwicklungs-Tools, welche Entwicklern die Arbeit erleichtern und obendrein für bessere Grafik sorgen sollen. Zu letzteren zählt etwa Motion Matching für das stufenlose Überblenden von Animationen, sowie umfangreiche Optimierungen und Bestrebungen, die Performance zu erhöhen und die Ressourcen-Handhabung zu verbessern.

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[PLUS] Unreal Engine 5.4: Die vielen Verbesserungen erläutert

[PLUS] Unreal Engine 5.4: Die vielen Verbesserungen erläutert

PCGH Plus: Die Unreal Engine 5.4 bringt einige neue Techniken, viele verbesserte Features und obendrein mehr Performance. Wir fassen die spannenden Fortschritte zusammen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2024.

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Wenn Sie ausführliche Details zur Unreal Engine 5.4 erfahren möchten, legen wir Ihnen unseren umfangreichen Artikel in der PCGH-Ausgabe 08/24 oder Online via PCGH Plus ans Herz. Einen groben Einblick gewährt allerdings auch das offizielle Video. Kommen wir zur Grafik und Performance der Gothic-Demo.

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Grafik und Performance
    • Kommentare (132)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Svenc
        Glaube, Alpha Protocol hatte generell kaum jemand aufm Schirm... machte ja wenig Wellen und ist eines der "vergessenen" Spiele selbst in Obsidians Katalog. Bioware schielte bei Mass Effect eher in Richtung des populären Gears Of War. Überhaupt die größten Trendhopper der Branche: Jade Empire? Konsolen-Actionadventures. The Old Republic? WOW. Anthem? Destiny. Inquisition? Skyrim. Mass Effect hatten wir. Veilguard nahm sich einige Anleihen bei God Of War. Und selbst Baldur's Gate war einst eine RTS/MMO-Techdemo, bevor ein gewisser Feargus Urquhart bei damals Interplay die Millionen-Dollar-Idee hatte: "Macht doch ein D&D-Game draus!" In einem Parallel-Universum, in dem Obsidians heutiger CEO sich am fraglichen Tag beim Duschen die Waden gezerrt und krank gefeiert hat, gibt es das wohl bis heute nicht... Und wer weiß, welche Games Bioware dort bis heute macht.
        Ein herrlich bissig geschriebener Beitrag, vielen Dank dafür. Ich würde ihm sowohl den Vor-Lachen-Weinen-Smiley als auch einen Upvote geben, aber habe mich für den Vor-Lachen-Weinen-Smiley entschieden.

        Um den Bogen zurück zu AlphaProtocol zu schlagen: Erfolgsrezept ist einfach immer, sich ein paar einzelne Knüller herauszunehmen und miteinander zu vermengen. Und dieses System hat eben das Potential, A-RPGs und sogar Teile der B-RPGs zu dominieren. Nur C-RPGs kämen damit wohl eher nicht so gut zurecht, J-RPGs und Hack&Slays haben in der Regel ja ohnehin automatisch ablaufende Dialoge...
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Svenc
        Glaube, Alpha Protocol hatte generell kaum jemand aufm Schirm... machte ja wenig Wellen und ist eines der "vergessenen" Spiele selbst in Obsidians Katalog. Bioware schielte bei Mass Effect eher in Richtung des populären Gears Of War. Überhaupt die größten Trendhopper der Branche: Jade Empire? Konsolen-Actionadventures. The Old Republic? WOW. Anthem? Destiny. Inquisition? Skyrim. Mass Effect hatten wir. Veilguard nahm sich einige Anleihen bei God Of War. Und selbst Baldur's Gate war einst eine RTS/MMO-Techdemo, bevor ein gewisser Feargus Urquhart bei damals Interplay die Millionen-Dollar-Idee hatte: "Macht doch ein D&D-Game draus!" In einem Parallel-Universum, in dem Obsidians heutiger CEO sich am fraglichen Tag beim Duschen die Waden gezerrt und krank gefeiert hat, gibt es das wohl bis heute nicht... Und wer weiß, welche Games Bioware dort bis heute macht.
        Ein herrlich bissig geschriebener Beitrag, vielen Dank dafür. Ich würde ihm sowohl den Vor-Lachen-Weinen-Smiley als auch einen Upvote geben, aber habe mich für den Vor-Lachen-Weinen-Smiley entschieden.

        Um den Bogen zurück zu AlphaProtocol zu schlagen: Erfolgsrezept ist einfach immer, sich ein paar einzelne Knüller herauszunehmen und miteinander zu vermengen. Und dieses System hat eben das Potential, A-RPGs und sogar Teile der B-RPGs zu dominieren. Nur C-RPGs kämen damit wohl eher nicht so gut zurecht, J-RPGs und Hack&Slays haben in der Regel ja ohnehin automatisch ablaufende Dialoge...
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Ich behaupte nicht, dass Alpha Protocol ansonsten ein Titel gewesen wäre, der gut aufgestellt gewesen wäre, um eine CallOfDuty-Audience (Inszenierung geht über Inhalt) abzugreifen. Aber gerade dieses System wäre ein MustHave für einen derartigen Bioware-Kurs gewesen. Schnell, cineastisch und reduziert.
        Glaube, Alpha Protocol hatte generell kaum jemand aufm Schirm... machte ja wenig Wellen und ist eines der "vergessenen" Spiele selbst in Obsidians Katalog. Bioware schielte bei Mass Effect eher in Richtung des populären Gears Of War. Überhaupt die größten Trendhopper der Branche: Jade Empire? Konsolen-Actionadventures. The Old Republic? WOW. Anthem? Destiny. Inquisition? Skyrim. Mass Effect hatten wir. Veilguard nahm sich einige Anleihen bei God Of War. Und selbst Baldur's Gate war einst eine RTS/MMO-Techdemo, bevor ein gewisser Feargus Urquhart bei damals Interplay die Millionen-Dollar-Idee hatte: "Macht doch ein D&D-Game draus!" In einem Parallel-Universum, in dem Obsidians heutiger CEO sich am fraglichen Tag beim Duschen die Waden gezerrt und krank gefeiert hat, gibt es das wohl bis heute nicht... Und wer weiß, welche Games Bioware dort bis heute macht.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Svenc
        Wie Bioware schon damals sagten: "We want Call Of Duty's audience." Die haben sie auch bekommen -- siehe auch Bethesda mit Shooter-Fallout 4. Und damit den Weg bzw. die Marktnischen vorbereitet für Larian und Warhorse. Die jetzt ganz gut abkassieren. "Altbackene" Games hin, "altbackene" Games her.

        (...)

        "We want Call Of Duty's audience" und all das.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ziemliches OffTopic, aber: Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso Bioware dann nicht zum Alpha-Protocol-Dialogsystem gewechselt ist. Für diejenigen, die das nicht kennen: Man hat in der Regel keine Antwortmöglichkeiten, sondern kann nur auswählen, wie man sich verhalten möchte. Dort geht es um professionell, charmant oder aggressiv. (vierte Spezialoption in Sonderfällen verfügbar, die verändert sich) Während man wählt, tickt ein Timer runter. Wählt man nichts, bleibt es bei der letzten Auswahl und der Protagonist sprich entsprechend weiter. Den Text hört bzw. liest man danach erst zum ersten Mal.
        Sowohl mit Tastatur (WASD für die vier Richtungen) als auch mit Gamepad lässt sich das super steuern und es ermöglicht cineastische Inszenierung ohne Ende.

        Ich behaupte nicht, dass Alpha Protocol ansonsten ein Titel gewesen wäre, der gut aufgestellt gewesen wäre, um eine CallOfDuty-Audience (Inszenierung geht über Inhalt) abzugreifen. Aber gerade dieses System wäre ein MustHave für einen derartigen Bioware-Kurs gewesen. Schnell, cineastisch und reduziert.

        Aber bis drei zählen zu können stellt ja nicht gerade die Stärke von den 0815-Wirtschaftsheinis dar.
      • Von Honkalonka78 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Svenc
        Etwa, weil man gestorben ist und neuladen musste
        Das wäre dann ein weiterer Punkt. In den alten Spielen nervte das permanente Speichern schon, auch wenn das mit F5 schnell geht.
        Damals hatte man aber eher das Problem, dass man mit Glitches und Wegen, die man ja eher nicht gehen sollte, auch öfter mal gestorben ist.... was einen kleinen Teil des Charmes ausmachte: Wege zu finden, die so nicht vorgesehen waren.

        Naja, jedenfalls wäre es schön, wenn das Spiel automatisch nach Dialogen etc. Spielstände speichert.
      • Von StutterStruggle Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Grafik sieht trotz UE5 sehr seltsam aus. Animationen gefühlt hölzerner als in Skyrim, das Spielgefühl ist mMn. eine Katastrophe. Wenn der narrative Aspekt nicht wäre, könnte man aus auch mit einem der 10.000 schlecht gemachten Survival Crafter auf Steam verwechseln.

        Es wird sicher seine Fans finden, aber ich finde es erstaunlich, dass es so oft mit KCD verglichen wird. Sowohl Teil 1 als auch Teil 2 sind um Welten moderner und besser gepolished als das.

        Ja, hartes urteil, ob das fair ist, weiß ich nicht. Aber sowas im Jahre 2025 zu zeigen ist peinlich. Für sowas würde ich weder Geld ausgeben noch Zeit investieren wollen. Die ersten Gothic Teile wirkten zu ihrer Zeit im Kontext anderer Spiele jedenfalls nicht so billig. Gothic 3 fand ich damals sogar ziemlich beeindruckend in seiner ganzen Aufmachung (abgesehen von den Bugs).
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