Stadia-Latenz: Chancenlos gegen Spiele-PCs

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Stadia-Latenz: Chancenlos gegen Spiele-PCs (1)
Quelle: Stadia Connect YouTube-Kanal

Seit dieser Woche ist das Spiele-Streaming via Google Stadia offiziell möglich. Eine heiß diskutierte Frage dreht sich rund um die Latenzzeiten. Wie stark der Unterschied zwischen einem lokalen PC und Stadia ausfällt, hat nun PC Gamer ermittelt.

Es ist eine der größten Ängste der Gamer - eine zu hohe Latenzzeit. Die Verzögerungen am Bildschirm und bei der Eingabe können den Spielegenuss empfindlich beeinflussen. Gerade bei einem Streaming-Dienst ist die Skepsis groß, dass es hohe Latenzen geben könnte. Die Frage ist, ob die Befürchtungen berechtigt sind. Das Magazin PC Gamer hat im Test von Google Stadia die Latenzzeiten gemessen und mit lokal installierten PC-Versionen der Spiele verglichen. Zur Ermittlung wurde Stadia einmal am PC via Chrome-Browser und einmal via Chromecast Ultra am TV betrieben. Die Internetanbindung erfolgte sowohl am Computer als auch an der Streaming-Box via 5-GHz-Wi-Fi-Verbindung.

Spiele-PC schlägt Stadia deutlich

In Destiny 2 kommt eine lokal auf dem PC installierte Version bei Full-HD auf eine Latenz von 83 Millisekunden. Wenn man nun das gleiche Spiele via Chrome-Browser und Stadia am PC ebenfalls in Full-HD spielt, dann muss man mit einer Latenz von 150 Millisekunden rechnen. Der Tester von PC Gamer kommt bei Verwendung des Chromecast Ultra samt Stadia-Controller auf eine noch höhere Latenz mit 163 Millisekunden bei Full-HD und 167 Millisekunden bei der besten Bildqualität.

Ähnlich fällt das Ergebnis bei Shadow of the Tomb Raider aus. Die lokale PC-Installation mit Full-HD kommt auf nur 63 Millisekunden Latenz. Stadia auf dem Chrome-Browser kann da nicht mithalten. 125 Millisekunden beträgt die Latenzzeit im günstigsten Fall. Wer den Chromecast Ultra verwendet, muss gar mit 213 Millisekunden Latenz leben. Bei UHD-Stufe auf dem Chromecast Ultra beträgt die Verzögerung gar 279 Millisekunden. Laut Google soll künftig eine eigens entwickelte KI helfen, die Latenz in den nächsten Jahren unter das Niveau eines PCs zu bringen. Aktuell ist davon jedoch nichts zu sehen. Auf Stadia sehen die Videospiele auch schlechter aus, da Google über die Spiele einen Blur-Effekt legt. Mit diesem Trick läuft aber dafür das Bild flüssig.

Ebenfalls lesenswert: Stadia-Datenverbrauch: Datenleitung wird mit mehreren Gigabyte pro Stunde belastet

Fakten zur Latenz bei Google Stadia:

  • Im Test des Magazins PC Gamer wurden die Latenzzeiten von einer lokalen PC-Installation mit Google Stadia verglichen. Die herkömmlich auf dem PC installierte Version schlägt die gestreamten Spiele immer.
  • Im besten Fall kommt Stadia auf dem Chrome-Browser am PC auf einen Wert von 125 Millisekunden bei Shadow of the Tomb Raider. Das gleiche Spiel mit identischer Auflösung hat als lokale PC-Installation allerdings nur 63 Millisekunden Latenz.

Quelle: PCGamer

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    • Kommentare (109)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von fipS09
        Sofern ich das richtig entwirrt habe ging es um den WoW Vergleich der keinen Sinn ergeben hat.
        Achso, ich dachte Stadia war gemeint.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von fipS09
        Sofern ich das richtig entwirrt habe ging es um den WoW Vergleich der keinen Sinn ergeben hat.
        Achso, ich dachte Stadia war gemeint.
      • Von fipS09 Volt-Modder(in)
        Zitat von Gamer090
        Nein, Das Spiel läuft nicht lokal auf deinem PC du installierst das Spiel nicht bei Stadia, sondern das gesamte Spiel inkl. deiner Eingaben wird gestreamt.
        Sofern ich das richtig entwirrt habe ging es um den WoW Vergleich der keinen Sinn ergeben hat.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von empy
        Das Spiel läuft bei dir lokal, d.h. die Eingabelatenz ist nicht erhöht. Nur was die anderen tun, kommt erst später bei dir an.
        Nein, Das Spiel läuft nicht lokal auf deinem PC du installierst das Spiel nicht bei Stadia, sondern das gesamte Spiel inkl. deiner Eingaben wird gestreamt.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bluebird
        ja das kommt noch oben drauf , will man die Stadia Spieler also gegen die anderen PC Spieler los lassen die keine latenz haben , dann will ich mal sehen wieviel Spass der Casual noch hat nachdem er zig mal aufs Maul bekommen hat . wenn auf dem PC mit fetten Grakas die Pseudo Pros schon low Details spielen nur um einen Tick vorteil zu haben ...
        Und nicht vergessen: Wenn es Crossplay gibt, muss der Google-Stadia-Server sich auch noch mit dem Gameserver austauschen, wodurch diese Latenz auch noch dazu kommt.

        Zitat von Gamer090
        Die Latenz ist doch die vom Server, schliesslich müssen die Eingaben und das Bild und Ton auch noch durch die Leitung und deswegen finde ich die Latenzen von Stadia recht gut. Oder welche Latenzen waren denn gemeint?
        Das Spiel läuft bei dir lokal, d.h. die Eingabelatenz ist nicht erhöht. Nur was die anderen tun, kommt erst später bei dir an.

        Zitat von 4thVariety
        Faktor 4: Rechenzeit pro Frame. 33ms bei 30fps und 16ms bei 60fps. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
        Naja, vielleicht schon. Wenn die Rechenleistung wirklich so gut zusammengefasst werden kann, wie Google das behauptet, kann ein Frame deutlich schneller berechnet werden. Aber eigentlich glaube ich nicht dran. Wenn dann sechs Sessions auf einer Einheit laufen, die prinzipiell die sechsfache Leistung hat, die für eine Session nötig wäre, wird das vermutlich zu einem Schedulingalbtraum.

        Zitat von Cheytac
        Eine Render-Pipeline gibt bei 60 fps im Durchschnitt alle 16 ms ein fertiges Frame aus. Das bedeutet aber nicht, dass innerhalb von 16 ms ein komplettes Frame berechnet wird. Hier muss man je nach Komplexität der Engine deutlich mehr Zeit einberechnen.
        Dann müssten aber mehrere Frames gleichzeitig in einzelnen Stufen der Pipeline hängen. Alles, was doch bis jetzt gemacht wird, ist auf Daten von vorangehenden, fertigen Renderdurchläufen zuzugreifen, oder?

        Zitat von Rizzard
        Ich meine wie will man die da schließlich implementieren?
        Eine Bilderkennung auf der Clientseite, die dann beim Zielen hilft. Mit genug Rechenleistung sollte das möglich sein. Auf dem PC wird ja dann eine GPU frei.
      • Von SilentHunter Software-Overclocker(in)
        Wenn ich so eine armes Seele oder wie heißt das rosa Ringelschwanz Vieh*** nochmal ? (CUT bitte, dam) Es muß heute korrekterweise ja early Adopter heissen. Dann sollte ich das was auch immer von mir gerade als Eingabegerät genutzt wird besser festschrauben/binden oder kleben können. Oder einfach das was auch immer schnellstmöglich ausreichend Fixierung versprechen könnte.
        Wenn ich (*** Platzhalter mit Raum für Interpretationen )das nicht täte dann würde ich wohl jedwedes gerade genutzte Eingabegrät recht latenzfrei zu einem unvermeidbaren physikalischen Kontakt mit den (hier jeder bitte eine Variable in Zoll einsetzen)" welche sekundenbruchteile vorher noch dem eigenen (....hier Werbung deines TV Sponsors.....) TV nicht unähnlich und Lichtjahre von jedweder weiteren Impulskontrolle entfernt wutschäumend zur Hitbox degradiert, verhelfen.
        Dann kommt zu all dem sowieso schon vorhandenem Ärger noch dazu das dann wohl sehr viele auch just in time höchstes Unbehagen verspüren dürften. Wie ich glaube auch sehr wohl begründet. Eine danach wohl hohe Userzahl wird sich, in vielen Fällen wohl erst nach etlichen Tagen, wünschen auch gerne noch etwas mehrZeit ohne Bewusstsein gehabt zu haben. Sein blutverschmierte Gesicht im Spiegel des Elternhauses, nicht mehr in der Lage, dieses als das eigene wieder zu erkennen kann da nachvollziehbarer Weise schon etwas unangenehm sein.
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