Chromium-Browser brauchen wieder mehr RAM
Der verminderte Speicherhunger von Chromium-Browsern wie Googles Chrome oder Microsofts Edge wurde mit einem Geschwindigkeitsverlust der CPU erkauft. Deshalb wurde ein unter Windows 10 erst kürzlich eingeführtes Features ab Chrome-Version 85 wieder abgeschaltet.
Dass Chromium-Browser viel RAM belegen, wissen viele PC-Nutzer. Erst kürzlich wurde unter Windows 10 deshalb ein Feature eingeführt, welches den Speicherhunger dieser Webbrowser einschränkte. Ab der zukünftigen Chrome-Version 85 ist diese Funktion wieder abgeschaltet. Chromium-Entwickler entschieden, dass der verringerte Speicherbedarf zu sehr auf die Kosten der CPU ging. Da dies alle Webbrowser betrifft, die auf Chromium basieren, ist davon auch der Microsoft Edge Browser betroffen.
Chromium-Browser wie Microsoft Edge Browser sorgten für CPU-Geschwindigkeitsverlust
Mit dem Windows Update Mai 2020 konnte Microsoft laut eigenen Angaben den Speicherverbrauch von Edge um 27 Prozent verringern. Diese drastische Reduktion des Speicherhungers bei der Browser-Engine Chromium ist auf ein neues Feature in Windows 10 in der Version 2004 zurückzuführen - einer Segmentheap-API. Ein Intel-Ingenieur entdeckte mit Hilfe von Speedometer 2.0, dass die Nutzung der API im Browser mit einer Intel Core i9-9900K CPU zu einem Geschwindigkeitsverlust von 10 Prozent des Prozessors einherging. Der Energieverbrauch der CPU stieg sogar um 13 Prozent. Den Chromium-Entwicklern war das zu viel.
Das soll aber noch lange nicht das endgültige Aus für den Speicherhunger von Chromium-Browsern bedeuten. Es sei jedoch sehr wahrscheinlich, dass zunächst "wesentliche Änderungen in der gesamten Browser-Codebasis" vorgenommen müssen, so ein Chromium-Entwickler. Das Windows-Team will derweil Verbesserungen an der Segmentheap-API untersuchen. Der Release von Chrome 85 soll im August erfolgen.
Quelle: via Golem

Moderne WebApps lassen sich kaum von lokalen Anwendungen unterscheiden. Beispiel: Outlook Web App (einer der ersten komplexem WebApps überhaupt).
Wenn Du das noch nie gesehen hast, schau hier:
Outlook Web App (OWA) 2019 Overview - YouTube
Auch das heutzutage die meisten Konferencing-Tools und ähnliches reine Web-Anwendungen geworden sind, hat seinen Sinn. Das Web und HTML ist endgültig seinen Kinderschuhen mit "von Seite zu Seite hüpfen" entwachsen.
Übrigens: Die dazu verwendeten Technologien, insbesondere ECMA Script, sind evolutionär entstanden und alles andere als optimal. Niemand ist frustrierter und ärgerlicher darüber als ich. Man fängt das aber gerade ein, z.B. mit TypeScript.
persönlich kann ich es verstehen wieso manch ein entwickler dann traurig ist. auf der anderen seite gibt es, zumindest kenne ich keine, selbstregulierung bei webentwicklern/werbetreibenden. das wurde ja nur vom alten adblock bzw. eyoo umgesetzt mit acceptable ads. würde es eher begrüßen wenn browser hersteller einen eine möglichkeit geben und sowas effizienter filtern/ausführen können. es ist traurig zu merken wenn man mit 100mbits und modernen pc auf manchen seiten surft und es sich genau so anfühlt wie dsl 1000 mit einer alten singlecore möhre von damals. das ist der springende punkt bei mir.
Moderne WebApps lassen sich kaum von lokalen Anwendungen unterscheiden. Beispiel: Outlook Web App (einer der ersten komplexem WebApps überhaupt).
Wenn Du das noch nie gesehen hast, schau hier:
Outlook Web App (OWA) 2019 Overview - YouTube
Auch das heutzutage die meisten Konferencing-Tools und ähnliches reine Web-Anwendungen geworden sind, hat seinen Sinn. Das Web und HTML ist endgültig seinen Kinderschuhen mit "von Seite zu Seite hüpfen" entwachsen.
Übrigens: Die dazu verwendeten Technologien, insbesondere ECMA Script, sind evolutionär entstanden und alles andere als optimal. Niemand ist frustrierter und ärgerlicher darüber als ich. Man fängt das aber gerade ein, z.B. mit TypeScript.
Du lebst im Vorgestern. Und das sage ich mit meinen 50 Lenzen, die Du vermutlich noch nicht erreicht hast. Mach mal die Augen auf und lass Dir moderne Wep-Applikationen zeigen.
Das hat alles nichts mit Multimedia, Audio oder Werbung zu tun, wie Du offensichtlich zu denken scheinst. Du packst alles in einen Sack und haust drauf. Moderne WebApps sind nicht mehr von vollwertigen Applikationen auf dem Desktop zu unterscheiden. Und das geht nun mal nicht ohne Scrpting, weil das klassische Neuladen von Seiten für jede Aktion einfach einer flüssigen Benutzerführung alles andere als zuträglich ist.
ich kann mir vorstellen das webapps son mist brauchen, ich brauche aber keine webapps. ich lese gerne. glaube wir haben aneinander vorbeiargumentiert. mir fällt absolut nicht ein, außer vllt whatsapp, was ich als webapp verstehe und nutze(n werde) hab mal quake live im browser gespielt, gibts aber auch nativ auf steam.
für leute die server verwaltung und professionals sind, denke ich sind webapps gut. die wollen aber keine werbung in ihrem cms oder wie sich sonst solch vps cluster cloud gedöns verwalten lässt. glaube die wenigen betreiber die sowas anbieten wo sich der kunde reinmietet hat werbung. aber wozu brauch einer der aktuell einen desktop nutzt eine webapp? also ein normaler desktop nutzer. nicht der bei amazon jeden schrott bestellt und immer die neuste app haben will.
öffne mal ein beliebigen newsticker wie heise, golem spiegel ohne adblocker und noscript/umatrix und dann mit beim nachrichten lesen. mir fällt immer wieder auf das ohne die addons die seiten ewig zum laden brauchen und teilweise die werbung mehr ist als der content wofür ich klicke. die berühmte "clickbait" werbung unter artikeln ist lustiger wenn google oder der werbe hostene das inserat noch nicht gebannt hat. z.b. "warnung vor xyz, totaler käse weil sonst was" und darüber oder darunter ist genau werbung für xyz gedöns. der andere punkt ist marketing/werbung als nachricht zu kaschieren in blogs/artikeln ohne das für otto-normal es click macht das es reinste werbung in textform ist.
wenn du dir aktuell das video von gamernexus bezüglich msi angeguckt hast wird dir klar wieso werbung/marketing mittlerweile dreck am stecken hat. finde es gut das die regierung "influencer" verpflichtet ihren content mit "werbevideo" oder sponsored by zu markieren für werbung. wenn ein solcher test reinste werbung ist, negative sachen komplett unterschlagen werden, finde ich das totaler bullshit. wenn du dir das verhältnis zwischen werbung und content bei "print" und youtube anguckst wirste merken das print gefühlt mehr werbung enthält als videos beim betrachten. video geht 10 minuten und hast 30 sekunden vom ersteller des videos die werbung drinne die er selbst gefilmt hat und es kreativ anging. als paradebeispiel gibt es saschafahrnünftig mit seiner essens werbung humoristisch umgesetzt. nun gehste zur print ecke und klickst aufn artikeln, im worst case haste nen dickes frame vorm content welches ein video abspielt und das X darfste suchen und wirst auf 10000000% lautstärke beschallert.
ich sags mal so, die bundesregierung macht öfters mal gesetze weil es paar idioten gibt die sich nicht benehmen können. ich mache sowas ähnliches und habe dadurch keine negative erfahrung weil ich auf scripts beim lesen nicht angewiesen bin.
und das du ein webentwickler bist ist mir auch am anfang klar gewesen. sonst wüsst ich kein grund wieso sich wer mit der materie auskennt und meint die user expierence wäre mit scripts besser.
und du hast die eine oder andere webapp geschrieben denke ich, glaube kein kunde wollte für seine kunden solch werbung drinne haben neh? glaube legal tribune oder eine solch anwaltsfachzeitschrift hat irgendwann angefangen für sich selbst allen content zu hosten und selbst ihr werbenetzwerk aufgeschlagen für ihre zeitschrift. haben sich überlegt wie nerve ích meine besuche nicht oder was ist weniger störend. ich suche mir selbst kunden oder die kunden schreiben mich an und kann müll rausfiltern. ersten verdienen die nun mehr geld pro klick und die leute klicken tatsächlich auf die werbung und sind mit dieser mehr zufriedener weil ebend es schon eine auswahl gab für sinnvolles zeug was ihre leser auch interessiert.
da haben sich halt zwei welten mittlerweile entfremdet und sich selbst weiterentwickelt.
Ich meine, mir kann es gänzlich egal sein, ich hab 64 GB RAM, aber wie ist es bei anderen so?
Ich finde das nicht weiter schlimm.
Linus Tech Tips - FINALLY Enough RAM to Run Chrome! - G.SKILL Computex 2019 Showcase
FINALLY Enough RAM to Run Chrome! - G.SKILL Computex 2019 Showcase - YouTube
Inzwischen in Kanada: Dort ist man der Ansicht, mit 384GB DDR4-4000 kann man endlich Google Chrome benutzen. Anderes Video: Mit einem 64 Kern AMD und 16x 128 GB Modulen bekam man 200 GB RAM voll bei 6.000 offenen Chrome Tabs und 50% CPU Auslastung (mit deaktiviertem SMT, also 64 Kerne, 64 Threads). Man stieß an ein Engine Limit, entweder vom Browser oder vom Betriebssystem aus.
Ach du meine Güte, mit 128 GB muss man also sparsam haushalten heutzutage bei den neuen Mainstream Plattformen mit Platz für 4 x 32GB, aber dafür ist in Zukunft alles fertig gebaut und schnelle Systeme günstig genug für Jedermann.
Um heute auf Nummer Sicher zu gehen, braucht man also genug schnellen Speicher als auch eine kräftige CPU. Wenn im Alltag und bei Forschungen allerdings die "Einschläge" aus allen Richtungen und völlig zufällig kommen, seien es Anrufe, Türklingel etc...dann kommen schnell gigantische Mengen an offenen Fenstern in Browsern schon mal zustande, weil man selbst ja nicht sofort alles abarbeiten oder sichern kann.