Aluminium OS: Googles Betriebssystem für den KI-PC zeigt sich
Googles kommendes KI-Betriebssystem Aluminium OS, welches auf Android 17 basieren und dieses mit ChromeOS fusionieren soll, zeigt sich jetzt erstmals im Betrieb auf einem Notebook. Auf der Google I/O im Mai könnte die Vorstellung erfolgen.
Googles kommendes KI-Betriebssystem Aluminium OS ("ALOS"), welches seinerseits auf dem kommenden Android 17 und somit grundlegend auf GNU/Linux basieren und dieses mit ChromeOS fusionieren soll, zeigt sich jetzt erstmalig im Betrieb auf einem Notebook mit Intel-CPU. Branchen-Experten gehen davon aus, dass die Vorstellung voraussichtlich im Rahmen der Google I/O im Mai erfolgen könnte, während erste Geräte mit Aluminium OS wohl zum Weihnachtsgeschäft erscheinen sollen. Im Mittelpunkt soll dabei die Integration der hauseigenen Gemini-KI stehen.
Quelle: Android Authority
Der aktuelle Test-Build von Aluminium OS basiert noch auf Android 16, zeigt aber schon, wohin die Reise gehen soll. Die Aufnahmen, welche zuerst von 9to5Google und Android Authority veröffentlicht wurden, zeigen dabei ein fortgeschrittenes Desktop-Betriebssystem, welches über eine Taskleiste mit Chrome, Gemini sowie weiteren Goolge-Anwendungen wie YouTube verfügt. Wie demnach aus einem entsprechenden Bug-Report hervorgeht, lief Aluminium OS ("ALOS") als Betriebssystem auf einem HP Elite DragonFly 13.5 mit Core-i-12000U.
Die Taskleiste ähnelt der von ChromeOS, rückt den Start-Button jedoch wie bei Android in die Mitte. Besonders spannend: In Testläufen auf einem HP Elite Dragonfly Chromebook wurde eine Hybrid-Oberfläche gesichtet, die frei bewegliche, in der Größe anpassbare App-Fenster ("Desktop-Modus") und eine Statusleiste im Android-Stil unterstützt. Adressiert werden wohl Notebooks, 2-in-1-Geräte und Tablets.
Aluminium OS soll von Grund auf für künstliche Intelligenz optimiert sein. Jüngsten Berichten zufolge wird Gemini dabei tief im System verankert sein. Ein Highlight soll das Feature "GenTabs" im integrierten Chrome-Browser sein, das proaktiv interaktive Web-Apps vorschlägt oder es Nutzern ermöglicht, per Texteingabe eigene KI-Tools oder Agenten zu erstellen und entsprechend einzusetzen. Dass es sich bei der durchgesickerten Test-Version um einen aktuellen Build handelt, verrät die Versionsnummer "ZL1A.260119.001.A1". Der Anfang ist also gemacht.
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Quelle: 9to5Google, Android Authority via The Verge
