Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
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Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Der Raytracing-Leistungsindex 2025 macht keine Gefangenen, die neuerdings 15 enthaltenen Spiele fordern den Grafikkarten alles ab. Wie Sie im Folgenden sehen, vereinen wir das "Who's who" der aktuellen Raytracing-Implementierungen, deren Nutzwert nicht infrage steht - die Leistung der Grafikkarte entscheidet, ob man die Aufwertung in Anspruch nehmen kann. Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen, kommt den GPUs in einigen Fällen Upsampling zu Hilfe, wir testen acht Spiele mit einer internen Auflösung von 67 Prozent (äquivalent zu den meisten "Quality"-Modi). Damit ist zwar die Bildqualität nicht mehr zwischen den Herstellern identisch, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Low-Latency-Optionen bleiben konsequent abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.
Geforce RTX 5090: Raytracing-Benchmarks
Der hohe Anspruch moderner Raytracing-Implementierungen erfordert auf den meisten Grafikkarten mehr Kompromisse als mildes Upscaling. Sehen wir uns an, wie die Geforce RTX 5090 mit der Strahlenlast in 15 Spielen zurechtkommt:
Falls Sie angesichts der Rasterizing-Ergebnisse das Schlimmste befürchtet hatten, haben wir gute Nachrichten: Die Bildraten in den meisten Spielen sind über jeden Zweifel erhaben. Hilfreich ist dabei das Upsampling, welches wir in den anspruchsvollsten Spielen aktivieren. Wer die Ergebnisse aufmerksam studiert und vergleicht, zieht möglicherweise eine Augenbraue hoch: Wie kann Raytracing besser laufen als Rasterizing? Dies zeigt unter anderem Cyberpunk 2077 sehr deutlich. Hier kommen mehrere Faktoren zusammen: Einerseits sind die maximalen Rasterizing-Settings (inkl. "Psycho"-Reflexionen) unheimlich teuer und skalieren stark mit der Auflösung, andererseits weist die aktuelle Nvidia-Architektur eine Raytracing-Stärke auf. Damit wird eine frühere Erkenntnis zementiert: Klammert man Pathtracing aus, können Geforce-Nutzer bedenkenlos Raytracing mit DLSS Quality anstelle von Rasterizing mit TAA aktivieren und erhalten dabei vergleichbare bis bessere Bildraten. Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich daraus ergeben:
Auch hier ist standardmäßig der Ultra-HD-Index eingeblendet, Sie können aber jederzeit die übrigen vier Indizes anzeigen lassen. Mit einem Abstand von 26 Prozent gegenüber der RTX 4090 kämpft sich die Geforce RTX 5090 klar an die Spitze, wenngleich Begeisterungsstürme ausbleiben. Erwähnenswert ist, dass die Leistungsdifferenz zwischen RTX 4090 und RTX 5090 beim Raytracing etwas kleiner ausfällt als beim Rasterizing, was am oben beschriebenen Phänomen liegt. Der Raytracing-Leistungsindex ist außerdem so abgestimmt, dass er sowohl 200- als auch 2.000-Euro-Grafikkarten bewerten soll. Wir sehen daher von Einstellungen ab, die nur auf High-End-GPUs flüssig laufen. Diese Entscheidung benachteiligt die schnellsten Grafikkarten, welche unausweichlich ins CPU-Limit laufen, obwohl wir den schnellsten Gaming-Prozessor verwenden, den es gibt.
Am Rande bemerkt: Der Vorwurf, PCGH bevorteile gezielt Nvidia-GPUs, bleibt haltlos. Unsere Benchmarks betonen vielmehr das Potenzial moderner Architekturen, GPUs mit Reserven können sich in Szene setzen. Besonders gespannt sind wir daher auf AMDs RDNA-4-Generation, welche Stand jetzt im März erscheinen wird, denn das Potenzial, mit Raytracing-Verbesserungen zu glänzen, ist bei den neuen Spielen besonders groß.
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- Seite 3 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 5 Der weltweit erste Pathtracing-Leistungsindex
- Seite 6 Lautheit, Leistungsaufnahme & Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit

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