Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht & Daten
- Seite 2 Technik: Features und Probleme (Deep Dive)
- Seite 3 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 5 Der weltweit erste Pathtracing-Leistungsindex
- Seite 6 Lautheit, Leistungsaufnahme & Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Wie schlägt sich Nvidias Geforce RTX 5090 in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Enthusiasten-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Sowohl die 20 Rasterizing-Tests als auch die 15 Raytracing-Tests für 2025 sind brandneu und liefern hoch spannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Nachtests bisheriger Grafikkarten mit frischen Treiber- und Spielversionen stellen unterdessen sicher, dass die Vergleichswerte valide sind. Die Hintergründe und Gedanken rund um unsere Grafikkarten-Benchmarks erfahren Sie im folgenden Video.
Bewährte Methodik
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Stand jetzt haben mehr als 20 Grafikkarten die neuen Leistungsindizes durchlaufen - das macht über 7.000 valide und verrechnete Das macht über 7.000 valide und verrechnete Messungen.
Messungen. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.500 und 2.700 MHz, führt das zur Angabe von "~2,60 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der Limitfaktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für jedes Modell. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Das im November 2024 zusammengestellte Testsystem für die GPU-Benchmarks 2025 basiert nach einer ausgedehnten Intel-Episode wieder auf AMD-Hardware. Ziel eines jeden PCGH-GPU-Testsystems ist es, selbst die schnellsten Grafikkarten bestmöglich auszulasten - und genau das erreichen wir mit dem bis auf das letzte Subtiming optimierten AM5-System. Resizable BAR (rBAR) alias Smart Access Memory (SAM) ist seit Jahren breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Bei den Grafikkarten-Benchmarks 2025 machen wir selbstverständlich keine Ausnahme. Alle Details zum Rechner entnehmen Sie der Tabelle.
| Prozessor | AMD Ryzen 7 9800X3D (8C/16T) OC @ 5.425 MHz |
|---|---|
| Mainboard | Asrock X870E Taichi (PCIe-5.0-fähig, rBAR/SAM/HAGS an) |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB Patriot Viper Xtreme 5 RGB |
| RAM-Takt & -timings | DDR5-6400 (30-38-38-28, 1T) inklusive Tertiär-Timing-Tuning |
| Datenträger 1 | Crucial T705 2TB (NVMe/PCIe 5.0 x4) |
| Datenträger 2 | Lexar NM800 Pro 2TB (NVMe/PCIe 4.0 x4) |
| Netzteil | FSP Hydro Ti Pro 1000W (VIP-Edition) |
| Kühlsystem | Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation |
Geforce RTX 5090: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Geforce RTX 5090 präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frisch erhobenen Messwerte. Die ältesten Benchmarks stammen von Ende November, seitdem haben wir weitere Grafikkarten mit dem aktuellen Software-Stand durch- und nachgetestet. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist Ultra HD (3.840 × 2.160 Pixel), da wir die absolute Grafikkarten-Leistungsspitze testen und die möglichen Bildraten skizzieren möchten.
Auch die Rasterizing-Benchmarks 2025 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben). Los geht's:
Wir wären nicht die PCGH, wenn wir nicht ein Bonus-Schmankerl für Sie hätten. Noch Ende 2024 tasteten wir uns mithilfe einer auf 3+ GHz übertakteten Geforce RTX 4090 in luftige Fps-Gefilde vor. Diese Grafikkarte mischt in allen Benchmarks mit, damit es die Geforce RTX 5090 nicht zu einfach hat. Erspähen Sie die (wenigen) Fälle, bei denen diese Grafikkarte vor der neuen Geforce RTX 5090 landet? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!
Woran erkennt man eine außerordentlich schnelle Grafikkarte? Daran, dass sich die Bildraten mit steigender Auflösung kaum verändern. Wie schon bei der Geforce RTX 4090, laufen die Spiele auf der RTX 5090 in WQHD/1440p vergleichbar flüssig wie unter Full HD/1080p. Erst noch höhere Pixelmengen offenbaren, was der GB202-Chip wirklich zu leisten imstande ist. Beachten Sie bei alldem zwei Dinge: Wir testen zum einen mit bewusst GPU-lastigen Szenen und zum anderen mit dem schnellsten Gaming-Prozessor, den es momentan gibt. Die Ergebnisse können somit trotz der unvermeidlichen CPU-Limitierung als Bestcase-Szenario für die Geforce RTX 5090 gesehen werden.
Taktraten & Verbrauch in Spielen
Wir haben für alle Interessierten die bei den Benchmarks anliegenden Taktraten und Power-Werte in allen 20 Spielen sowie vier Auflösungen protokolliert und ausgewertet. Dabei handelt es sich um Software-Readings mithilfe unseres Mess-Tools CapFrameX - "echte" Messungen der Leistungsaufnahme finden Sie auf der entsprechenden Artikelseite.
| Geforce RTX 5090 FE – Game Clock & Power | GPU-Takt | Leistungsaufnahme |
|---|---|---|
| Alan Wake 2 | 2.520–2.662 MHz (Ø 2.577) | 447–570 Watt (Ø 530) |
| Assassin’s Creed Mirage | 2.700–2.827 MHz (Ø 2.769) | 304–424 Watt (Ø 362) |
| Baldur’s Gate 3 | 2.535–2.767 MHz (Ø 2.661) | 473–574 Watt (Ø 546) |
| CoD: Black Ops 6 | 2.722–2.835 MHz (Ø 2.778) | 349–540 Watt (Ø 462) |
| Cities Skylines 2 | 2.715–2.850 MHz (Ø 2.790) | 287–486 Watt (Ø 419) |
| Cyberpunk 2077 | 2.730–2.812 MHz (Ø 2.762) | 390–574 Watt (Ø 523) |
| Dragon Age: The Veilguard | 2.640–2.782 MHz (Ø 2.719) | 438–533 Watt (Ø 485) |
| Enshrouded | 2.685–2.812 MHz (Ø 2.753) | 378–471 Watt (Ø 421) |
| F1 24 | 2.625–2.775 MHz (Ø 2.713) | 379–511 Watt (Ø 449) |
| Final Fantasy XVI | 2.722–2.835 MHz (Ø 2.802) | 383–503 Watt (Ø 432) |
| Forza Horizon 5 | 2.685–2.835 MHz (Ø 2.770) | 358–486 Watt (Ø 414) |
| Ghost of Tsushima | 2.647–2.812 MHz (Ø 2.742) | 440–550 Watt (Ø 499) |
| Horizon Forbidden West | 2.662–2.827 MHz (Ø 2.757) | 356–540 Watt (Ø 471) |
| Hunt Showdown 1896 | 2.602–2.767 MHz (Ø 2.690) | 514–575 Watt (Ø 558) |
| Outcast - A New Beginning | 2.587–2.805 MHz (Ø 2.692) | 334–550 Watt (Ø 486) |
| Stalker 2 | 2.677–2.850 MHz (Ø 2.769) | 253–472 Watt (Ø 380) |
| Hellblade 2 | 2.655–2.805 MHz (Ø 2.720) | 403–530 Watt (Ø 480) |
| Starfield | 2.617–2.752 MHz (Ø 2.689) | 400–507 Watt (Ø 462) |
| W40K: Space Marine 2 | 2.490–2.745 MHz (Ø 2.620) | 365–575 Watt (Ø 495) |
| X4: Timelines | 2.670–2.797 MHz (Ø 2.739) | 280–475 Watt (Ø 437) |
| Durchschnitt 20 Spiele, 4 Auflösungen | 2.722 MHz | 469 Watt |
Falls Sie sich dafür interessieren, welche Taktraten die Geforce RTX 4090 in zeitgenössischen Benchmarks erreichte, bitte hier entlang. Beim Direktvergleich zeigt sich, dass die Geforce RTX 5090 ungefähr das gleiche Taktniveau erreicht und nur unter absoluter (seltener) Volllast tiefer fällt.
Geforce RTX 5090 im Leistungsindex
Wo landet die Geforce RTX 5090 im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Beachten Sie bitte, dass der Ultra-HD-Index standardmäßig eingeblendet ist, nicht der Gesamt-Index. Nvidia hat sich ein weiteres Mal selbst besiegt, die Geforce RTX 5090 macht es sich erwartungsgemäß auf dem Thron gemütlich. Der Abstand zur RTX 4090 fällt jedoch ernüchternd aus: Bestenfalls 28 Prozent liegen zwischen der alten und neuen schnellsten Grafikkarte der Welt (wie prophezeit, doch das nur am Rande). Was sich an den Verhältnissen ändert, wenn man die vier Auflösungen separiert, zeigt die folgende Aufstellung:
Wie gesagt: Zwar dominiert die Geforce RTX 5090 in jeder Auflösung, richtig lohnenswert ist Nvidias Renderbiest jedoch erst in Ultra HD oder darüber hinaus. Ob das auch für das so hübsche wie anspruchsvolle Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite. Es lohnt sich also, im Test der RTX 5090 weiterzusurfen.
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Free-Sync und G-Sync compatible sind G-Sync mit Module gleichgestellt.