Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
Wie gut laufen moderne Rasterizing-Spiele auf der Geforce RTX 5070?
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht & Daten
- Seite 2 Blackwell-Probleme
- Seite 3 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 5 Pathtracing-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 6 Lautheit, Leistungsaufnahme & Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Wie schlägt sich Nvidias Geforce RTX 5070 in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Gaming-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Sowohl die 20 Rasterizing-Tests als auch die 15 Raytracing-Tests für 2025 sind brandneu und liefern hochspannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Nachtests älterer Grafikkarten mit frischen Treiber- und Spielversionen stellen unterdessen viele aktuelle Vergleichswerte sicher.
Über 9.000 Messungen aggregiert
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Mittlerweile haben mehr als 20 Grafikkarten die neuen Leistungsindizes durchlaufen - das macht über 9.000 valide und verrechnete Messungen. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.600 und 2.800 MHz, führt das zur Angabe von "~2,70 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für jedes Modell. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
| Prozessor | AMD Ryzen 7 9800X3D (8C/16T) OC @ 5.425 MHz |
|---|---|
| Mainboard | Asrock X870E Taichi (PCIe-5.0-fähig, rBAR/SAM/HAGS an) |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB Patriot Viper Xtreme 5 RGB |
| RAM-Takt & -timings | DDR5-6400 (30-38-38-28, 1T) inklusive Tertiär-Timing-Tuning |
| Datenträger 1 | Crucial T705 2TB (NVMe/PCIe 5.0 x4) |
| Datenträger 2 | Lexar NM800 Pro 2TB (NVMe/PCIe 4.0 x4) |
| Netzteil | FSP Hydro Ti Pro 1000W (VIP-Edition) |
| Kühlsystem | Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation |
Geforce RTX 5070: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Geforce RTX 5070 präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frisch erhobenen Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal WQHD (2.560 × 1.440 Pixel), da wir die RTX 5070 und vergleichbare Grafikkarten für starke 1440p-Modelle halten. Wichtig: Die Rasterizing-Benchmarks 2025 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).
Um die Angelegenheit zu würzen, haben wir exemplarische Benchmark-Ergebnisse mit Multi Frame Generation (MFG) eingefügt. Sie sehen diese Werte am Anfang eines jeden Benchmark-Sets, in Cyberpunk 2077. Diese Daten gehen selbstverständlich nicht in die Berechnung des Leistungsindex ein, sondern sollen zeigen, was das Blackwell-exklusive Feature zu leisten imstande ist.
Nun wird es höchste Zeit, das einleitende Zitat des Nvidia-Chefs ("4090 Performance at 549") mit der Realität abzugleichen - allerdings nicht ohne den nachgeschobenen Satz einzuschließen: "Impossible without AI". Dies ist des Rätsels Lösung, des Pudels Kern, das Sternchen an der Fps-Zahl. Zwar gibt es durchaus Fälle in der bewegten GPU-Historie, bei denen eine Grafikkarte mit nicht einmal halber Rechenleistung eine nominell deutlich stärkere Grafikkarte besiegen kann. Beim Duell der Geforce RTX 4090 mit der RTX 5070 ist dies jedoch völlig ausgeschlossen, sofern beide Grafikkarten das Gleiche berechnen. Was Huang meinte, liegt auf der Hand: Die Geforce RTX 5070 ist mithilfe von Multi-Frame Generation (MFG) in der Lage, die traditionell berechneten Bildraten der Geforce RTX 4090 zu überbieten. Mehr noch, die RTX 5070 kann mittels 4× MFG auch die Bildraten der RTX 4090 mit 1× FG übertreffen. Falls Sie bei generierten Bildern nur die Nase rümpfen, ist die Sache eindeutig: Die RTX 4090 ist wesentlich schneller. Immer. Auch zukünftig.
Die Geforce RTX 4090 war im Grunde nie ein valides Vergleichsobjekt. Wesentlich interessanter ist, für wen sich die Geforce RTX 5070 als Aufrüstkarte lohnt. Mit ihrer Leistung auf dem Niveau der Anfang 2023 gestarteten Geforce RTX 4070 Ti ist Nvidias neueste Grafikkarte angenehm schnell, ohne ansatzweise aufregend zu sein. Nutzer einer RX 6800 XT, 6900 XT oder Geforce RTX 3080 (Ti) können sich den Wechsel sparen. Wer jedoch ein Modell der Leistungsklasse RTX 2080 Ti, RTX 3070, RX 6700 XT oder Arc A770 verwendet, auf den wartet ein fühlbares Leistungsplus - nicht nur in 1440p, sondern auch in 1080p.
Geforce RTX 5070 im Leistungsindex
Wo landet die Geforce RTX 5070 im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Nvidia bewirbt die Geforce RTX 5070 mit +65 Prozent gegenüber einer RTX 3070 - im PCGH-Rasterizing-Index wird sogar ein Plus von 71 Prozent erreicht, da die RTX 3070 immer öfter mit VRAM-Mangel zu kämpfen hat. Dieses Problem hat die einst klar unterlegene Radeon RX 6700 XT nicht, sie robbt immer näher an die RTX 3070 heran. Was sich an den Verhältnissen regt, wenn man die Auflösungen separiert, zeigt die folgende Aufstellung:
Alle RTX-5000-Grafikkarten verfügen dank GDDR7 über viel Speichertransferrate pro FLOP. Dies sichert die Standfestigkeit bei steigendem Datenaufkommen, das bei höheren Auflösungen anfällt. Die Geforce RTX 5070 skaliert dennoch anders als ihre große Ti-Schwester. Letztere weist einen geringen relativen Einbruch bei steigender Pixelmenge auf, während die RTX 5070 stärker nachgibt. Letzteres liegt jedoch nicht an der Speichertransferrate, sondern der -kapazität. 12 GiByte limitieren spätestens in Ultra HD leicht - beim anschließenden Raytracing noch etwas mehr als beim abgebildeten Rasterizing.
Geforce RTX 5070 vs. 68 andere Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Geforce RTX 5070:
Dass sich ein Upgrade ausgehend von RTX 3070 & Co. lohnt, hatten wir bereits erläutert. In der großen Rangliste finden sich jedoch auch deutlich ältere und langsamere Grafikkarten. Sie nutzen noch eine Geforce GTX 1060 und möchten sich etwas gönnen? Faktor 5 ist spielend drin - plus alle modernen Errungenschaften rund um DLSS 4, MFG und mehr. Ob all das auch für das so hübsche wie anspruchsvolle Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Ziemlich gut um 600 Euro.
MfG
Raff
Die Preise dürften spätestens nächste Woche einen Satz nach unten machen.
Man liest ja selbst hier von Leuten, die Ihre 5070ti oder 5080 zurückschicken wollen, wenn die RDNA4 was taugt.
So wie ich das verstanden habe, hat AMD da nichts Vergleichbares.
Gerade über die CUDA Schnittstelle können doch Videoschnittprogramme oder andere noch die GPU mitbenutzen, um die CPU zu entlasten bzw die Berechnungen zu beschleunigen, oder?!
Das möchte ich nicht missen. Sonst hätte ich auch gerne mal in Richtung AMD geschielt.
Hat sich hier irgendeiner eine 5070 gekauft? 🤣
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MfG
Raff