Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit
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Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit

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Das PCGH-Fazit zur Nvidia Geforce RTX 5070 - inklusive eines Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis

Das PCGH-Fazit zur Nvidia Geforce RTX 5070 - inklusive eines Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zur offiziellen UVP von 649 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die RTX 5070 Ti startet ab dem 5. März 2025 in den Verkauf. Wie viele Angebote es zur UVP geben wird, ist unbekannt, Interessenten sollten sich jedoch auf breiflächig höhere Preise einstellen.

Geforce RTX 5070: Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachdem die Leistung der Nvidia Geforce RTX 5070 sowohl beim Rasterizing als auch Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine abschließende Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen respektive UVPs gesetzt (Stand: 4. März 2025).

Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing:

Fokussieren wir zunächst die UVPs. Hier zeigt sich, dass die Geforce RTX 5070 der Linie "Günstigere Grafikkarten weisen ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis auf" treu bleibt - je tiefer man in Nvidias Portfolio geht, desto mehr Fps bekommt man pro Euro. Das Problem liegt woanders: Derzeit sind UVP-Angebote fast so selten wie Dodos und Einhörner - doch es gibt sie zweifellos, mindestens am 5. März um 15 Uhr. Wir raten ausdrücklich davon ab, bei drastisch überteuerten Angeboten zuzuschlagen; das gilt für alle Grafikkarten am Markt. Eine Geforce RTX 5070 ist zur UVP eine ordentliche Grafikkarte, spätestens ab 800 Euro stimmen Preis und Potenzial jedoch nicht mehr. Ob der Wind beim Raytracing dreht, zeigt der folgende Chart:

Keine Überraschungen: Wer eine Geforce RTX 5070 zur UVP ergattern kann, erhält damit sehr viele Fps (bzw. Strahlen) pro Euro. Wir drücken die Daumen!

Geforce RTX 5070: PCGH-Fazit

Die "eierlegende Wollmilchsau" namens Geforce RTX 5070 Ti bekommt ein kleines Schwesterchen: Ein Grund zur Freude? Das kommt, wie fast immer, auf den Standpunkt an. Rein auf Zahlen bezogen, macht Nvidia bei der Geforce RTX 5070 wenig falsch. Die neueste Blackwell-Grafikkarte liefert ungefähr die Leistung der Geforce RTX 4070 Ti (Non-Super), benötigt dabei weniger Energie und legt die Exklusivfunktion Multi Frame Generation obendrauf. Dieses Fazit zogen wir bereits, in unterschiedlicher Ausprägung, bei den anderen RTX-5000-Grafikkarten. Kritikwürdig ist nicht unbedingt, was die Produkte isoliert leisten, sondern der minimale generationale Sprung. Die Geforce RTX 5070 hat dabei ein Problem, das ihre größeren Geschwister nicht aufweisen: 12 GiByte Speicher. Während die Formel "Alte Generation plus 10 Prozent plus MFG" bei der RTX 5070 Ti und RTX 5080 attraktive Grafikkarten ergibt, können wir im Jahr 2025 nicht mehr guten Gewissens zu einer 12-GiByte-Grafikkarte raten - zumindest zu keiner, die in Sachen Preis und Features vorgibt, Oberklasse zu sein. Hier liegt der wichtige Unterschied zu einer 300-Euro-Grafikkarte mit ebenfalls 12 GiByte, wie der Arc B580: Bei diesem Modell passen Preis und Potenzial zusammen, man muss in Full HD und WQHD keine Kompromisse bei den Einstellungen machen, das Produkt ist "rund".

Geforce RTX 5070: Impressionen aus dem Test

Bei der Geforce RTX 5070 (und RTX 4070, Super, Ti) häufen sich jedoch die Fälle, bei denen der Chip zwar potent genug ist, jedoch von seinem Grafikspeicher zurückgehalten wird. Niemand rüstet für viel Geld auf, um sich dann gezielt um eine Sollbruchstelle herumzumanövrieren. Genau das erwartet Käufer einer Geforce RTX 5070 jedoch mit maximalen Details, Raytracing und Frame Generation - all die schönen Dinge, die mit Blackwell eigentlich einen Genuss und keine Herausforderung darstellen sollen. Sie interessieren sich nur für Rasterizing, möchten aber die Vorteile von DLSS-Upsampling nutzen? Sie spielen grundsätzlich mit hohen anstelle von Ultra-Details? Sie verspüren grundsätzlich keinen Schmerz, wenn Sie die Texturauflösung um ein bis zwei Stufen reduzieren müssen? Dann ist die Geforce RTX 5070 noch im Rennen für einen Neukauf. Allerdings werden Spiele perspektivisch immer anspruchsvoller. In einer idealen Welt würden Spiele fantastisch optimiert und poliert erscheinen - doch in dieser Welt leben wir nicht.

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Es gibt zwei Wege aus dieser Misere. Der erste: Nvidia packt die GDDR7-Möglichkeiten beim Schopf und veröffentlicht eine Geforce RTX 5070 mit 18 GiByte Speicher. Dies ist nämlich neuerdings möglich, ohne das Platinendesign drastisch zu verändern, 3-GiByte-Speichermodule steigern die Gesamtkapazität um 50 Prozent. Damit wären alle Kritikpunkte vom Tisch und die Geforce RTX 5070 erhielte ein "PCGH approved"-Siegel. Der Gewinn und das Zukunftspotenzial wären definitiv größer als die Verwirrung der Sorte "Warum hat die RTX 5070 mehr Speicher als die Ti?". Weg Nr. 2 aus der Misere: Sie warten noch einen Tag, denn ab morgen dürfen wir Sie endlich offiziell über die Radeon RX 9070 und RX 9070 XT aufklären. Beide Grafikkarten werfen 16 GiByte in die Waagschale und gehen Speicherproblemen damit aus dem Weg. Welche Vor- und Nachteile diese Alternativen haben, erfahren Sie morgen in voller Breite und Tiefe.

Hätten wir uns für Blackwell alias Geforce RTX 5000 mehr gewünscht? Definitiv. Vor allem eine bessere Qualitätssicherung, denn die vielen Probleme ist man von Nvidia nicht gewohnt. Doch wie man es dreht und wendet: Es führt mittlerweile kein Weg daran vorbei, traditionelles Rendering mit KI-Technologien zu supplementieren, um fühlbare Leistungssprünge zu erhalten. Dabei geht es nicht um die Frage, was besser ist - native, im ganzen Game Loop vorliegende Frames sind zweifellos besser als KI-generierte Zwischenbilder. Die Frage lautet vielmehr: Bereichern KI-Technologien unseren Alltag oder nicht? Die Antwort lautet gerade im Gaming-Kontext rund um DLSS ganz klar "ja". Spätestens mit DLSS 4 ist ein Punkt erreicht, bei dem natives Rendering im Vergleich wie Verschwendung aussieht. Das neue Transformer-Modell ist beeindruckend stabil und holt derart viel Qualität aus wenigen Pixeln heraus, dass sich mehr als ein verstohlener Blick lohnt.

Die Geforce RTX 5070 geht ab dem 5. März in den Verkauf - zumindest die Custom-Designs der Board-Partner, die Founders Edition verzögert sich aus ungenannten Gründen. Was halten Sie von der Geforce RTX 5070? Werden Sie direkt zuschlagen oder warten Sie bis morgen auf AMDs Radeon RX 9070 (XT)? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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  1. Seite 1 Übersicht & Daten
  2. Seite 2 Blackwell-Probleme
  3. Seite 3 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
  4. Seite 4 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
  5. Seite 5 Pathtracing-Benchmarks & Leistungsindex
  6. Seite 6 Lautheit, Leistungsaufnahme & Effizienz
  7. Seite 7 Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit
    • Kommentare (151)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Binn
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] wie sieht bei den aktuellen Preisen mit Preis/Leistung aus? Knapp über 600 Euro
        Schau mal, hier die aktuellen Zahlen: https://www.pcgameshardwa...

        Ziemlich gut um 600 Euro.

        MfG
        Raff
      • Von Binn Komplett-PC-Aufrüster(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] wie sieht bei den aktuellen Preisen mit Preis/Leistung aus? Knapp über 600 Euro
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Lauter als eine 4070. Schade, das hätte ich nicht erwartet.
        Zitat von Waltiturtle
        Wer unbedingt Nvidia braucht weil sein Seelenheil davon abhängt oder so, sollte auf jeden Fall einen Monat warten.
        Die Preise dürften spätestens nächste Woche einen Satz nach unten machen.
        Man liest ja selbst hier von Leuten, die Ihre 5070ti oder 5080 zurückschicken wollen, wenn die RDNA4 was taugt.
        Und wenn man CUDA braucht?!
        So wie ich das verstanden habe, hat AMD da nichts Vergleichbares.

        Gerade über die CUDA Schnittstelle können doch Videoschnittprogramme oder andere noch die GPU mitbenutzen, um die CPU zu entlasten bzw die Berechnungen zu beschleunigen, oder?!

        Das möchte ich nicht missen. Sonst hätte ich auch gerne mal in Richtung AMD geschielt.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Waltiturtle
        Jetzt mal Butter bei die Fische.
        Hat sich hier irgendeiner eine 5070 gekauft? 🤣
        Hab versucht eine zur UVP zu holen. Hat aber nicht geklappt. Die Botter waren schneller.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Hat zufällig jemand verfolgt, ob sie zwischendurch mal auf verfügbar sprang?

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        MfG
        Raff
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