GTX 1060 bis RTX 5060: Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
Wie groß sind die Leistungssprünge seit der Geforce GTX 1060? Teil 1: Rasterizing
Inhaltsverzeichnis
Da sich die Spielelandschaft ebenso wandelt wie die Treiber, ist die Gaming-Leistung einer Grafikkarte stets eine Momentaufnahme, ein bewegliches Ziel. Was leistet eine Geforce GTX 1060 6GB in modernen Spielen? Welche Auswirkungen hat eine zum Release grenzwertige Speicherkapazität viele Jahre später? Für diesen Artikel haben wir die folgenden Grafikkarten frisch durch die brandneuen Tests gescheucht:
- Geforce GTX 1060 6GB
- Geforce RTX 2060 6GB
- Geforce RTX 3060 12GB
- Geforce RTX 4060 (8GB)
- Geforce RTX 5060 (8GB)
Aus Gründen der Praxisnähe finden alle Benchmarks in Full HD/1080p statt. Da wir mit maximalen Details und bewusst GPU-lastigen Szenen testen, haben die älteren Grafikkarten ordentlich zu knabbern. Falls Sie sich hingegen für die zeitgenössischen Benchmarks interessieren, klicken Sie auf die oben verlinkten Tests.
GPU-Benchmarks 2026
Was wir auch testen: Jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte allein für den Rasterizing-Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapframeX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.600 und 2.800 MHz, führt das zur Angabe von "~2,70 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung.
GTX 1060 bis RTX 5060: Spiele-Benchmarks
Auch im Jahr 2026 finden unsere Rasterizing-Benchmarks konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).
Die Ergebnisse sind hochinteressant, denn aufgrund der zwischenzeitlichen Transformation der Spiele und Treiber erreichen die Grafikkarten völlig andere Abstände untereinander, als das zum Release-Zeitpunkt der Fall war - die Geforce RTX 5060 selbstverständlich ausgenommen, denn diese ist lediglich ein Dreivierteljahr alt.
Grundsätzlich ergibt sich das Übliche: Die Zeit arbeitet gegen ältere Architekturen, ganz besonders in Kombination mit kleinem Grafikspeicher. Vergleicht man die alten Streithähne Geforce GTX 1060 6GB und Radeon RX 580 8GB, ergibt sich damals wie heute ein Kühler-an-Kühler-Rennen. Heutzutage entscheidet die AMD-Karte das Duell aber deutlich häufiger für sich, wenngleich selten im spielbaren Bereich. Die ausgefeilteste Performance liefert unterdessen die Geforce RTX 3060 12GB. Dank ihres üppigen Speichers leistet sie sich keine groben Schnitzer.
Leistungsindex
Wo landen die 60er-Geforces im aktuellen Grafikkartenvergleich? Der GPU-Leistungsindex 2026 gibt Antworten. Da wir die älteren Geforce-Mittelklasse-Modelle lediglich in Full HD getestet haben, fehlen auch in dieser Übersicht die höheren Auflösungen sowie der Gesamt-Index. Das Folgende zeigt, wie alle Benchmarks in diesem Artikel, ausschließlich die Leistung in 1080p:
Der Leistungsindex offenbart die enormen Unterschiede zwischen Geforce GTX 1060 und RTX 5060. Besonders deutlich ist der Sprung von GTX 1060 auf RTX 2060. Wer erwartet hatte, dass die Entfaltung durch den grenzwertigen Speicher gehemmt wird, dürfte staunen: Aus dem 60-prozentigen Abstand im Jahr 2019 sind mittlerweile knapp 90 Prozent geworden! Turing hat eine unglaubliche Reifung durchgemacht und stemmt moderne Spiele wesentlich besser als Pascal - obwohl wir nicht einmal DLSS nutzen.
Auch die zum Start für ihr geringes Leistungsplus gerügte Geforce RTX 3060 12GB blüht auf - obwohl die RTX 2060 derart stark performt. Die Geforce RTX 4060 beweist hingegen erneut, dass sie ein "Korridor-Produkt" ist: Verlässt man ihren Wohlfühlbereich, etwa mittels großer Datenmengen, bricht sie zusammen. Die Geforce RTX 5060 kommt damit grundsätzlich besser klar, unter anderem dank PCI Express 5.0. Dennoch sind die Symptome des Speichermangels niemals weg, sie treten lediglich abgeschwächt auf. In Ernstfällen wie Stalker 2 hilft auch die moderne Architektur nicht, 8 GiByte sind zu wenig. Wir sind gespannt, wie gut die just in der Gerüchteküche aufgetauchte Geforce RTX 5050 mit 9 GiByte in diesen Grenzfällen abschneiden wird (Informationen dazu im folgenden News-Video).
XXL-Index mit 81 Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste:
Die Rangliste mit 81 Grafikkarten seit 2014 verdeutlicht die Fortschritte seit der Geforce GTX 1060. Enthalten sind hier auch die Leistungswerte der jeweiligen Spezialversionen, darunter die Geforce RTX 2060 12GB und Geforce RTX 3060 8GB. Wie es beim Raytracing aussieht, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Kostete auch um die 440€ glaub ich.... eigentlich zu teuer für sone Karte.
Und im Moment wenn was kaputt gehen würde ,ich müsste nur Kompromisse eingehen weil was anderes ja defekt ist. Mit sehr wenig Geld da kann man nix mehr machen. Da muss man dann nehmen was man so kriegen kann. Da darf man dann nicht mehr wählerisch sein. Und wenn ich die Wahl habe zwischen muss neuer Bildschirm oder eine gebrauchte GPU ,würde ich mich eher wohl für eine gebrauchte GPU entscheiden und irgendeinen gebrauchten Bildschirm um was sehen zu können. Notfalls sogar ein 1680x1050 Bildschirm wenn es sein muss.
Da ist mir dann rt quli egal bevor ich garnix mehr sehen kann .
Und genau das ist der harte gral bei mir momentan. Ich kämpfe schon öfters um Geld. Die defekten Festplatten wo immer mehr ausfallen machen mir halt da gerade sorgen. Da steht also neue GPU ganz hinten an. Und die höheren Preisen machen es leider nicht besser für mich.
Der Traum des typischen Casual-Spielers mit kleiner Geldbörse halt, der sich mit seinen Multiplayer-Games abends mit Freunden vergnügt.
Danke dir ,na wenn es keine Rolle spielt und egal ist ,dann gehe ich den full HD weg .die alten spiele die mit 4k eh nix anfangen können habe ich dann auf der einen Seite und spiele die man nativ nicht zocken kann wegen sehr hoher Anforderung an die Hardware und den Kosten dazu ,macht mir die Entscheidung leichter.
Da ja die Kosten an der GPU gleich sind ,muss ich mir da keinen Kopf machen. Und optisch werde ich auch nichts besser abschneiden. So habe ich am Ende ganz gewonnen ,ist doch prima für mich.