Transkript zum Video der Praxistipps der RTX 4090 & 4080

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Special Richard Engel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Braucht es ein ATX-3.0-Netzteil? Ist der 12VHPWR-Stecker wirklich anfällig? Wir gehen die Thematik in diesem Video-Format einmal durch.
Quelle: PC Games Hardware

In diesem Youtube-Video gehen wir drei wichtige Themen rund um RTX-4000er-Karten im Schnelldurchlauf durch: ATX-3.0-Netzteile, 12VHPWR-Stecker, Tuning-Potenzial. Das Transkript zum Video mit passendem Material und Daten finden Sie auf der zweiten Seite!

Youtube-Video zum Nebenherschauen

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Transkript zum Video

Im Nachfolgenden wäre das Transkript zum Video in schriftlicher Form mit minimalen Anpassungen zu finden.

Einstieg

Hallo, schön, dass ihr eingeschaltet habt! Heute gehen wir drei wichtige Themen wie den 12VHPWR-Stecker bei Ada-Lovelace-Karten im Schnelldurchlauf durch. Den vollständigen Artikel mit vielen weiteren Informationen findet ihr in der PCGH-Ausgabe 01/2023 . Da gibts auch ein Jahresarchiv, also schaut gerne rein. Die Preisdebatte um die GPUs lassen wir in diesem Kontext explizit raus, denn heute dreht sich alles um die Praxis mit den Karten selbst.

Welches Netzteil braucht es für die RTX 4090 und RTX 4080?

Kommen wir zum ersten Punkt: Stichwort Netzteile . Dazu haben wir schon ein Praxis-Video mit mehr Details veröffentlicht. Die Kurzfassung ist, dass halbwegs moderne ATX-2.4 und -2.5 Netzteile mit 850 Watt je nach CPU und restlichem System für die RTX 4090 völlig ausreichen dürften. Wer einen watthungrigen Prozessor im PC verbaut hat, der kann, aber muss nicht zwangsläufig, auch zur 1.000er-Wattklasse greifen. Wenn man undervolted, dann sind auch Netzteile mit 750 Watt völlig valide. Für die RTX 4080 könnt ihr als solide Basis ein gutes 750er- und für die RTX 4090 ein 850er-Modell anpeilen.

Bei den neuen ATX-3.0-Netzteilen wird ein '12VHPWR zu 12VHPWR'-Kabel verwendet, die älteren ATX-2er-Modelle verwenden bei einzelnen Kabeln einfach die älteren, vorhandenen Anschlüsse weiter. Sofern der eigene Netzteilhersteller kein passendes 12VHPWR-Kabel bereitstellen möchte, würden auch Adapter mit mehreren PCI-E-8-Pol-Kabeln funktionieren. Quelle: PC Games Hardware Bei den neuen ATX-3.0-Netzteilen wird ein "12VHPWR zu 12VHPWR"-Kabel verwendet, die älteren ATX-2er-Modelle verwenden bei einzelnen Kabeln einfach die älteren, vorhandenen Anschlüsse weiter. Sofern der eigene Netzteilhersteller kein passendes 12VHPWR-Kabel bereitstellen möchte, würden auch Adapter mit mehreren PCI-E-8-Pol-Kabeln funktionieren.

Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Für die Ada Lovelace-Karten braucht ihr kein (!) ATX-3.0-Netzteil. Das volle Signal-Potenzial lässt sich sowieso erst mit PCI-E-5.0-GPUs ausschöpfen. Sowohl die 4090 als auch 4080 setzen beide aber noch auf PCI-E-4.0. Wie die Praxis dann mit echten PCI-E-5.0-Karten aussehen wird, bleibt abzuwarten, aber die Theorie haben wir bereits im ATX-3.0-Video erklärt.

Die ersten ATX 3.0 Netzteile könnt ihr schon kaufen , aber dafür ist der Preis auch höher. Thermaltakes GF3, MSIs MPG A-PCI-E-5.0 und Asus' TUF ATX 3.0 wären unter anderem die ersten ATX-3er-Serien. Von Marken wie Be Quiet oder Seasonic werden im ersten Quartal 23 3er-Modelle erwartet. Seasonic setzt etwa ab der Vertex-Reihe, die Ende Januar/Anfang Februar bei uns erscheint, auf ATX 3.0. Von bekannten Firmen wie Enermax, Chieftec und Co. sind wohl im Laufe des Jahres 2023 mit Modellen zu rechnen. ATX-3.0-Netzteile werden also Stück für Stück immer häufiger anzutreffen sein.

Die 12VHPWR-Thematik

Wir sind immer noch bei der Spannungsversorgung, aber diesmal geht es um den Stecker. Der 12-Volt-High-Power-Connector ist nicht exklusiv ATX 3.0, sondern lässt sich auch bei älteren Netzteilen verwenden.

Bei Be Quiet, Corsair, Seasonic und Co. werden je nach Modell native 12VHPWR-Kabel für ältere Netzteile angeboten. Also Kabel, die von dem Netzteil direkt bis zur Lovelace-Karte gehen, ohne dass ein Adapter notwendig ist. So ein natives Kabel erleichtert alleine schon das Kabelmanagement in Gehäusen, weil nicht mehr 3 bis 4 PCI-E-8-Pol-Kabel und ein Adapter notwendig sind.

Beim Nvidia-Adapter haben wir in der Redaktion vor einigen Wochen selbst versucht, die bekannte Schmelz-Problematik über zu krasses Biegen, Zerren und Knicken nachzustellen - keine Chance, die Temperaturen waren durchgehend im grünen Bereich. Was wir nicht versucht haben, war, den Stecker nicht richtig anzuschließen. Die Kollegen bei Gamers Nexus haben da deutlich weiter ausgeholt, mit externem Labor, X-Rays, und guten Aufnahmen, wie so ein Stecker überhaupt ankokelt. In den von Gamers Nexus und Nvidia untersuchten Fällen von angeschmorten 12VHPWR-Steckern waren Spuren zu erkennen, die in der Form nur mit teils nicht bis zum Anschlag gesteckten Kabeln erklärt werden können.  Quelle: PC Games Hardware In den von Gamers Nexus und Nvidia untersuchten Fällen von angeschmorten 12VHPWR-Steckern waren Spuren zu erkennen, die in der Form nur mit teils nicht bis zum Anschlag gesteckten Kabeln erklärt werden können.  Global sind laut Nvidia um die 50 Fälle bekannt, in denen scheint es auch Spuren von falscher Handhabung zu geben, bei denen der Stecker nicht bis zum Anschlag reingesteckt wurde. Eine Lösung, um das Problem in Zukunft zu verhindern, wäre es, wenn man die Sense-Verbindungen verkürzt und die Karte dann gar nicht mehr anläuft. Mehr Details dazu findet ihr im Artikel im Magazin.

Wichtig ist für euch, wenn ihr eine Karte vor euch habt, eigentlich nur, dass wenn ihr den mitgelieferten Adapter benutzt, euer Gehäuse über eine ausreichende Innenraumbreite verfügt, sodass ihr da gar nicht erst groß rumbiegen oder knicken müsst. Als Indikator könnt ihr etwa die Maße der CPU-Kühlerhöhe bei Gehäusen (etwa ab 190 mm) nehmen. 185 Millimeter wie beim normalen Fractal Define 7 (nicht Compact-Version) reichen im Alltag völlig aus. 180 Millimeter gehen ehrlicherweise auch, aber darunter sollte man lieber nicht gehen. Das Fractal Define 7 ist eins von vielen Gehäusen mit einem breiteren Innenraum, der für den seitlichen Nvidia-Adapter ausreicht. Für Enthusiasten wird die Innenraumbreite durch die größeren GPU-Kühler immer wichtiger. Quelle: PC Games Hardware Das Fractal Define 7 ist eins von vielen Gehäusen mit einem breiteren Innenraum, der für den seitlichen Nvidia-Adapter ausreicht. Für Enthusiasten wird die Innenraumbreite durch die größeren GPU-Kühler immer wichtiger.

Egal, ob natives Kabel oder ein Adapter: Steckt das Kabel am besten vor dem Einbau kerzengerade, mit Gefühl, aber auch bestimmt in die Buchse, bis der Arretierhebel sich verhakt, gar keine Lücke zu sehen ist und nichts schief anliegt. Baut dann die Karte ins Gehäuse, verbindet alles mit dem Netzteil und überprüft dann nochmal die Verbindung und drückt nach. Da darf nichts schief drin liegen. In den Fällen, die bekannt oder reproduziert sind, war der Stecker aber anscheinend weiter raus gesteckt.

Das mag manchen nicht gefallen und ja, der Stecker hat eindeutig Probleme, aber bei der geringen Fallzahl und dem Aufwand, den man anscheinend betreiben muss, damit da was schmort, sehe ich bei korrekter Verwendung keine Gefahr mit dem 12VHPWR-Anschluss an sich. Die PCI-SIG hat nochmal alle Partner auf einen notwendigen Qualitätsstandard hingewiesen. Wenn ihr ein Kabel nicht richtig reinsteckt, können euch durch den erhöhten Widerstand, Fremdkörper, Lichtbögen und Co. alle Buchsen schmoren. Das ist nichts Neues und hatten wir auch schon bei 8-Pol-Kabeln, wie wir sie kennen. Oder auch bei SATA- oder Molex-Kabeln.

Tuning-Potenzial mit der RTX 4090 & RTX 4080

Also, ihr habt eure GPU im Gehäuse drin, alles läuft und ihr könnt loslegen. Die meisten dürften es wohl bei den Standard-Einstellungen belassen, aber wir empfehlen euch bei der RTX 4080 und RTX 4090 den MSI Afterburner anzuschmeißen und euch auszutoben. Selbst kleinere Anpassungen können bereits für messbar positive Ergebnisse sorgen. Sowohl in puncto Effizienz, als auch Temperaturen. Quelle: PC Games Hardware Selbst kleinere Anpassungen können bereits für messbar positive Ergebnisse sorgen. Sowohl in puncto Effizienz, als auch Temperaturen.

[PLUS] Praxistipps für RTX 4080 und 4090: Stromverbrauch, Wärme, Platzbedarf, Undervolting, Overclocking, 12VHPWR-Stecker

Der Spielraum an Einsparungspotenzial ist groß genug, sodass sich das lohnt. Nehmen wir mal als Beispiel den PC-Port von God of War. Alleine durch das Übertakten ohne erhöhtem Power-Limit lassen sich schon einige Prozent Performance und Effizienz gewinnen, weil der Verbrauch praktisch gleich bleibt. Das Power- und Temperatur-Limit aufzureißen ist natürlich auch möglich und durch die fetten Kühler bleiben die Temperaturen auch im geschlossenen Gehäuse völlig in Ordnung. Die besten Temperaturen und die höchste Effizienz erhält man allerdings mit leichterem Undervolting. Zu sehr übertreiben sollte man es aber nicht unbedingt, denn irgendwann verliert sich auch die Wirkung sowohl bei der Geforce RTX 4090 als auch RTX 4080. Die Overclocking- und Undervolting-Werte weichen bei jedem Modell immer etwas ab in puncto Stabilität, aber bei uns war für die RTX 4090 875 Millivolt bei 2.550 Megahertz und bei der RTX 4080 875 Millivolt bei 2.600 Megahertz durchweg stabil. Die Werte haben wir in der Spannungskurve des MSI Afterburners angepasst, da kommt man mit Strg+F hin. Mit der Taste L könnt ihr eine Spannung samt Takt testweise auch fixieren. Denkt dran auf Apply zu klicken und die Stabilität zu testen. Undervolting wird euch auch bei Spulenfiepen helfen. Das können wir in gewissem Grad bei allen Ada Lovelace Modellen ansonsten hören.

Der MSI Afterburner (oder eine Tuning-Alternative) rentiert sich nach wie vor, sowohl bei der RTX 4090 als auch der RTX 4080. Effizienzliebhaber werden mit den GPU-Boliden äußerst zufrieden sein, besonders im Vergleich mit den aktuellen <a href='www.pcgameshardware.de/Radeon-RX-7000-Grafikkarte-278190/Tests/Radeon-7900-XTX-7900-XT-Test-Benchmark-Review-1409055/5/'>Radeon-7900-XTX-Werten</a>. Quelle: PC Games Hardware Der MSI Afterburner (oder eine Tuning-Alternative) rentiert sich nach wie vor, sowohl bei der RTX 4090 als auch der RTX 4080. Effizienzliebhaber werden mit den GPU-Boliden äußerst zufrieden sein, besonders im Vergleich mit den aktuellen Radeon-7900-XTX-Werten.

Summa Summarum

In diesem Video können wir nur Teile anschneiden. Weitere essenzielle Ausführungen findet ihr bei uns in der PCGH-Ausgabe 01/2023. Die DVD-Version hat das gesamte Jahresarchiv 22! Ich fasse die wichtigen Informationen aber mal zusammen:

Das Performance-Level der Geforce RTX 4090 wird auf längere Zeit noch ungeschlagen bleiben, bei der RTX 4080 kann AMD aber den ein oder anderen Benchmark gewinnen. Die Effizienz und Spike-Stabilität ist angesichts der Ampere-Generation ein deutlicher Fortschritt und macht ATX 3.0 Netzteile bisher zu einer rein optionalen Zukunftsinvestition. Bei den Gehäusen braucht es Platz und beim Verbrauch und den Temperaturen kann ansonsten ein Undervolting für ein optimales System sorgen (im Notfall (!) auch etwa für Netzteilmodelle, bei denen ansonsten die Nennleistung überschritten werden würde). Der Tuning-Spielraum ist angenehm groß, sodass Übertakter als auch Effizienz-Liebhaber bei der Leistung auch auf ihre Kosten kommen. Den 12VHPWR-Stecker, unabhängig davon, ob es ein Adapter oder ein natives Kabel ist, müsst ihr gerade und bis zum Anschlag in die Buchse stecken.

Was meint ihr, wird AMD diese Generation größere Marktanteile sichern können, oder gewinnt weiterhin Nvidia mit der brachialen Leistung der RTX 4090 oder vielleicht sogar einer kommenden RTX 4090 Ti? Würdet ihr zu einer RX 7900 XTX statt einer RTX 4080 greifen? Oder bleibt ihr lieber bei euren jetzigen Karten und wartet noch einige Zeit ab? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare.

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lefskij Software-Overclocker(in)
        Zitat von cloudconnected
        wie kommt man auf 775mv? bei mir gehts net niedriger als 875 auch wenns eingestellt ist
        Kann sein, dass das BIOS deiner Karte nicht weniger als 0.875 Volt zulässt oder die Platine macht bei weniger schlapp.
        Meiner Meinung nach ist die durchnittliche Hälfte der von Nvidia angegebenen Leistung von 600 Watt, die man durch Undervolting in vielen Games erreichen kann, schon ein gutes Effektivitätsargument. Weiter runter zu gehen, macht wohl vieles auf der Platine instabil und irgendwann ist halt der Bart ab

        Gutes und gesundes neues Jahr für Euch alle.
      • Von lefskij Software-Overclocker(in)
        Zitat von cloudconnected
        wie kommt man auf 775mv? bei mir gehts net niedriger als 875 auch wenns eingestellt ist
        Kann sein, dass das BIOS deiner Karte nicht weniger als 0.875 Volt zulässt oder die Platine macht bei weniger schlapp.
        Meiner Meinung nach ist die durchnittliche Hälfte der von Nvidia angegebenen Leistung von 600 Watt, die man durch Undervolting in vielen Games erreichen kann, schon ein gutes Effektivitätsargument. Weiter runter zu gehen, macht wohl vieles auf der Platine instabil und irgendwann ist halt der Bart ab

        Gutes und gesundes neues Jahr für Euch alle.
      • Von cloudconnected PC-Selbstbauer(in)
        wie kommt man auf 775mv? bei mir gehts net niedriger als 875 auch wenns eingestellt ist

        Von Cablemod würde nichts mehr holen.
        Ich und mein näherer Umkreis haben sehr schlecht Erfahrungen damit gemacht.
        Falsche Kabel geliefert, Falsch belegt von den Adern eh sind leider keine Ausnahme.
      • Von lefskij Software-Overclocker(in)
        Ich hätte hier noch eine weitere Methode für euch zum Ausprobieren, für alle mit Langeweile über die Feiertage...

        Im Computerbase Forum hat der User "Geringverdiener" eine sehr gute Anleitung in Post #18 verfasst (im Spoiler sind auch Bilder):
        https://www.computerbase....

        Was die Tastenkombination Strg und G bezweckt, kann ich leider nicht genau sagen (bei mir wird der Graph dann etwas gleichmäßiger) aber wenn ich dieser Anleitung folge, habe ich bei allen solchen Pofilen den Boosteffekt, den ich ansprach. Wichtig ist nur, dass man nach jeder Aktion den Apply Button drückt, zum Schluß auch das Powerlimit komplett ausfährt und ich habe ja bekanntermaßen auch +500 auf den VRAM gegeben.

        Bei meinen Versuchen habe ich die komplette Kurve unter die Grundfrequenz von z.B. 2445 MHz gezogen und abgehakt, dann bei 0.875 Volt auf 2445 MHz gezogen und wieder abgehakt (dadurch wird die Kurve gerade) und dann Limit rauf und VRAM OC. Meine Karte boostet aber auch nur, wenn sie über 90% ausgelastet wird auf die besagten 2520 MHz, also solltet ihr die Settings in euren Spielen und Benchmarks auch schön krass einstellen.

        Viel Spaß beim Testen und euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
      • Von OmasHighendPC Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Mit dem MSI AB mach ich's genau so wie Du. Auf dem VRAM habe ich +1000. Bringt bei der GPU-Frequenz nichts, aber ein wenig mehr FPS. Aber Du hast Recht. Ob man bei gleicher Spannung 100 FPS oder 97 FPS hat ist absolut Banane. Deswegen bin ich ja auch voll happy mit der Karte, auch wenn der Chip eine Krücke ist. Das Teil hat eh Leistung satt.
      • Von lefskij Software-Overclocker(in)
        Zitat von Birdy84
        Was meist du mit fixer Spannung? Ist die Spannung tatsächlich mit Strg+L festgesetzt oder hast du die Taktkurve bei eine bestimmten Spannung abgeschnitten?
        Die Spannung ist bei mir über den Graphen fixiert, ebenso die Frequenz. Ich habe bei der gewünschten Spannung durch Gedrückthalten von Shift und Ziehen mit linker Maustaste die Kurve auf die gewünschte Frequenz gezogen, mit dem Haken betätigt und die übrigen Punkte rechts auf eine Linie gezogen. Dann wieder abgehakt und wenn ich mehr Frequenz haben wollte, mit linker Maustaste nur den ersten Punkt der Linie auf mehr Frequenz gezogen, dann wieder abgehakt und dann steigt die ganze gerade Linie auf den neuen Wert.

        Die ausgesuchte Spannung bleibt bei meiner Methode stets fix (5-10 Millivolt Schwankung) und es wird auch im Overlay und HWInfo so angezeigt. Strg und L habe ich nicht gedrückt.

        Zitat von OmasHighendPC
        hier nützen solche 'Tricks' leider nichts, ich komme nicht über:

        0.89 V 2505 MHz
        0.90 V 2550 MHz
        0.95 V 2655 MHz
        0.97 V 2715 MHz

        habe online noch niemanden mit vergleichbar miesen Werten gefunden

        immerhin laufen diese Settings dann in allen bisherigen Szenarien 100% stabil, und in der Praxis ist der Unterschied von vielleicht ca. 2 % nicht bemerkbar, auch in den 3dmark Benches erreiche ich eigentlich gute Werte. So what?!
        Versuche mal meine Vorgehensweise wie gerade beschrieben, vielleicht klappt es ja damit. Aber letztendlich hängt es von etlichen Variablen ab, wie gut das Undervolting funktioniert und wenn man jetzt 2 fps weniger bekommt, ist bei der brutalen Leistung unserer Karten im Moment eher latte.

        Du kannst aber mit deinen Werten schon ganz zufrieden sein, denn gerade aufwendige Games müssen mit den Settings schon länger laufen und viele Szenarien bieten, damit man von Stabilität sprechen kann. Du solltest auch ein bisschen mehr VRAM Takt geben, dann geht auch in der Regel die Frequenz höher.
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