Höhere Grafikkartenpreise: Asus nennt schlechte GPU-Ausbeute bei Nvidia
Interessante Gaming-Grafikkarten wie RTX 3080 und RX 6800 XT sind aus vielen Gründen knapp und teuer - Asus nennt nun auch die Ausbeute als Problem. So wird es wohl zu weiteren Preissteigerungen kommen, unter anderem auch deswegen, weil Nvidia zu wenig GPUs liefern kann.
Der Markt für erschwingliche Gaming-Grafikkarten bleibt kompliziert. Schon letzte Woche berichteten wir darüber, dass MSI wohl die Preise für seine Karten erhöhen wird - zumindest auf dem Papier. Doch nicht nur das Angebot ist knapp, auch in der Lieferkette gibt es Schwierigkeiten, wie Asus nun bestätigt.
Asus: Preiserhöhungen wegen Verknappung
In seinen Finanzzahlen zum letzten Quartal beantworten Asus-Verantwortliche (über Seeking Alpha) unter anderem Fragen zur Verfügbarkeit neuer Produkte. So bestätigt man Preiserhöhungen bei Grafikkarten von 10 bis 20 Prozent, will sich aber nicht auf weitere Steigerungen festlegen. Die Nachfrage nach GPUs werde durch Crypto-Mining angetrieben und hier habe Asus ein "umfassendes Portfolio". Damit habe man einen Vorteil bei Verhandlungen über Komponenten. Die Vermutung ist, dass die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage durch die "geringe Ausbeute im Upstream-Bereich verursacht wird". Man könne nicht vorhersagen, wann sich hier eine Verbesserung einstellt, man werde sich aber weiter mit Partnern wie Nvidia absprechen und Anpassungen vornehmen.
Berichte über schlechte GPU-Ausbeuten beim Nvidia-Partner Samsung, der die RTX-30-GPUs in 8 Nanometer fertigt, gab es immer wieder. Es gibt hierfür aber keine offizielle Bestätigung durch Nvidia oder Samsung. Erst im Dezember machte ein Bericht die Runde, dass die Ausbeute an funktionsfähigen Ampere-Chips noch immer alles andere als zufriedenstellend sei. Die Yields würden noch immer zu viele defekte Chips aufweisen, ein bestimmter Teil soll schlicht unbrauchbar sein.
Bei den Grafikkarten sei laut Asus das drängendste Problem im Moment "die Verknappung der Nvidia-GPUs". Es gebe einen Rückgang bei den Lieferungen "von Quartal zu Quartal". Aufgrund dieser Knappheit muss man mit Preiserhöhungen rechnen, das sei "nur natürlich". Generell müsse sich jeder in der PC-Industrie der Herausforderung knapper Komponenten stellen. Asus sei durch ein starkes Team für Forschung und Entwicklung gut aufgestellt. Es könne die "alternativen Ressourcen oder Komponenten, die unsere Partner in der Lieferkette bereitstellen, verifizieren, die Funktionen und die Qualität sehr schnell überprüfen und sie in unseren Fertigungsprozess einbauen".

UVP, oder die derzeitigen Mondpreise?
GROßER Unterschied!
Wir sollten uns eingestehen, dass der Markt inzwischen tot ist. 500€ Produkte werden für 1000€ und mehr verkauft. Unter 500€ gibt es mit der 3060 ein einziges Produkt auf dem Papier für 330€ und das kostet eigentlich auch das Doppelte. Das Portfolio von 200€ - 300€ ist komplett leer, da gibt es nicht einmal auf dem Papier etwas und dabei sind das traditionell die Karten die von der Stückzahl her am meisten verkaufen. Das breite Protfolio von dem Asus faselt ist eine komplette Fantasie, es existiert nicht einmal bei deren Zulieferer.
Die Preise spielen für mich auch eine große Rolle , denn es geht hier nicht nur um Grafikkarten sondern alles man wird überall heftig zur kasse gebeten. Mäuse Tastaturen etc und kauft man sie Günstig "Billig" halten sie nicht lange.
Was Grafikkarten angeht da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln... Ich habe das nötige Geld ich kann mir die Karten auch 2 oder 3 mal kaufen aber ich bin nicht bereit unnötig Geld zu verbrennen weil alles angeblich knapp ist.
Irgendwann sind die Konsolen auch wieder normal erhältlich da bleibt der Preis wie sieht es bei den Grafikkarten später aus , ich lese nur alles wird teurer tolle zukunft. Aber ich habe es auch schon vorher geschrieben wenn die Kunden bereit sind alles zu zahlen wieso nicht dann werden die Preise eben weiterhin nach oben angehoben.
Denn trotz der Preise werden die Karten ja gekauft als würde den "Gamern" das Leben davon abhängen.
Ich kann es mir schon vorstellen, wenn die Familie nach dem Black Friday (bis dahin der höchste Feiertag) zusammen sitzt und der Opa jedes Jahr die gleichen Geschichten von früher auspackt.