RTX 3080, RX 6800 XT & Co.: MSI will wohl die Preise erhöhen
Aus Asien kommen Berichte, wonach MSI die Preise für seine Grafikkarten erhöhen will. Im Portfolio hat MSI unter anderem RX-6000- und RTX-30-Grafikkarten. Damit will man auf das weiter knappe Angebot reagieren, das bis Ende 2021 andauern könnte.
Gibt es eigentlich noch gute Nachrichten aus dem Sektor Grafikkarten-Verfügbarkeit oder -Preise? Wenn man dem Bericht von Digitimes Glauben schenkt, dürfte es nicht so schnell besser werden.
MSI plant mit Preiserhöhungen
Schon im Januar berichtete PCGH über Preiserhöhungen bei Asus, die zwar etwas relativiert wurden, aber letztendlich doch nicht komplett aus dem Bereich der Fabeln waren. Nun soll MSI ebenfalls konkret über Preiserhöhungen, speziell bei Grafikkarten, gesprochen haben. MSI-Firmenchef Joseph Hsu soll auf einer Investorenkonferenz bestätigt haben, dass man die Preise für RTX 3080, RX 6800 XT & Co. anheben werde, "um dem knappen Angebot Rechnung zu tragen". Wie genau sich höhere Preise bei MSI äußern, wird sich weisen müssen. Listenpreise haben aktuell sowieso keinen praktischen Wert für die Berechnung von Straßenpreisen, allerdings kann es durchaus sein, dass die Versender etwaige Preiserhöhungen durch MSI direkt an den Kunden weitergeben und sich dadurch am Ende alles noch mehr verteuert.
Wenig Ware bei Versendern, das könnte laut MSI sogar bis Ende 2021 andauern. Pessimisten befürchten, dass sich die globale und komplexe Situation bei Materialbeschaffung, Produktion, Lieferung, Nachfrage-Überhang usw. nicht wesentlich im weiteren Verlauf des Jahres bessert. Steigende Preise bei sinkendem Angebot: Das könnte 2021 Standard bleiben.
Zumindest MSI rechnet damit, dass die Endkundenachfrage nach Grafikkarten, Mainboards und Gaming-Notebooks bis Ende des Jahres stabil hoch bleiben wird. 2020 seien die Auslieferungen bei MSI zwischen 30 und 50 Prozent gestiegen. Entsprechend stieg der Nettogewinn um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, das ist der höchste Jahresgewinn "aller Zeiten". Beim Umsatz lag man im Februar 2021 63 Prozent über Vorjahr, auch das ein Rekordwert bis dato. MSI verdient dabei 37 Prozent seines Umsatzes in Europa, 33 Prozent in Asien und 30 Prozent in Nordamerika. Komponenten wie Mainboards und Grafikkarten machen bei MSI 53 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Im vierten Quartal 2020 waren die Gewinne schwächer als erwartet, was MSI unter anderem mit Währungseffekten, verzögerten Schiffslieferungen und steigenden Transportkosten begründet. Ab März sollen letztere wieder sinken, da die weltweite Logistik "allmählich" wieder im Normalzustand funktioniert. Digitimes rechnet damit, dass MSI seine Bruttogewinnmarge durch neue Nvidia-CPUs im zweiten Quartal, dem Rocke-Lake-Launch und Z590-Mainboards weiter steigern kann.

MfG
Raff
Ausser Metro Exodus enhanced wüßte ich jetzt auf Anhieb kein Spiel, was nicht auf den "alten" Karten nicht laufen würde.
Wegen Mangels Interesse an den momentanen Spielen, läuft mal wieder STALKER auf meinem alten PC I7 3930K/GTX770.
Ich hoffe aber du ziehst das wenigstens überall durch, also keine TV´s mehr kaufen, keine Konsolen, keine Autos usw. weil das was MSI hier macht ist vollkommen legitim und absolut Normal und zwar in allen Bereichen der Wirtschaft.
Weil wenn du das wirklich durziehen wirst, wo ich den Hut für ziehen werde, dann sagste mal bitte Bescheid weil dann werde ich dich mal Besuchen wenn du eines Tages mit einem alten Laken über einem Ast gespannt im Wald wohnst.
Ich würde ja sofort mitmachen, aber ich hab mich einfach schon zu sehr an die Annehmlichkeiten des modernen Lebens gewöhnt, aber meine volle Unterstützung im Geiste hast du und viel Erfolg.