Nvidia überrascht: Sicherheitstreiber für alte Geforce-GPUs
Nvidia hat mit dem Geforce 582.66 WHQL ein reines Sicherheitsupdate für die altehrwürdigen GPU-Architekturen Maxwell, Pascal und Volta veröffentlicht. Optimierungen bringt der Treiber keine mit, dafür schließt er bekannte Sicherheitslücken.
Wer noch eine Geforce GTX 900, Geforce GTX 1000 oder aber eine Geforce GTX Titan in seinem Rechner betreibt, sollte jetzt den Geforce Security Update Driver 582.66 einspielen: Der zertifizierte WHQL-Grafiktreiber adressiert sowohl Windows 11 als auch Windows 10 und entstammt dem 580er-Entwicklungszwei, welchen Nvidia dediziert für seine längst ausrangierten Legacy-Grafikarchitekturen pflegt.
Geforce Security Update Driver 582.66 im Detail
Dass die Kalifornier die regulären Game Ready Driver für Maxwell, Pascal und Volta bereits Ende 2025 ausmustern würden, zeichnete sich zuvor bereits seit Längerem ab (Nvidia streicht Treiber-Support); zum Jahresende verschwanden dann gar einzelne Modelle aus den offiziellen Supportlisten (Treiber-Verwirrung bei Nvidia). Solche Grafikkarten werden inzwischen nur noch über den 580er-Zweig gegen die schwerwiegendsten Sicherheitslücken und größere Fehler gefixt.
Welche Grafikkarten der Sicherheitstreiber 582.66 unterstützt
Der Sicherheitstreiber in der Version 582.66 deckt sämtliche Desktop-Modelle der Geforce-Serien 700, 900 und 1000 sowie die komplette Titan-Reihe ab. Auf der Liste stehen unter anderem die Geforce GTX 1080 Ti, die GTX 1070 und die GTX 1060, dazu die GTX 980 Ti, GTX 970 und GTX 960 sowie die Geforce GTX 750 Ti aus der ersten Maxwell-Generation. Hinzu kommen noch die Titan V, Titan Xp und Titan X.
Sicherheitsupdate statt Game Ready: Das ändert sich
Anders als ein Game Ready Driver bringt der Geforce 582.66 ausschließlich Sicherheitskorrekturen und keine neuen Spiele-Optimierungen mit sich. Laut Nvidia schließt das Paket mehrere Schwachstellen im Anzeigetreiber, die andernfalls bis hin zu Rechteausweitung oder Codeausführung führen könnten. Neue Optimierungen, Performance-Schübe oder Fixes für aktuelle Titel fehlen dagegen; ein bekannter Darstellungsfehler in Counter-Strike 2 bei niedriger Renderauflösung bleibt ausdrücklich offen. Unter der Haube ändert sich hingegen nichts.
Quelle: Nvidia
Die nachfolgenden Geforce-Grafikkarten werden über das Sicherheitsupdate versorgt.
Nvidia setzt weiterhin auf die gewohnten Komponenten, darunter PhysX 9.23.1019 und das CUDA-Toolkit 13.0. Das Installationspaket bringt knapp 912 MiB auf die Platte oder SSD. Die vollständigen Angaben listet Nvidia in den Treiberinformationen und den zugehörigen Sicherheitshinweisen auf seiner offiziellen Website.
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Quelle: Nvidia

Ausführung von willkürlichem Code, Rechteausweitung, Denial of Service, Offenlegung von Informationen
Wie jetzt?"Deckt sämtliche Desktopmodellab"? Explizit sind doch bei den 700ern nur 750(Ti)/745 gelistet. Gab da doch noch 760,770,780 und 720/730.
Wie potenziell gefährlich sind denn diese Sicherheitslücken?
Gruß T.