Geforce RTX 2060 (Super): 12-GB-Modelle mit 2.176 Shadern und erhöhter TDP [Update]
Jetzt aktualisiert: Nachdem letzte Woche erstmals eine RTX 2060 mit 12 GB Speicher aufgetaucht ist, gibt es nun zunehmend weitere Details zu dem neuen Modell. Angeblich soll die RTX 2060 12GB das Speicherinterface einer RTX 2060 mit den Shadern einer RTX 2060 Super kombinieren und dabei eine noch etwas höhere TDP von 184 Watt haben.
Aktualisierung vom 01.12.2021
Auf unserem Twitter- und Facebook-Kanal haben wir die interessante Kunde bereits verbreitet, nun folgt auch hier das Update. In den Release-Notes zum Geforce-Treiber 497.09 versteckt sich die Bestätigung für eine 12-GiB-Version der RTX 2060 - wer es selbst nachlesen will, der Hinweis versteckt sich auf Seite 25. Da wir nicht wissen, wie lange diese brisante Information online bleibt, haben wir einen Screenshot für die Nachwelt erstellt.
Originalartikel vom 28.11.2021
Nvidia produziert derzeit nicht nur die neuen RTX-3000-Grafikkarten aus der Ampere-Generation, sondern auch ältere Modelle aus der Turing-Generation. Diese werden als RTX 2000 oder GTX 1600 verkauft und sollen offenbar bald noch um ein neues Modell ergänzt werden. Letzte Woche ist erstmals eine RTX 2060 von Gigabyte aufgetaucht, die über 12 statt 6 GB Speicher verfügt. Laut Videocardz sind darüber hinaus aber auch noch Änderungen an der GPU geplant.
Mix aus RTX 2060 und RTX 2060 Super
Mit Verweis auf drei nicht näher genannte Quellen behauptet die Website, dass die RTX 2060 mit 12 GB nicht nur den Speicherausbau verdoppeln, sondern auch die Anzahl der Shader erhöhen soll. Demnach soll die RTX 2060 12 GB mit 2.176 Shadern erscheinen und damit genau so viele Recheneinheiten wie die RTX 2060 Super bieten. Um die 12 GB ansteuern zu können, bleibt es aber weiterhin bei dem 192-Bit-Speicherinterface der regulären RTX 2060. Das Super-Modell kommt hier hingegen auf 256 Bit.
| Grafikkarte | GPU | Shader | Boost-Takt | TDP | Interface | Speicher |
|---|---|---|---|---|---|---|
| RTX 2060 | TU106 | 1.920 | 1.680 MHz | 160 W | 192 Bit | 6 GB GDDR6 |
| RTX 2060 Super | TU106 | 2.176 | 1.650 MHz | 175 W | 256 Bit | 8 GB GDDR6 |
| RTX 2060 12 GB | TU106 | 2.176 | 1.650 MHz | 184 W | 192 Bit | 12 GB GDDR6 |
Auch die Taktraten der RTX 2060 12 GB sollen laut Videocardz denen der RTX 2060 Super entsprechen. Im Boost soll die verbaute GPU somit mit maximal 1.650 MHz laufen, übertaktete Modelle sind angeblich mit bis zu 1.690 MHz geplant. Im Vergleich zum Super-Modell gibt es zudem einen etwas größeren TDP-Spielraum von 184 statt 175 Watt. Dabei ist bislang leider noch nicht ganz klar, wofür die höhere TDP benötigt wird. Möglicherweise verbaut Nvidia auf der RTX 2060 12 GB aber schnelleren und damit hungrigeren GDDR6-Speicher als auf den anderen Modellen, um das im Vergleich zur Leistung etwas schmale Speicherinterface zu kompensieren.
Ebenso spannend: Geforce RTX 3050 aufgetaucht: GA106, 8 GB und schneller als GTX 1660 Super?
Ob die hier präsentierten Eckdaten am Ende tatsächlich zutreffen, wird sich vermutlich erst zum offiziellen Launch der Grafikkarte klären. Dieser ist angeblich für den 7. Dezember und damit den Dienstag in zwei Wochen geplant. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft dürfte es damit dann eine neue Alternative zur RTX 3060 geben, die zwar über genau so viel Speicher aber zugleich über etwas weniger Leistung und eine ältere Architektur verfügt.
Quelle: Videocardz

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Bei manchen Spielen kann sogar jetzt schon WIN 11 helfen
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F1 2021 ist ein sehr speicherhungriges Spiel, was bedeutet, dass Grafikkarten mit vergleichsweise wenig Videospeicher ziemlich zu kämpfen haben. Grafikkarten wie die RX Vega 56 oder die GTX 1070, die mit 8 Gigabyte Videospeicher ausgestattet sind, profitieren sehr stark von der effektiven Speichernutzung von Windows 11. Dadurch kommt ein immenser Leistungszuwachs zustande, der im Vergleich zu Windows 10, 30 bis 40 Prozent betragen kann.
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Auch Far Cry 6 ist sogar mit HQ-Texturen sehr speicherhungrig und auch hier kann die effektive Speichernutzung von Windows 11 punkten. Unter Windows 10 ist die RX 5700 XT deutlich schneller als die RTX 2070 Super, obwohl die beiden ungefähr gleich schnell sein sollten. Wirft man allerdings einen Blick auf die Ergebnisse in Windows 11, dann sind die beiden Karten fast genau gleich schnell. Anscheinend gibt es also ein paar Flaschenhälse unter Windows 10, die Windows 11 ein bisschen effektiver umgehen kann.
Warum man allerdings jetzt noch Sowas extra für alte Games macht, ist zwar guter Support, aber
mit dem kommenden direct storage eigentlich überflüssig, oder!?
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F1 2021 ist ein sehr speicherhungriges Spiel, was bedeutet, dass Grafikkarten mit vergleichsweise wenig Videospeicher ziemlich zu kämpfen haben. Grafikkarten wie die RX Vega 56 oder die GTX 1070, die mit 8 Gigabyte Videospeicher ausgestattet sind, profitieren sehr stark von der effektiven Speichernutzung von Windows 11. Dadurch kommt ein immenser Leistungszuwachs zustande, der im Vergleich zu Windows 10, 30 bis 40 Prozent betragen kann.
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Auch Far Cry 6 ist sogar mit HQ-Texturen sehr speicherhungrig und auch hier kann die effektive Speichernutzung von Windows 11 punkten. Unter Windows 10 ist die RX 5700 XT deutlich schneller als die RTX 2070 Super, obwohl die beiden ungefähr gleich schnell sein sollten. Wirft man allerdings einen Blick auf die Ergebnisse in Windows 11, dann sind die beiden Karten fast genau gleich schnell. Anscheinend gibt es also ein paar Flaschenhälse unter Windows 10, die Windows 11 ein bisschen effektiver umgehen kann.
Waren in Doom Eternal und Forza Horizon 5 die 6 GB der 2060 nicht bereits zu wenig? 12 GB verlängern jedenfalls die Lebensdauer der 2060 deutlich, leider kommt das ein paar Jahre zu spät. Wir haben fast 2022, kein Hahn kräht mehr nach einer RTX 2060.
MfG
Raff