Lagerüberschüsse nach Krypto-Flaute: Nvidia-CEO macht AMD verantwortlich
Nvidia sieht den Zwischenhandel mit seinen Grafikkarten überfüllt, allen voran der Geforce GTX 1060, nachdem der Mining-Boom von Krypto-Währungen wie Ethereum zum Erliegen gekommen ist. Das Problem wäre laut CEO Jensen Huang jedoch nicht so schlimm, hätte AMD nicht so viele Radeon-GPUs auf den Markt geschmissen.
Während die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2018 noch gut aussahen, ließ Nvidia bei der Prognose für das jetzt laufende vierte Quartal eine Bombe platzen. Der Umsatz soll unter das Vorjahresniveau sinken, weil der Chiphersteller vorübergehend keine Pascal-GP106-GPUs mehr an die Boardpartner verkaufen möchte, damit sich der Zwischenhandel von den zu hohen Lagerbeständen nach dem Ende des Krypto-Mining-Booms erholen könne. Zurzeit macht ein Interview von venturebeat.com mit Nvidias CEO Jensen Huang die Runde, bei dem er gefragt wird, wie sich ein früherer Verkaufsanteil von (laut eigenen Aussagen) circa 10 Prozent unter den Geforce-Grafikkarten so lange auf die Finanzen auswirken könne.
Nvidia: Schlechte GTX-1060-Verkäufe wegen der RX 580
Demnach sieht Huang maßgeblich AMD in der Verantwortung. Als Vergleich zieht er die Geforce GTX 1060 (unabhängig von der Konfiguration mit 6 oder 3 GiByte Speicher) und die Radeon RX 580 heran. Die eigene Grafikkarte sei die meistverkaufte Grafikkarte der Welt, das Konkurrenzprodukt sei unter Spielern weniger beliebt und befinde sich lediglich auf Platz 24 der Verkäufe - wo die Zahlen herkommen, ist nicht klar.
Betrachte man in einem fiktiven Beispiel nur die beiden Modelle, könnte die Geforce GTX 1060 normalerweise 90 Prozent des Inventars ausmachen und die Radeon RX 580 zehn Prozent. Entscheide sich AMD nun dazu, "jede Menge" GPUs für den Krypto-Markt zu produzieren und werfe diese schließlich in den Zwischenhandel, sei die Verteilung "unverhältnismäßig" - zum Beispiel bei 50:50. Huang führt den Gedankengang nicht mehr weiter aus, meint aber wohl, dass Spieler bei einer solchen Situation eher zu einer Radeon-Grafikkarte greifen könnten. Preislich ist die Radeon RX 580 neben der Radeon RX 570 zurzeit durchaus attraktiv, vor allem da es zurzeit hochkarätige Spiele wie The Division 2 dazugibt. Die eigenen Geforce-Preise hätten sich laut Huang hingegen nicht so schnell nach unten korrigiert, wie man erwartet habe, was den Verkäufen geschadet habe.
Passend zum Thema: Nvidia im Q3/2018: Schwache Geforces lassen Aktie einbrechen
Letztendlich dürften sich sowohl Nvidia als auch AMD beim Mining-Wahn vergangenes Jahr bis Mitte 2018 hinein mächtig verkalkuliert haben. Dass der Schwarze Peter der Konkurrenz zugeschoben wird, klingt da ein bisschen nach einer Ausrede. Die Chiphersteller hatten allerdings auch einen schwierigen Stand, da die Spieler Grafikkarten zu bezahlbaren Preisen haben wollten, die Miner jedoch alles weggekauft haben. Die öffentliche Wahrnehmung war in der Zeit alles andere als gut.

Danke ich "verbrenne" mein Geld doch gerne für was funktionierendes so wie jede Titan zuvor auch, und nicht für rote Sparabos mit Absichtserklärung die sich nach Verkauf in Wohlgefallen auflösen
@scully: Wenn es Effekte gibt, die oberhalb der Wahrnemungsgrenze rangieren, dann darfst du gerne hier auftrumpfen und einen auf dicke Hose machen. Bis dahin bist du nur ein "irrationaler Enthusiast"*, der seine Kohle einfach nur so verbrannt hat. Das ist auch nicht cool oder so. Sorry...
* Ich hätte gerne passendere Begriffe verwendet, aber man muss ja aufpassen...
VSR ist Fuddelfix zum Premiumpreis, mehr nicht.
MfG
Adaptive Shading auf GeForce RTX im Test - ComputerBase
die roten Reisschüsseln sehen bald nichtmal mehr die Rücklichter , wenn alle Features ineinander greifen
und das schöne ist die vielen neuen Feature funktionieren auch ,u sind keine Luftschlösser wie bei Vegas primitiven Shadern
Und darum wird Jensen auch bleiben, und Koothrappali musste sein Ränzchen packen
http://extreme.pcgameshardware.de/attachment.php?attachmentid=1021409&stc=1
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