Gaming-PC für 4.000 Euro kaufen: Komponentenliste und Empfehlungen (Update)

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Planen Sie, für rund 4.000 Euro einen Gaming-PC zu kaufen? In diesem Artikel haben wir Tipps und Vorschläge für Konfigurationen in dieser Preisklasse zusammengestellt - sowohl für Selbstbau-Projekte als auch für Komplettsysteme.

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Gaming-PC für 4.000 Euro kaufen: Komponentenliste und Empfehlungen (Update)
Quelle: Erzeugt mit DALL-E 3

Update vom 30.04.: Wir haben den Artikel überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.


Mit 4.000 Euro Budget lassen sich äußerst leistungsstarke Rechner realisieren, die sämtliche aktuellen Spiele bei bester Bildqualität flüssig darstellen. Während die Rohleistung gegenüber einem Gaming-PC für 1.000 Euro oder einem System für 1.500 Euro deutlich höher ausfällt, ist gegenüber einer bereits recht flotten Konfiguration für 2.000 Euro oder einem Spielerechner für 3.000 Euro der Spielraum für "Nice-to-have-Features", die erst in einigen Jahren relevant sein dürften oder wie optische Details schlicht Geschmacksache sind, noch einmal erhöht. Wer die Komponenten gut wählt, muss jahrelang nicht mehr aufrüsten. Das gilt natürlich erst recht bei 5.000 Euro Budget.

Gaming-PC jetzt kaufen oder noch abwarten?

Die Frage, ob man noch warten sollte, treibt viele PC-Käufer um. Ein Blick auf die üblichen Produktzyklen legt nahe, dass größere Umbrüche aktuell nicht bevorstehen. Sowohl Nvidias RTX-50-Reihe als auch AMDs Radeon-RX-9000-Serie dürften in den kommenden Monaten ohne Nachfolger bleiben. Auch auf CPU-Seite wird es voraussichtlich keine völlig neuen Plattformen geben - Intel bleibt bei Arrow Lake, während AMD mit Ryzen 9000 alias Zen 5 die Basis bereits gelegt hat. Wer sich jetzt für einen Kauf entscheidet, muss daher nicht befürchten, dass unmittelbar ein Generationswechsel ansteht.

Die aktuell immer noch akute Speicherkrise soll Nvidia dazu bewogen haben, die Super-Refreshes der RTX-50-Serie aufs Eis zu legen. Da es neben den Speicherchips derzeit auch weitere Kostentreiber, jüngst etwa einen Mangel bei Harz für Platinen, gibt, dürften sich Komponenten wie RAM, SSDs, Festplatten und auch Grafikkarten im Laufe des Jahres weiter verteuern. In diesem Fall wäre es besser zeitnah zuzuschlagen, als noch länger zu warten.

Bester Gaming-PC für 4.000 Euro: Bleiben Sie flexibel

Wer ein Budget von rund 4.000 Euro für einen Gaming-PC einplant, sollte sich bewusst machen, dass ein kleiner Aufschlag unter Umständen lohnenswert sein kann. Wenn ein System für 4.150 Euro spürbar mehr Leistung oder eine bessere Zukunftssicherheit bietet, kann die Investition am Ende sogar Geld sparen, weil sich die nächste Aufrüstung länger hinauszögern lässt. Gleichzeitig ist es aber keineswegs zwingend nötig, das Budget komplett auszuschöpfen. Schon für deutlich weniger Geld lassen sich starke Gaming-Rechner zusammenstellen. Wer auf ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erpicht ist, ist ohnehin im Preisbereich bis 2.000 Euro am besten aufgehoben.

Eigenbau oder einen fertigen Gaming-PC kaufen?

Ob Sie einen Gaming-PC selbst zusammenstellen oder lieber zu einem vorkonfigurierten Modell greifen, hängt stark von den persönlichen Vorlieben und Anforderungen ab. Beide Wege haben ihre spezifischen Vorteile, aber auch Nachteile. Für den Selbstbau sprechen:

  • Volle Kontrolle über die verbauten Komponenten
  • Lernerfahrung beim Zusammenbau
  • Möglichkeit, ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erreichen

Die Vorteile eines vorkonfigurierten Systems:

  • Kein Zeitaufwand für den Zusammenbau
  • Gewährleistung und Support für den gesamten PC statt nur für Einzelkomponenten
  • Individuelle Konfigurationen und starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bei guten Anbietern

Im weiteren Verlauf stellen wir eine detaillierte Komponentenliste für den Eigenbau vor sowie zwei fertige PC-Systeme. Eines davon trifft mit 4.005 Euro die 4.000-Euro-Grenze, während das andere mit 3.585,01 Euro deutlich unter dem Preislimit bleibt. Beide PCGH-PCs lassen sich im Konfigurator individuell anpassen, sodass Interessierte beispielsweise eine andere Grafikkarte, zusätzlichen Arbeitsspeicher oder eine zweite SSD hinzufügen können.

PCGH-High-End-PC RTX5080-Edition V2

Obwohl der Preis des PCGH-High-End-PC RTX5080-Edition V2 mit 2.990 Euro deutlich unterhalb der 4.000-Euro-Marke liegt, ist er eine sehr gute Wahl für einen leistungsfähigen Spiele-PC. Verbaut ist nämlich mit dem Ryzen 7 9800X3D ein für Spiele extrem leistungsstarker Prozessor für Gaming. Der 8-Kerner mit großem L3-Cache wird vom Arctic Freezer 36 ARGB gekühlt, was für niedrige Temperaturen selbst unter Last sorgt. Unterstützt wird die CPU von 32 Gigabyte DDR5-6000-RAM des Typs Adata XPG Lancer Blade. Als Mainboard kommt das Asus TUF Gaming B850-Plus Wifi zum Einsatz, das den neuen WLAN-Standard Wifi 7 unterstützt.

Um den PC in ein noch schnelleres Gaming-Biest zu verwandeln, lässt sich zum Beispiel der Ryzen 7 9800X3D gegen den Ryzen 9 9950X3D tauschen, der dank 16 Kernen in gut parallelisierbaren Anwendungen davonzieht, aber auch manchen Spielen den 9800X3D schlägt. Für die seltenen Fälle, in denen 32 GiByte RAM mal nicht reichen sollte, zahlt sich der Griff zu 48 GiByte aus. Wechseln wir zudem das Be quiet! Pure Power 13 M 850 Watt gegen das noch leistungsfähigere Modell mit 1.000 Watt, landet man bei 3.599 Euro und hat damit noch Reserven, um sich damit z. B. eine bestimmte Variante der RTX 5080 oder eine Wasserkühlung zu gönnen.

Die restlichen Komponenten lassen wir unangetastet: Für das Betriebssystem und Spiele steht eine WD_Black SN7100 mit 2 TB Speicher bereit, die Transferraten von bis zu 7.250 MB/s erreicht. Untergebracht ist das gesamte System im Be quiet! Light Base 600 LX, das mit Glasfront und Seitenteil sowie RGB-LED-Front und -Lüftern optische Akzente setzt und gleichzeitig eine effektive, leise Kühlung der Komponenten ermöglicht.

PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget

Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-Ratgeber-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa eine andere Grafikkarte und mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.

PCGH-Ultimate-PC RTX5080-Edition V2

Mit dem für 4.005 Euro erhältlichen PCGH-Ultimate-PC RTX5080-Edition V2 erhält man ein echtes Kraftpaket, das kaum Wünsche offenlässt. Mit dem Ryzen 9 9950X3D kommt der neben dem 9950X3D2 Dual Edition aktuell leistungsfähigste Prozessor für AMDs Sockel AM5 zum Einsatz, der sowohl in Anwendungen als auch in Spielen High-End-Leistung bietet. Bei der Wasserkühlung für den Prozessor handelt es sich um die Be quiet! Light Loop 360mm. Dem 16-Kerner stellen wir 64 GiByte DDR5-6000-RAM aus der Serie Patriot Viper Venom mit CL 30 zur Seite, die auf dem Aus ROG Strix B850-F Gaming Wifi verbaut sind.

Als Grafikkarte ist mit der Geforce RTX 5080 das zweitschnellste Modell aus Nvidias aktueller RTX-50-Serie verbaut, das insbesondere mit Raytracing und Pathtracing brilliert. Für schnellen Datennachschub sorgt die Samsung 990 Pro 4 TB, die wie alle anderen Bauteile vom 1.000 Watt starken Be quiet! Pure Power 13 M sehr effizient mit Energie versorgt wird. Als Gehäuse kommt das Be quiet! Light Base 600 LX zum Einsatz.

<strong>Bester Gaming-PC für 4.000 Euro:</strong> Komponentenliste und Empfehlungen für PC-Spieler Quelle: PCGH Bester Gaming-PC für 4.000 Euro: Komponentenliste und Empfehlungen für PC-Spieler

Bester Gaming-PC für 4.000 Euro: Zusammenstellung für Schrauber

Es gibt viele Möglichkeiten, einen guten Spiele-PC für 4.000 Euro zu realisieren. In unserem regelmäßig aktualisierten Artikel über den Bau eines Gaming-PCs finden Sie viele Konfigurationen für unterschiedliche Preisbereiche. Wir haben auf Basis der Zusammenstellungen in dem Artikel folgende Konfiguration auf die Beine gestellt:

  1. GPU: Geforce RTX 5080 mit 16 GiB für ca. 1.160 Euro
  2. CPU: AMD Ryzen 9 9950X3D für ca. 635 Euro
  3. Kühler: Cooler Master Masterliquid 360 Atmos ARGB für ca. 110 Euro
  4. Arbeitsspeicher: G.Skill Trident Z5 RGB 64 GiB, DDR5-6400, CL32 für ca. 800 Euro
  5. Mainboard: Gigabyte X870E Aorus Pro für ca. 310 Euro
  6. SSD: Sandisk WD Black SN8100 mit 2 TByte für ca. 310 Euro
  7. Netzteil: Be Quiet Power Zone 2 mit 1.000 Watt und ATX 3.1 für ca. 145 Euro
  8. Gehäuse: Be Quiet Light Base 900 FX für ca. 165 Euro

Angesichts des enormen Preisunterschieds zwischen einer RTX 5080 (ab ca. 1.160 Euro) und einer RTX 5090 (ab ca. 3.450 Euro) ist es schwierig, den Preispunkt von 4.000 Euro mit einer sinnvollen Konfiguration zu treffen. Das Nvidia-Topmodell lässt sich in dieser Preisklasse leider nicht mehr verbauen. Wir haben uns für eine Konfiguration entschieden, die dank des 16-Kerners Ryzen 9 9950X3D und 64 GiByte RAM auch für Workstation-Aufgaben, Videoschnitt & Co. geeignet ist, und sind bei 3.635 Euro gelandet. Den Puffer zur 4.000-Euro-Marke kann man zum Beispiel nutzen, um ein bestimmtes Modell der RTX 5080 auszuwählen oder sich eine 4 TB große PCI-Express-5.0-SSD zu gönnen. Wie auch immer Sie sich entscheiden - ein Spielerecher, welcher die folgenden Minimalanforderungen nicht erfüllt, sollte für rund 4.000 Euro nicht mehr gekauft werden:

  • 8 CPU-Kerne mit SMT: Mehr Kerne braucht man nicht für Top-Leistung in Spielen, wie der Ryzen 7 9800X3D beweist. Mehr CPU-Kerne, wie sie etwa ein Ryzen 9 9950X3D oder Core Ultra 7 270K Plus bieten, stellen aber auch eine gute Wahl dar - vor allem dann, wenn die Anwendungsleistung hoch ausfallen soll.
  • 16 GiByte Grafikspeicher: Eine mit 32 GiByte Grafik-RAM ausgestattete Geforce RTX 5090 ist bei einem Gaming-PC für 4.000 Euro leider nicht mehr realisierbar. Die Geforce RTX 5080 (oder auch RTX 5070 Ti und Radeon RX 9070 XT) als sinnvolle Alternative bietet aber 16 GiByte.
  • 48 GiByte RAM: Trotz der stark gestiegenen RAM-Preise kann man sich für 4.000 Euro normalerweise 48 GiByte gönnen, mit denen man den PC flexibler nutzen kann als mit 32 GiByte. Wer 64 GiByte (oder gar mehr) verbauen möchte, sollte aber gute Gründe dafür haben.
  • PCI-Express-4.0-×4-SSD: CPU, Grafikkarte und RAM sind auch bei einem High-End-PC am wichtigsten, mit einer teuren PCI-Express-5.0-SSD erhält man zumindest in Spielen keine spürbaren Vorteile. Eine gute NVME-SSD mit PCI-Express 4.0 ×4 reicht aktuell auch für anspruchsvolle Zocker - idealerweise ein Modell mit DRAM-Cache, das über 7 GB/s liefert.

Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.

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