Be Quiet Light Base 900 FX: Wie gut ist der "leise Leuchtturm" im Aquarium-Look? (Video-Update)
Mit der Light-Base-Serie bietet Hardware-Hersteller Be Quiet jetzt auch Show-Cases im Glaskastenstil mit dekorativen RGB-Elementen an. Wie schneidet das Light Base 900 FX im Test ab?
In diesem Artikel
Aktualisierung: Mittlerweile haben wir aufgrund des großen Interesses auch ein Video zum Light Base 900 FX von Be Quiet veröffentlicht. In der Beschreibung heißt es: "Mit der Light-Base-Serie bietet Hardware-Hersteller Be Quiet jetzt auch Show-Cases im Glaskastenstil mit dekorativen RGB-Elementen an. Wie schneidet das Light Base 900 FX im Test ab?"
Mit der Light-Base-Gehäuse-Reihe knüpft Be Quiet als deutsche Marke an zwei anhaltende Trends an: nicht nur an die hell bunte (A)RGB-Beleuchtung, sondern auch an die breiteren Dual-Chamber-Show-Cases im Aquarium-Look. Im Gegensatz zu Vertretern wie dem Corsair 6500X oder der Lian-Li-O11-Serie gibt es bei den Light-Base-Gehäusen um zwei Ecken laufende pompöse LED-Beleuchtungsstreifen sowie die Option, das System sowohl im Standard-Layout als auch invertiert sowie horizontal liegend präsentieren zu können. Für die Umstellung ist kein aufwendiger Rechnerumbau notwendig, stattdessen können die speziellen Standfüße aus Kunststoff an drei Seiten des Gehäuses ohne Werkzeug angebracht werden.
Unterschiedliche Ausführungen
Die Light-Base-Gehäuse setzen allesamt auf dasselbe Konzept und sind in zwei Größen, jeweils in Weiß oder Schwarz, mit und ohne Lüfter erhältlich. Die wuchtigere XL-Variante, das Light Base 900, kommt mit einem Gesamtvolumen von knapp 84 Litern und bietet dabei massig Platz für High-End-Hardware im Consumer-Bereich. Das kleinere Light Base 600 kommt dagegen auf rund 60 Liter. Bei den Lüfter-Versionen der beiden Größen gibt es unterschiedliche Bestückungen. Beim Light Base 900 FX werden Light Wings ausgeliefert (ARGB-Ring um den Lüfter herum), das Light Base 600 LX kommt dagegen mit den neueren Light Wings LX (beleuchtete Rotorenblätter). In den Testparcours schicken wir das mit ca. 230 Euro zu Buche schlagende weiße Light Base 900 FX.
| Produktname | Mainboard (bis zu) | Maximale Radiatorgröße | Lüfterausstattung | UVP |
|---|---|---|---|---|
| Light Base 900 FX White | E-/XL-ATX | 420 mm | 3× 140 mm Reversed, 1× 140 mm (Light Wings) | 229,90 € |
| Light Base 900 FX Black | E-/XL-ATX | 420 mm | 3× 140 mm Reversed, 1× 140 mm (Light Wings) | 219,90 € |
| Light Base 900 DX White | E-/XL-ATX | 420 mm | Keine mitgeliefert | 179,90 € |
| Light Base 900 DX Black | E-/XL-ATX | 420 mm | Keine mitgeliefert | 169,90 € |
| Light Base 600 LX White | ATX | 360 mm | 3× 120 mm Reversed, 1× 120 mm (Light Wings LX) | 184,90 € |
| Light Base 600 LX Black | ATX | 360 mm | 3× 120 mm Reversed, 1× 120 mm (Light Wings LX) | 174,90 € |
| Light Base 600 DX White | ATX | 360 mm | Keine mitgeliefert | 149,90 € |
| Light Base 600 DX Black | ATX | 360 mm | Keine mitgeliefert | 139,90 € |
Wichtige Eckdaten des Light Base 900 FX
Für das Light Base 900 FX braucht es mit den Maßen von 48,4 (Höhe) × 32,7 (Breite) × 53,2 (Tiefe) cm ordentlich Platz. In das 16,2 kg schwere und rund 84 Liter (Gesamtvolumen) einnehmende Glasgehäuse passen Grafikkarten mit einer Länge von 49,5 cm, CPU-Luftkühler mit einer Höhe von bis zu 19,0 cm und größere Mainboards bis zu E-/XL-ATX (auch mit "kabellosem" Design wie der BTF-Serie von Asus). Netzteile bis zu ca. 22,5 cm können in der seitlichen PSU-Kammer montiert werden. Sowohl an der rechten Seite, der Decke sowie am Boden (im Standard-Tower-Layout) können jeweils bis zu 3× 140-mm-Lüfter verbaut werden. An der Seite können bis zu 360er-Radiatoren angebracht werden, an der Decke und der Unterseite bis zu 420-mm-Modelle.
Beim Light Base 900 FX sind an der rechten Seite drei Light-Wings-Reversed-Lüfter mit 140 mm und einem angebenden Maximalwert von 1.300 U/min vorangebracht, am Heck findet sich ein regulärer Light Wings mit 1.500 U/min. Die PWM-ARGB-Lüfter sind im ausgelieferten Zustand bereits an den zwei miteinander verbundenen Controller-Platinen-Hubs, einmal oben und unten, mit je sechs Slots angeschlossen (12× 3-polige ARGB- und 12× PWM-Plätze). Die Reversed-Lüfter können zum Redaktionsschluss nicht separat erworben werden, sondern sind auf Nachfrage von PCGH voraussichtlich erst ab November im Zubehör-/Ersatzteil-Shop von Be Quiet selbst erhältlich.
Frontanschlüsse
Bei den Frontanschlüssen gibt es wenige Überraschungen. Zwei USB-Typ-A (3.2 Gen 1, bis zu 5 GBit/s) und ein USB-C-Anschluss (3.2 Gen 2, bis zu 10 GBit/s) sind üblicher Standard. Für Headsets steht eine Audio-Klinke zur Verfügung. Die Power- und Reset-Tasten sind in einem Kabel gebündelt, statt einzeln gesplittet, und können dadurch einfacher ans Mainboard angeschlossen werden. Die RGB-Profiltaste lässt durch die 22 verschiedenen Modi rotieren. Sofern das 3-polige ARGB-Kabel der Controller-Hubs an der Platine verbunden ist, kann durch längeres Drücken der RGB-Taste an der Front auch das Mainboard die LEDs steuern. Um die LEDs abzuschalten, muss der Knopf fünf Sekunden gehalten werden.
Front und Laufwerke
Laufwerksplätze
Im ausgelieferten Zustand können im Light Base 900 FX zwei 2,5-Zoll-SATA-SSDs auf der rechten Seite bei der Netzteilkammer an gummierten Plätzen angebracht werden. Der unterhalb des Netzteils abschraubbare Festplattenkäfig kann entweder zwei weitere 2,5-Zoll-Laufwerke oder eine 3,5-Zoll-HDD-Festplatte fassen. Für weitere Laufwerke kann ein zusätzlicher HDD-Cage nachgerüstet werden.
Das Konzept im Check
Die Light-Base-Serie bietet sich vor allem für RGB- und Show-Case-Liebhaber an. Die einmal ums Gehäuse laufenden LED-Streifen und die mit dem 900 FX mitgelieferten Light-Wings-Lüfter sorgen in Kombination mit einem horizontalen Aufbau für einen prunkvolleren Anblick als vergleichbare Glaskästen dieser Klasse. Durch den üppigen Radiatorsupport und die unkomplizierte Handhabe zielt das Light Base 900 beispielsweise auf High-End-Systeme mit einem imposanten, modularen Wasserkreislauf ab. Mit dem horizontalen Aufbau verschieben sich die Lüfter-/Radiatorschienen an der Ober-/Unterseite auf die linke und rechte Seite (mit der großen Glasseite zur Zimmerdecke). Eine dekadente, liegende Konfiguration mit vielen Hardtubes, einem 360er- (unten) sowie zwei 420-mm-Radiatoren (links/rechts) fungiert ohne Frage als Blickfang. Die retrofuturistisch erinnernden Elemente verstärken den Effekt.
Umbau in kürzester Zeit
Durch die Option, den Rechner auch invertiert hinstellen zu können (Grafikkarte auf dem Kopf), kann das gewünscht zu präsentierende System auch auf der linken Seite des Schreibtisches eingesehen werden. Die GPU-Stütze kann auch invertiert die Karte vor einem GPU-Sag (Durchhang über Zeit) bewahren. Auf der nächsten Seite gehen wir weitere wichtige Punkte wie den PC-Zusammenbau, die Verarbeitung und Staubfilter näher durch.

. Sehr schön präsentiert das Case. Vor allem so liebevoll mit den Hinweisen eine weiche Unterlage zu verwenden, sonst gibt´s unschöne Kratzer. NICE Richie!!
. Besser als keine Wahl zu haben mMn. Das man das Ding hinlegen kann ist auch ein feines Goody. Das die Füße dann schon nach 3x ausgelutscht sein sollen, von wegen aus Kunststoff und Materialermüdung ist wieder so ein Ding, dass ich nicht gewohnt bin von Listan. Da werden wohl bestimmt noch ein weiterer Satz Füße im Karton mitgeliefert werden. Be quiet! haben immer außergewöhnlich viel Ersatz beigelegt. Einen riesigen Stoffbeutel mit Schrauben und Verschleißteilen. Wenn nicht, kann man die Sachen auch problemlos nachordern. Für mich haben die Jungs sogar mal eine alte NT-Blende im Lager gesucht, da meine zerbrochen war und ich das NT verkaufen wollte. Sie haben mir das Teil umsonst geschickt. Hammerg**** Hersteller mit ewigem Kundensupport. Besser geht es nicht!
Ich finde zudem 230 € überhaupt nicht zu viel und glaube mein Dark Base Pro damals war nur unwesentlich preiswerter und das ist 8 Jahre her. Be quiet! stehen eigentlich für eine sehr hohe (Verarbeitungs-) Qualität, daher kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum der Deckel und die Bedienleiste aus Kunststoff sind. Irgendwo müssen sie wohl sparen um das Preisniveau nicht ausufern zu lassen. Blinke-blinke kann man ausstellen. Ich habe gerade so eine Phase bei der alles bis auf die WASD-Tasten aus ist. Tut mal gut! Man hat ja die Wahl, Lampe an oder Lampe aus
Wertet so einen Test spürbar auf!
Ich wollte nach dem DarkBase700 nie wieder ein BeQuiet Gehäuse..
Aber da ich ein RGB Fan bin, find ich die LED Stripes am Gehäuse ausenrum ,echt mal Genial
Wollte zwar kein Gehäuse wechseln, aber das ist erstmal meine Erste Wahl, falls ich von meinem D5000 Abschied nehme.