Bester Gaming-PC für 1.000 Euro: Konfigurationen, die der Speicherkrise trotzen (Update)
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Möchten Sie den besten Gaming-PC für 1.000 Euro kaufen, dann haben wir in diesem kleinen Ratgeber wichtige Tipps und Konfigurationen für Sie, die Ihnen weiterhelfen können - unabhängig davon, ob Sie zum Selbstbau oder einem Komplett-PC neigen.
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Auf dieser Seite
- 1 Gaming-PC im Jahr 2026: Jetzt kaufen oder warten?
- 2 Bester Gaming-PC für 1.000 Euro: Achtung vor starren Preisgrenzen
- 3 Gaming-PC kaufen oder selbst zusammenstellen?
- 4 Pure 2 A-N
- 5 Krotus Computer: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
- 6 Pure 3 A-I
- 7 Bester Gaming-PC für 1.000 Euro: Komponentenliste für Schrauber
Update vom 26.07.: Wir haben den Artikel aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.
Wie viel ein Gaming-PC kosten darf, ist eine sehr individuelle Entscheidung. Mit 1.000 Euro bewegt man sich in Zeiten von Grafikkarten, die zum Vielfachen gehandelt werden, aber eher am unteren Ende des sinnvollen Preisbereichs für einen Spiele-PC. Das Budget sollte daher bevorzugt in Hardware gesteckt werden, welche den Rechner tatsächlich schneller oder zukunftstauglicher macht. Gehäuse mit aufwendiger Beleuchtung und integrierten Displays oder besonders hochwertige Premium-Lüfter haben ihre Berechtigung - aber nicht bei einem knappen Budget während einer Speicherkrise, die viele Komponenten verteuert. Stattdessen sollte man auf ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein ausgewogenes Verhältnis der Komponenten zueinander achten. Mehr Spielraum gibt es natürlich, wenn man 1.500 Euro Budget hat, einen Gaming-PC für 2.000 Euro sucht oder sogar 2.500 Euro für einen Rechner ausgeben kann. Bevor wir zu konkreten Konfigurationen kommen, möchten wir aber zuerst ein paar allgemeine Fragen klären.
Gaming-PC im Jahr 2026: Jetzt kaufen oder warten?
Sollte man jetzt einen Gaming-PC kaufen? Diese Frage dürften sich viele PC-Spieler stellen, die mit ihrem aktuellen Rechner zwar zunehmend unzufrieden sind, aber in der Lage sind, noch etwas mit dem Kauf zu warten. Für den Preisbereich um 1.000 Euro sehen wir keine relevanten Neuerscheinungen am Horizont. Rückblickend wäre es natürlich besser gewesen, Mitte letzten Jahres einen neuen Rechner zu erwerben, doch die Einsicht hilft heute nicht weiter, weshalb wir lieber in die Zukunft blicken.
Da sich die Lage laut Branchen-Insidern frühestens 2027 etwas entspannen könnte und dieses Jahr mit weiteren Verknappungen und Preissteigerungen bei Komponenten wie RAM, SSDs und Grafikkarten zu rechnen ist, zahlt man aktuell womöglich weniger als in den nächsten Monaten, zumal RAM und Grafikkarten aktuell etwas günstiger als vor 3-5 Monaten sind, obwohl die Speicherkrise immer noch Bestand hat.
Bester Gaming-PC für 1.000 Euro: Achtung vor starren Preisgrenzen
Ein Preis von 999 Euro wirkt psychologisch günstiger als etwa ein PC für 1.027 Euro, obwohl der Preisunterschied von nicht einmal 3 Prozent in den meisten Fällen nicht ins Gewicht fällt. Wer wirklich nur 1.000 Euro für den Kauf eines Gaming-PCs ausgeben kann, ist natürlich tatsächlich auf Angebote angewiesen, welche diesen Preis nicht übersteigen.
Wer aber preislich etwas flexibel ist, sollte zumindest prüfen, welche Optionen für geringfügig mehr Geld zur Verfügung stehen. Falls die Leistung und/oder Zukunftstauglichkeit des PCs mit geringen Mehrkosten verbessert werden können, kann man dadurch langfristig sogar sparen, da die nächste Aufrüstung weiter in die Zukunft verschoben werden oder günstiger ausfallen kann.
Gaming-PC kaufen oder selbst zusammenstellen?
Ob man die Konfiguration und den Zusammenbau des Spielerechners selbst übernehmen oder zu einem Komplett-PC greifen soll, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für den Selbstbau sprechen:
- Stets die volle Kontrolle darüber, welche Komponenten verbaut werden
- Lernerfahrung beim Zusammenbau des PCs
- Konfigurationen mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis möglich
Für den Kauf eines Gaming-PCs beim Fachhändler sprechen:
- Kein Zeitaufwand für den Zusammenbau
- Gewährleistung und Support für den gesamten PC (und nicht nur Einzelkomponenten)
- Bei gutem Händler individuelle Konfiguration und gutes P/L-Verhältnis möglich
Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Komponentenliste für den Selbstbau und zwei PC-Konfigurationen vor, von denen eine je nach Konfiguration mit 955 bzw. 985 Euro innerhalb des Preisziels bleibt und die andere aufzeigt, was für 1.085 Euro möglich ist. In beiden Fällen handelt es sich dabei um PCs, die Sie bei unserem Partner Krotus Computer erwerben und bei Bedarf noch ändern können. Im PC-Konfigurator können Sie z. B. andere Prozessoren, Gehäuse oder SSDs auswählen, um den Spielerechner nach Ihren Wünschen zusammenzustellen.
Pure 2 A-N
Krotus Computer verbaut im günstigen Gaming-PC Pure 2 A-N für 955 Euro den Budget-Tipp Ryzen 5 5600 mit sechs Kernen für den Sockel AM4, sodass günstigerer DDR4-Arbeitsspeicher statt DDR5-RAM verbaut werden kann. Konkret sind 16 GiByte DDR4-3600-RAM von Adata auf dem Asus Prime B550-Plus installiert - 32 Gibyte wären natürlich besser, würden das Budget aber auch über die 1.000-Euro-Grenze anheben, wovon der PC mit 955 Euro spürbar entfernt ist. Die verbaute NVME-SSD ist 1 TB groß und bis zu 7.400 MB/s schnell.
Eine interessante Upgrade-Möglichkeit gibt es aber bei der Grafikkarte: Standardmäßig kommt eine Geforce RTX 5050 zum Einsatz, das Einsteigermodell in Nvidias aktuellem RTX-50-Portfolio. Ohne das Budget zu sprengen, lässt sich stattdessen aber auch eine Intel Arc B580 verbauen. Diese Grafikkarte ist nicht nur in vielen Fällen schneller als das Nvidia-Modell, sondern bietet auch 12 statt 8 GiByte Grafikspeicher, wodurch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass der Grafikspeicher überläuft und der ohnehin schon knappe Arbeitsspeicher zusätzlich belastet wird.
Krotus Computer: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Im PC-Konfigurator haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-PC und die anderen Systeme umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa eine andere Grafikkarte, eine SSD mit mehr Speicherplatz oder ein schickeres Gehäuse auswählen.
Pure 3 A-I
Im Gaming-PC Pure 3 A-I kommt mit dem Ryzen 5 5600 ein 6-Kern-Prozessor mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis zum Einsatz, der nicht für den aktuellen Sockel AM5, sondern den Vorgänger AM4 erschienen ist. Das bietet den Vorteil, dass anstelle von DDR5-RAM günstigerer DDR4-RAM verbaut werden kann, sodass trotz des geringen Budgets 32 GiByte DDR4-3600 von G.Skill verbaut werden können - in immer mehr Spielen ein klarer Vorteil gegenüber 16 GiByte.
Als Grafikkarte ist eine Intel Arc B580 verbaut. Im Gegensatz zu anderen Budget-Grafikkarten wie einer Geforce RTX 5050/5060 oder einer Radeon RX 9060 bekommt man hier 12 statt lediglich 8 GiByte Grafikspeicher geboten, was aktuell gerade in höheren Auflösungen als Full HD, erst recht aber bei zukünftigen Spielen ein wichtiger Vorteil ist. Mit 1 TB steht trotz des kleinen Preises auch eine vernünftige SSD-Kapazität zur Verfügung.
Quelle: PCGH
Bester Gaming-PC für 1.000 Euro: Zusammenstellungen, die der Speicherkrise trotzen
Bester Gaming-PC für 1.000 Euro: Komponentenliste für Schrauber
Viele Wege führen nach Rom und auch zu einem vernünftigen Gaming-PC für 1.000 Euro. In unserem regelmäßig aktualisierten Artikel über den Bau eines Gaming-PCs finden Sie zahlreiche Konfigurationen für unterschiedlich große Budgets. Wir haben eine vorgestellte Konfiguration modifiziert und sind zu diesem Ergebnis gekommen:
- GPU: Arc B580 mit 12 GiB für ca. 275 Euro
- CPU: AMD Ryzen 7 5700X für ca. 150 Euro
- Kühler: Arctic Freezer 36 Black für ca. 30 Euro
- Arbeitsspeicher: G.Skill Ripjaws V Kit 32 GiB DDR4-3600, CL18 für ca. 205 Euro
- Mainboard: MSI B550-A Pro (ohne Wifi) für ca. 105 Euro
- SSD: WD SN7100 mit 1 TByte für ca. 160 Euro
- Netzteil: FSP Vita BD ATX 3.1 mit 650 W für ca. 50 Euro
- Gehäuse: Deepcool CC560 V2 in Weiß für ca. 55 Euro
Gar keine Frage, die Speicherkrise hat die Einstiegspreise für viele Komponenten erhöht, sodass es schwieriger als noch vor ein paar Monaten ist, eine stimmige Konfiguration zu diesem Preispunkt zu finden. Da wir uns dazu entschieden haben, 32 GiByte Arbeitsspeicher zu verbauen, sprengen wir mit 1.030 Euro etwas das Budget, zumal auch noch Versandkosten anfallen. Mit einem Ryzen 5 5600 für ca. 115 Euro und einer Biwin Black Opal NV7400 1 TB für ca. 140 Euro wäre das Preisziel aber einzuhalten. 16 GiByte RAM für ca. 125 Euro sollten nur im Notfall verbaut werden.
Tipp: Wer sparen möchte, kann sich auch auf dem (lokalen) Gebrauchtmarkt umsehen. Brauchbare AMD-Boxed-Kühler im neuwertigen Zustand kann man zum Beispiel immer mal wieder gratis oder gegen ein Trinkgeld abstauben und dadurch die Kosten noch etwas drücken. Ein Spiele-PC, der die folgenden Minimalanforderungen nicht erfüllt, sollte selbst bei einem kleinen Budget nicht mehr gekauft werden:
- 6 CPU-Kerne mit SMT: Ein Ryzen 5 5600 ist kein Rennpferd, aber nahezu allen Aufgaben gewachsen, welche die meisten PC-Spieler aktuell an einen Gaming-PC stellen. Prozessoren mit acht oder mehr Kernen haben natürlich mehr Reserven für besonders anspruchsvolle und zukünftige Spiele oder Multi-Tasking.
- 8 GiByte Grafikspeicher: Grafikspeicher ist oft maßgeblich dafür, wie gut eine Grafikkarte altert, und mit 10, 12 oder 16 GiByte ist man entsprechend im Vorteil. Bei einem kleinen Budget gibt es aber nur sehr wenige sinnvolle Optionen mit mehr als 8 GiByte (z. B. Arc B570 mit 10 GiByte oder Arc B580 mit 12 GiByte). 8 GiByte reicht heute üblicherweise für hohe bis maximale Details in Full HD und dürften allein aufgrund der hohen Verbreitung noch einige Jahre eine wichtige Zielgröße bei Spieleentwicklern für eine gute Spielbarkeit mit reduzierten Details sein.
- 16 GiByte RAM: Wir raten nach Möglichkeit beim Neukauf zur doppelten Speichermenge, doch falls das Budget am Anschlag ist, reicht aktuell auch diese Speicherkapazität oft noch aus. Immerhin lässt sich Arbeitsspeicher im Gegensatz zu Grafikspeicher später noch durch das Hinzustecken von RAM-Modulen erweitern, sofern das Mainboard über leere RAM-Slots verfügt.
- NVME-SSD: Da zwischen einfachen NVME-SSDs und SATA-SSDs praktisch kein Preisunterschied mehr besteht, sollte man immer einer per PCI-Express angebundenen M.2-SSD den Vorzug geben. Festplatten sind aber in jedem Fall überholt und sollten weder für das Betriebssystem noch für Spiele genutzt werden.
Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.
