Forza Horizon 6: Grafikkarten-Benchmarks
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Forza Horizon 6: Grafikkarten-Benchmarks

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Wie läuft Forza Horizon 6 auf gängigen Grafikkarten? Wir haben zahlreiche Benchmarks durchgeführt - inklusive Linux.

Was ist die beste Grafikkarte und welcher der beste Prozessor für Forza Horizon 6? Wie immer hat sich die PCGH-Redaktion intensiv mit dem Titel beschäftigt und evaluiert, wo Benchmarks Sinn ergeben. Bei Forza Horizon 6 ist das eine komfortable Angelegenheit, denn neben festen Rennen ist es auch wieder möglich, eigene Events zu erstellen. So ist es einfach, ein passendes Rennen mit den immer gleichen Bedingungen (u. a. Route, Tageszeit, Wetter und Fahrerfeld) für Benchmarks zu erstellen, was die Bedingung für belastbare Ergebnisse ist. Von diese Funktion, "Eventlab" genannt, haben wir für die CPU- und GPU-Benchmarks Gebrauch gemacht. Nachdem wir zahlreiche Routen und Witterungsbedingungen abgefahren hatten, standen unsere Testszenen fest.

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GPU-Benchmarks

Wir testen diverse Grafikkarten seit 2017 in jeweils fünf Auflösungen von Full HD bis Ultra HD respektive Dual-QHD (32:9). Das Superultrabreitbildformat hat bereits einige Freunde - Grund für uns, die cineastische Darbietung mitzutesten, sofern das behandelte Spiel eine ordentliche Unterstützung dafür bietet. Forza Horizon 6 ist ein solcher Titel, sodass wir Ihnen gerne Ergebnisse in DQHD präsentieren.

Die Performance-Metriken ermitteln wir wie üblich via CapFrameX, für die Benchmarks errechnen wir die Mittelwerte von drei Durchgängen, jeweils für die Durchschnitts-Fps sowie das P1-Perzentil (Durchschnitt des niedrigsten Ein-Prozent-Werts). Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video. Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie - wie immer - herzlich dazu eingeladen. Suchen Sie dazu im Eventlab einfach nach "PCGH GPU Benchmark 1337".

Achtung, Worst-Case!

Bei unserer GPU-Benchmarkszene handelt es sich um einen Worst-Case für Grafikkarten. Die Kombination aus Vegetation und Effekten, allen voran die Spiegelungen, erzeugen eine weit überdurchschnittliche Last. Die allermeisten Gebiete und Rennen in Forza Horizon 6 laufen fühlbar besser. Somit gilt, was prinzipiell bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.

GPU-Benchmarks mit Rasterizing

Wir starten die Grafikkarten-Benchmarks mit dem Schwierigkeitsgrad 1 von 2: Rasterizing. Dabei setzen wir, Leser- und Zuschauerwünschen entsprechend, auf native Darstellung mit TAA. Es kommt kein Upsampling zum Einsatz, was eine identische Last und Bildqualität auf allen Grafikkarten erzeugt. Alle übrigen Optionen stehen auf dem jeweiligen Maximum, Raytracing ausgenommen. Die Ergebnisse:

Obwohl wir die anspruchsvollste Route und zudem mit nativer Auflösung testen, fällt die Performance der Grafikkarten erfreulich hoch aus. Dabei stechen zwei Dinge heraus: Sowohl AMDs RDNA 4 als auch Intels Battlemage laufen überdurchschnittlich gut. So gelingt es der Radeon RX 9070 XT (RDNA 4), an der gewöhnlich überlegenen RX 7900 XTX vorbeizuziehen. Die Arc Pro B70 (PCGH-Test) zeigt mit ihrer Leistung auf RTX-3080-Niveau unterdessen, dass man Intel beim Gaming noch nicht abschreiben sollte. Schlechte Nachrichten hingegen für Vega-Nutzer: Forza Horizon 6 läuft nicht auf entsprechenden GPUs. Bislang waren Treiber-Warnungen und Grafikfehler das Schlimmste, was Vega-Nutzer wegen des Legacy-Status erwartete, nun steht das erste Spiel auf der Matte, das selbst mit reinem Rasterizing nicht startet. Das ist sehr bedauerlich, denn die ähnlich schnelle Radeon RX 5700 XT kommt klar und die Radeon VII hätte dank 16 GiB genügend Speicher für alle Schmankerl.

Forza Horizon 6: AMDs Radeon Vega kann das Spiel nicht starten. Quelle: PC Games Hardware Forza Horizon 6: AMDs Radeon Vega kann das Spiel nicht starten.

GPU-Benchmarks mit Raytracing

Zeit für den höchsten Schwierigkeitsgrad: Raytracing. Der moderne Workload erfordert nicht nur eine Raytracing-fähige Grafikkarte, sondern macht obendrein eine Entlastung in Gestalt von Upsampling sinnvoll. Wir testen alle Grafikkarten mit einer internen Auflösung von 67 Prozent, allerdings sind wegen der unterschiedlichen Verfahren weder der Aufwand, noch die Qualität identisch. Jede Grafikkarte verwendet den für sie passenden Modus. Die Ergebnisse:

*Arc: XeSS 2 UQ, Geforce RTX: DLSS 4.5 Q, Radeon RX 9000: FSR 4.1 Q, Radeon RX 5000-RX 7000, Geforce GTX: FSR 3.1.5 Q

Raytracing führt zu großer Bewegung im Testfeld, was mehrere Ursachen hat. Zum einen wird der Fokus auf die RT-Einheiten der Grafikchips gelegt, sodass ältere Architekturen, darunter RDNA 2 alias RX 6000, gegenüber dem Rasterizing zurückfallen. Außerdem steigt der Bedarf nach Grafikspeicher, was Modelle mit 6 bis 10 GiByte in die Bredouille bringt. Die Ergebnisse zeigen klar, dass alle Kapazitäten unterhalb von 12 GiByte für Raytracing zu wenig sind. Das gilt auch für die 10 GiByte der Arc B570, welche wegen suboptimaler Speicherverwaltung ähnlich miserabel performt wie die Geforce RTX 2060 6GB. Die Geforce RTX 3080 10GB kommt hingegen mit einem blauen Auge davon, abseits der Speicherwarnung läuft Forza Horizon 6 in gängigen Auflösungen ordentlich.

Forza Horizon 6 unter Linux

Wir haben Forza Horizon 6 auch unserem Linux-Testrechner vorgelegt. Funktioniert alles ohne Probleme oder muss noch nachgebessert werden? Unser System basiert auf CachyOS und verfügt über den neuen Kernel 7 sowie Proton 11 und Mesa 26. Um die Performance und Kompatibilität zu prüfen, haben wir versucht, das Spiel unter vier GPUs zum Laufen zu bringen. Dazu gehören die beiden Radeon-Karten RX 7900 XTX und 9070 XT von AMD sowie die beiden Geforce-Modelle RTX 5090 und 4080 von Nvidia.

Unter beiden AMD-Karten startet das Spiel auf normalem Wege und ist auch, was das Shader-Optimieren angeht, relativ flink. Im Spiel fallen jedoch direkt erste Probleme auf, denn das Bild wirkt etwas inkonsistent und ruckelig, mit Bungie-Effekt. Wer Raytracing aktivieren will, muss mit weiteren Problemen rechnen. Wir konnten die Strahlenbrechung zwar irgendwann zum Laufen bringen, bis dahin ist uns das System jedoch mehrfach abgestürzt. Bei Nvidia ist die Situation sogar noch schlimmer. Ob 5090 oder 4080, mit beiden Karten startet zwar vorerst das Spiel ins Menü, sobald jedoch erste grafische Szenen gerendert werden sollen, hängt sich das Spiel auf und gibt schlussendlich eine Fehlermeldung "Video Card Crash" aus.

Bei Nvidia-GPUs wird unter Linux eine Fehlermeldung ausgegeben. Weiter als das Menü kommt man nicht. Quelle: PC Games Hardware Bei Nvidia-GPUs wird unter Linux eine Fehlermeldung ausgegeben. Weiter als das Menü kommt man nicht. Unsere erste Linux-Leistungseinschätzung basiert aus diesem Grund vorerst lediglich auf zwei GPUs. Für die Messung der Performance nutzen wir dank der Reproduzierbarkeit den internen Benchmark, der mit einer einminütigen Fahrt durch die regnerische Stadt eine gute GPU-Last darstellt. Wir nutzen in den Grafiksettings die Voreinstellung "Extrem" und testen in drei Auflösungen: Ultra HD, WQHD und Full HD. Raytracing bleibt hingegen aus. Die eingeschränkte Funktionsweise macht das Szenario wenig praxisrelevant. Verglichen wird das Ergebnis im Diagramm mit der Windows-Leistung im gleichen Szenario

Die Performance fällt bei beiden AMD-Karten unter Linux deutlich schlechter aus als unter Windows. Es fehlen bis zu 24 Prozent bei einer RX 7900 XTX. Mit bis zu 14 Prozent kommt die neuere RX 9070 XT noch mit einem blauen Auge davon. Auffällig ist, dass die neuere Karte nicht nur unter Linux besser aufgestellt ist, sondern auch unter Windows deutlich besser performen kann als die ältere 24‑GiB-Karte. Doch bei beiden Karten zeigen sich die Ruckelprobleme auch im Benchmark-Ergebnis. Die P1-Werte suggerieren zwar erst einmal eine weniger dramatische Situation, der Graph im Beispiel-Screenshot zeigt aber deutlich die Unregelmäßigkeit in der Bildausgabe. Wir vermuten ein Problem mit dem Speichermanagement. Stellt man beispielsweise die Texturen auf "Niedrig" ist die Konstanz der Bildausgabe deutlich besser, bei ähnlicher Grundperformance.

Die Fps-Drops im Graphen bestätigen die Ruckeligkeit des Gameplays unter Linux. Quelle: PC Games Hardware Die Fps-Drops im Graphen bestätigen die Ruckeligkeit des Gameplays unter Linux. Es handelt sich um ein Momentaufnahme. Weder gibt es für Linux schon die korrekten Treiber, noch wurde etwas am Spiel optimiert. Die Performance ist dementsprechend unter Linux nicht besonders gut und auch die Kompatibilität macht noch viele Probleme. Dass das auch anders sein kann, konnte zuletzt Pragmata zeigen, das unter Linux und AMD schon vor Release besser lief. Forza Horizon 6 muss somit erst einmal weiter optimiert werden, denn potenziell steht einer guten Performance nichts im Wege. Forza Horizon 5 wurde schließlich auch sehr gut auf das Steam Deck angepasst. Es gilt also, abzuwarten und Tee zu trinken - in diesem Fall natürlich Matcha.

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Grafik und Technik
  3. Seite 3 GPU-Benchmarks in 5 Auflösungen (Windows/Linux)
  4. Seite 4 Prozessor-Benchmarks und Fazit
    • Kommentare (184)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von thomasoeli PC-Selbstbauer(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Hi,

        ich grüße dich mal wieder! Ich konnte nun den erneuten Benchmark durchführen und kann denke ich sehr zufrieden sein.

        Den Memtest habe ich nach dem ersten Durchlauf ohne Fehler beendet.

        Ich bin mir nur unsicher, ob man Vsync Ingame, oder im Nvidia Treiber aktivieren sollte? Mit aktiviertem Vsync Ingame läuft es absolut flüssig und ohne zerreißen des Bildes. Ohne FG 2x habe ich um die 110-120 FPS. Mit läuft es eben bei 165Hz fixiert.

        LG Thomas
      • Von thomasoeli PC-Selbstbauer(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Hi,

        ich grüße dich mal wieder! Ich konnte nun den erneuten Benchmark durchführen und kann denke ich sehr zufrieden sein.

        Den Memtest habe ich nach dem ersten Durchlauf ohne Fehler beendet.

        Ich bin mir nur unsicher, ob man Vsync Ingame, oder im Nvidia Treiber aktivieren sollte? Mit aktiviertem Vsync Ingame läuft es absolut flüssig und ohne zerreißen des Bildes. Ohne FG 2x habe ich um die 110-120 FPS. Mit läuft es eben bei 165Hz fixiert.

        LG Thomas
      • Von thomasoeli PC-Selbstbauer(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Hi,

        ich grüße dich! Danke dir für deine Rückmeldung.

        Ich gönne mir gerade noch etwas Urlaub, habe aber auch noch vor meinem Urlaub den Rechner komplett neu aufgesetzt.

        Danach habe ich zum Test erstmal nur FH6 installiert und getestet. Es läuft mega flüssig, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich schon erneut einen Benchmark habe laufen lassen.

        Prinzipiell läuft mein System stabil, es fiel nur eben bei FH6 auf. Ich werde es also erst in ca 1,5 Wochen weiter testen können.

        Aber Danke für dein Bild zum Benchmark. Der RAM ist übrigens nicht übertaktet, es läuft rein das EXPO 6000er Preset, mehr nicht. Und die CPU mit einem Offset von -25. Ansonsten ist alles Stock...

        Wie gesagt, mit dem "nackten" Windows lief FH6 beim ersten Testen absolut fein, nur den Benchmark (ohne FG) muss ich mal testen. Und den RAM an sich habe ich auch noch nicht getestet.

        Ich gebe dann gern nochmal Rückmeldung.

        LG Thomas
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Deine Werte sehen besorgniserregend aus. Möglicherweise verzerrt dein FG2x die Wahrnehmung, aber auf jedem deiner Benches is CPU-Render (CPU-FPS) und GPU niedrig. Des is unnatürlich.

        Deine Cpu is viel stärker als meine, dennoch sind meine CPU-FPS und GPU-FPS höher, das is komisch. Teste bitte mal ohne FG.

        Ein Bench von mir, nur zum Vergleich. Is Extreme ohne RT, QHD FSR Q.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Zitat von thomasoeli
        100 Rucklern mehr mit rBAR on
        Das könnte auch ein Indiz für einen anderen Fehler sein, evtl mit dem Ram was. Weil normal is des net normal, dass mit rBar schlechter is.

        ich würde dem auf den Grund gehen. Evtl. Ram-OC/Optimierungen rausnhemen und auch mal n Ram-Test laufen lassen, gerne vorher schön aufheizen mit Gaming, dann den Ram-Test starten.
      • Von thomasoeli PC-Selbstbauer(in)
        Guten Morgen [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        ich habe gestern noch einiges getestet und nun denke ich final eine Lösung gefunden zu haben. Ich habe gestern auch mit rBAR off und on getestet. Der Unterschied liegt bei ca. 100 Rucklern mehr mit rBAR on, bei gleichen Settings. Siehe den ersten beiden Screenshots, welche auch entsprechend benannt sind.

        Ich habe dann ähnlich wie bei dir im Treiber nur für die FH6.exe die FPS auf 120 begrenzt zuerst ohne "Preset M" und dann mit "Preset M" getestet. Die Ruckler sind nun deutlich weniger geworden.

        Es läuft mit den gezeigten Settings auch stabil bei 120 FPS bzw. mit aktiviertem Vsync auf 116 FPS. Es bleibt auch dabei, dass es sich mit aktiviertem Vsync besser anfühlt bzw. nicht mehr zerreißt.

        Man sieht auch beim Benchmark, dass die Linie nun viel weniger Ausschläge hat.

        In diesem Sinne ein schönes Wochenende.

        LG Thomas
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