Disney Plus: Maßnahmen gegen Account-Sharing starten

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Disney Plus: Maßnahmen gegen Account-Sharing starten
Quelle: The Walt Disney Company

Disneys CEO Bob Iger hatte angekündigt, dass man bei Disney Plus gegen Account-Sharing vorgehen wird und nun starten die ersten Maßnahmen. In Nordamerika gelten zum 14. März neue Nutzungs- und Geschäftsbedingungen, die den Weg ebnen.

Disneys CEO Bob Iger machte bei der letzten Bekanntgabe der Quartalszahlen die Abwehr von Account-Sharing zur "Priorität". "Wir haben bereits die technischen Möglichkeiten, vieles davon zu überwachen", so Iger gegenüber Investoren und bestätigte da eine "signifikante" Menge an Personen, die sich das Konto teilen. Die ersten Maßnahmen werden nun ergriffen. Die Anpassung der Nutzungs- und Geschäftsbedingungen wurde bereits zum 1. November des vergangenen Jahres erwirkt und in Nordamerika geht es nun auf den Plattformen Disney Plus, Hulu Plus und ESPN Plus los.

Mit dem 14. März wird Disney das Teilen des Passworts über den Haushalt hinaus einschränken. "Sie erklären sich damit einverstanden, sich nicht als eine andere Person auszugeben oder Ihre Zugehörigkeit zu einer anderen Person oder Organisation falsch darzustellen, einschließlich der Verwendung des Benutzernamens, Passworts oder anderer Kontoinformationen einer anderen Person oder des Namens oder Bildes einer anderen Person, oder falsche Angaben zu einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten zu machen", heißt es in den Vertragsbedingungen.

Das legt die Grundlage dafür, dass man Account-Sharer hinauswerfen kann. Bisher gibt es auch keine Anzeichen dafür, dass man bei Disney den Netflix-Weg geht und gegen eine Zusatzgebühr das Teilen des Passworts erlaubt. Das heißt im Umkehrschluss, dass jeder Haushalt ein eigenes Abonnement benötigt.

In den Nutzervereinbarungen heißt es, dass das Unternehmen die Konten der Nutzer analysieren kann, um sicherzustellen, dass sie die Regeln für die gemeinsame Nutzung von Passwörtern einhalten. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen können die Konten eingeschränkt oder gekündigt werden, heißt es darin weiter.

Die Maßnahmen aus Nordamerika werden auch für Europa erwartet. Momentan ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie auch in Deutschland starten. Die Erfahrung zeigt, dass Streaming-Dienste verschiedene Märkte sukzessiv nachziehen. Meist startet es in Nordamerika, weil das der Heimatmarkt ist und mitunter der größte neben Asien. Testballons wie Zusatzgebühren dagegen testet man vornehmlich lieber erst einmal in kleineren Märkten wie jenen von Lateinamerika.

Preiserhöhungen kamen im Herbst des vergangenen Jahres

Disney hatte im Herbst 2023 in Deutschland erst die Preise erhöht und die Abomodelle umgekrempelt. In mehreren europäischen Märkten wird nun ein teils werbefinanziertes Standard-Abonnement eingeführt, das 5,99 Euro monatlich kosten wird. Ferner wird es ein Standard-Abo ohne Werbung für 8,99 Euro monatlich geben und das Premium-Abo für 11,99 Euro. Wie zuvor bietet Disney Plus Jahresabonnements an, die etwas günstiger sind. Das Standard-Abo kostet als Jahresabo 89,90 Euro und das Premium-Abo kostet 119,90 Euro. Bestandskunden haben eine Schonfrist von maximal 12 Monaten, wenn man ein Jahresabo abgeschlossen hat. Dann gelten auch für sie die neuen Tarifmodelle.

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von psychodad666 PC-Selbstbauer(in)
        Bitte noch eine Betonmauer drumherum!!! Denn bei dem Schrot, was dort gerade angeboten wird, müsste Disney eigentlich die Kunden bezahlen, die es ansehen...
      • Von psychodad666 PC-Selbstbauer(in)
        Bitte noch eine Betonmauer drumherum!!! Denn bei dem Schrot, was dort gerade angeboten wird, müsste Disney eigentlich die Kunden bezahlen, die es ansehen...
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Jack Bones
        Gibt es keine Möglichkeit, die Anzahl der Downloads von Film x festzustellen?
        Wenn du damit meinst, ob es eine Möglichkeit gibt, festzustellen, wie oft ein Film illegal runtergeladen oder anderweitig geteilt wurde, dann nicht.
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        Wow stimmt, share ja noch Disney!
        Da sollte ich auch mal drauf und schauen, ob es noch was Gutes gibt.

        Schon unglaublich, wenn man nicht die wahren Probleme erkennt, nach solchen Schlägen ins Gesicht.
        Trotz scheiss Produktionen und LBGQP+ Wahnsinn , Einstellung von interessanten Serien und und und.
      • Von dw71 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von ric84
        Was für ne Arbeit, oh man Rechne mal aus wieviel Stunden du darin schon investiert hast
        Wenn ich einen Film aufnehme, schneide ich meist am nächsten Tag schnell die Werbung direkt am Sat-Receiver (Linux UHD-Satreceiver) raus. Das geht schnell.

        Am längsten dauert es natürlich, wenn ich einen Film von dt. Privatsendern aufnehme. Die Werbung hab ich direkt am Sat-Receiver innerhalb von 5 min. markiert - das Rausschneiden selbst läuft, während ich einen Film von der Festplatte abspiele oder einen Fernsehsender ansehe - also ohne Zeitverlust. Bei Filmen der öffentlichen geht das Schneiden innerhalb von Sekunden - da muss ich nur alles vor dem Filmbeginn wegschneiden (Vorlauf) und alles vom Filmende weg (Abspann und Nachlauf).

        Ich hab auch bei jedem Film ein Filmcover (geht auch direkt über den Sat-Receiver in Sekundenschnelle), sowie die Filmbeschreibung.
      • Von Jack Bones Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von empy
        Wie unterscheidet der Urheberrechtshalter zwischen jemandem, der verzichtet und jemandem, der sich die Inhalte illegal besorgt?
        Gibt es keine Möglichkeit, die Anzahl der Downloads von Film x festzustellen?
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