AMD: Raytracing-Option künftig häufiger in Ultra-Grafikeinstellungen
AMD erwartet in den kommenden Monaten das erste Spiel, in dem die Ultra-Grafikeinstellungen mit einer Beleuchtung und Verschattung mithilfe von (DirectX 12) Raytracing daherkommen sollen. Damit dürfte als erster Titel Metro: Exodus gemeint sein. Die Verbreitung soll daraufhin zunehmen. Konkrete Pläne für einen Radeon-Treiber und etwaigen Hardware-Funktionen wollte AMD noch nicht verraten.
Die API DirectX Raytracing als Erweiterung für DirectX 12 ist als Kooperation zwischen Microsoft und Nvidia entstanden. Der Chiphersteller bietet ein optionales Back-End mit dem Namen RTX an und möchte bald ein entsprechendes Gameworks-Modul veröffentlichen, um Partnerentwicklern die Funktion auf einem High-Level offenzulegen. Die Kollegen von Golem haben auf der GDC 2018 mit AMD gesprochen, wie es um eine Unterstützung im Lager der Radeon-Grafikkarten bestellt ist.
Konkrete Ankündigungen verspricht AMD derweil noch keine. Die Aussagen gegenüber Golem verdeutlichen aber noch einmal, dass sich der Chiphersteller mit dem Thema auseinandersetzt. Die Aussagen decken sich weitgehend mit jenen von Microsoft und Nvidia: Die Zeit für Raytracing in Videospielen sei angebrochen. Sowohl die Soft- als auch die Hardware habe Fortschritte gemacht, um zumindest auf High-End-GPUs künftig die Beleuchtung mit den virtuellen Lichtstrahlen zu rendern. Auch AMD befürwortet den Hybrid-Ansatz, bei dem der Rest klassisch mittels Rasterisierung dargestellt wird. Der Chiphersteller rechnet damit, dass Raytracing-Optionen künftig als Kästchen in den Ultra-Grafikeinstellungen hinzuschaltbar sein werden. Der erste entsprechende Titel soll bereits in den kommenden Monaten erscheinen - damit dürfte Metro: Exodus gemeint sein.
Wie die Situation bei der Playstation 4 (Pro) und Xbox One (X) aussieht, wollte beziehungsweise konnte AMD nicht sagen. Dafür seien Microsoft und Sony selbst zuständig. Klar dürfte sein, dass Raytracing für Konsolen noch Zukunftsmusik darstellt, weil die Darstellung immer noch viel Leistung kostet. Johan Andersson, Engine-Entwickler von EAs DICE und Mitglied der SEED-Gruppe, geht davon aus, dass es ein Thema für die übernächste Generation wird. AMD hat derweil ein Update für den Radeon Pro Render vorgestellt, der als Konkurrenzprodukt zu Nvidias Optix jetzt das Erstellen von Modellen mittels Raytracing erlaubt, aber nicht für Echtzeitgrafik gedacht ist. Als Basis für die API dient Vulkan. Die Khronos Group arbeitet zurzeit an einer offiziellen Schnittstelle zum Rendern von Lichtstrahlen in Vulkan.

Hm, das klingt ja fast so, als gäbe es bald tatsächlich Gründe, auf Windows 10 umzusteigen. Hätte damit nicht so früh gerechnet.
Naja, erstmal abwarten, wann es so weit ist, beim nächsten CPU-Upgrade wäre es ja eh zwangsweise so gewesen und das letzte ist viereinhalb Jahre her. Aber diese RAM-Preise...
GDC 2018 Tech Demo - NVIDIA RTX Real-Time Ray Tracing in Metro Exodus
die Beleuchtung is schön aber die Texturen machen den Gesamteindruck irgendwie kaputt xD
die Atmo gefällt mir auch gut
Daher habe ich noch eine kleine Nvidia Karte im Rechner die nur für PhysX da ist.
Heutige High-End-GPUs sind aber mittlerweile schnell genug, um den ganzen Quatsch auch so nebenbei noch zu bewältigen, jedenfalls so lange, wie man nicht unbedingt alles in UHD max. spielen will (so wie ich), da hat auch eine 1080ti in genügend Titeln Mühe und Not mitzuhalten. Für den "anspruchsvollen Durchschnittgamer" tuts auch heute noch 1080p, und da hat 'ne 1070 oder 1080 dann in aller Regel leichtes Spiel mit.
nett wär wenn man bei sli eine gpu rendert das game und die andere nur physik/x und raytracing. Um die HauptGPU zu entlasten.