Advanced Shader Delivery: Jetzt für alle Radeon-Grafikkarten
Microsoft hat Advanced Shader Delivery ("ASD") aus der Insider-Preview entlassen: Das Feature ist ab sofort allgemein in der Xbox PC App verfügbar und unterstützt jetzt alle Radeon-Grafikkarten von RDNA 1 bis RDNA 4.
Microsoft hat sein Shader-Verteilsystem gemeinsam mit AMD in die allgemeine Verfügbarkeit überführt und zugleich den Hardware-Support noch einmal deutlich ausgeweitet, nachdem Advanced Shader Delivery auf der AMD Radeon RX 9070 XT schon signifikante Verbesserungen von bis zu 95 Prozent kürzeren Ladezeiten in ersten Tests erzielen konnte. Erstmals werden sämtliche Radeon-Grafikkarten unterstützt, welche auf RDNA, RDNA 2, RDNA 3, RDNA 3.5 oder RDNA 4 als Microarchitektur setzen. RDNA und RDNA 2 waren bislang außen vor.
Advanced Shader Delivery jetzt ab Radeon RX 5000
Advanced Shader Delivery unterstützt ab sofort sämtliche Radeon-Grafikkarten, von den Radeon RX 5000 ("RDNA 1") über die Radeon RX 6000 und Radeon RX 7000 bis zur aktuellen RX 9000 ("RDNA 4"). Das geht aus einer am 11. Juni 2026 ergänzten Aktualisierung des offiziellen DirectX-Entwicklerblogs hervor.
Demnach steht das Feature ohne Anmeldung im Xbox Insider Hub allen Nutzern der Xbox PC App offen. Auch die offiziell im Wartungsmodus geparkten Generationen wie die Radeon RX 5000 und Radeon RX 6000 erhalten entsprechend noch ein neues Komfort-Feature spendiert.
Integrierte Grafikeinheiten auf Basis von RDNA 3 und RDNA 3.5, wie sie in Handheld-PCs und Notebooks zu finden sind, sind ebenfalls weiterhin mit an Bord.
Voraussetzungen: Windows 11 24H2 und Adrenalin 26.6.1
Für Advanced Shader Delivery genügen mittlerweile Windows 11 25H2, oder 24H2, die Xbox Gaming Services ab Version 37.113.11003.0 sowie der neueste Radeon-Treiber AMD Software: Adrenalin Edition 26.6.1 WHQL; die zuvor noch obligatorische Teilnahme an der PC Gaming Preview ist nicht mehr nötig.
Eine Einschränkung bleibt indes bestehen: Von den vorkompilierten Shadern profitieren ausschließlich die Spiele aus der Xbox PC App beziehungsweise dem Microsoft Store, da Microsoft die Shader-Datenbanken über die eigene Infrastruktur ausliefert. Steam, Epic Games Store und GOG sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt folgen, wie Microsoft bereits bestätigt hat.
Als Vorzeigetitel dient nach wie vor Forza Horizon 6, das auf einer Radeon RX 7600 in Kombination mit einem Ryzen 7 5800 in vier statt knapp 90 Sekunden lädt, was der vielzitierten Zeitersparnis von 95 Prozent entspricht.
Ausblick: Geforce-Grafikkarten sollen noch 2026 folgen
Nvidia hat vollständigen Support für Advanced Shader Delivery auf Geforce-GPUs für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 in Aussicht gestellt, während Intel mit seinenm Precompiled Shaders bereits eine eigene Treiber-Lösung anbietet.
Spieleentwickler können ihre Titel derzeit über das Microsoft Agility SDK und das Xbox Partner Center für ASD vorbereiten, womit die Zahl der unterstützten Spiele in den kommenden Monaten wachsen dürfte.
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Quelle: Microsoft

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