Intel Core i9-13900KS im Test: Der TDP-Hammer mit der 6.000-Megahertz-Ladung

Auf den Core i9-12900KS folgt nun die Special Edition des Core i9-13900K. Mit dabei sind garantierte 6,0 GHz Boost ab Werk. Wir haben den 24-Kerner getestet, liefern Vergleiche mit anderen High-End-CPUs und ziehen schließlich ein schweres Fazit.

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Intel Core i9-13900KS im Test: Der TDP-Hammer mit der 6.000-Megahertz-Ladung
Quelle: PCGH

Intel steckt derweil mittendrin im Veröffentlichungsprozess der restlichen CPUs aus der 13. Core-Generation. Wir erinnern uns: Ende September 2022 war die große Vorstellung der Prozessoren auf Raptor-Lake-Basis, im Oktober dann die Markteinführung. Damals betraten die ersten drei CPUs der 13. Generation die Bühne, die einen offenen Multiplikator aufweisen und ihre Namen daher mit einem K-Suffix ergänzt werden. Die Rede ist vom Core i9-13900K, dem Core i7-13700K und dem Core i5-13600K. Ausgiebig getestet haben wir diese drei Prozessoren in der PCGH-Ausgabe 12/2022. Im Vergleich zur Vorgängergeneration auf Basis der Alder-Lake-Hybridarchitektur sollten mehr E-Kerne, mehr Cache und auch höhere Taktraten für Aufsehen sorgen, was Intel auch im direkten Vergleich mit den von AMD zuvor veröffentlichten Ryzen-7000-CPUs relativ gut gelungen war. Sogar die "weltweit schnellste Gaming-CPU" Ryzen 7 5800X3D musste sich geschlagen geben, wie die Spielbenchmarks gezeigt hatten. Der i9-13900K war aber noch nicht das Ende der Raptor-Lake-Fahnenstange - ohnehin geht es nach aktuellen Gerüchten im Verlauf des Jahres weiter mit einem "Refresh" der Raptor-Lake-CPUs, da Meteor Lake noch etwas auf sich warten lässt.

Für Sammler ideal: Der 24-Kerner erreicht den Kunden in der hübschen silbernen Scheibe, wie schon die Special Edition des 12900KS damals.  Quelle: Intel Für Sammler ideal: Der 24-Kerner erreicht den Kunden in der hübschen silbernen Scheibe, wie schon die Special Edition des 12900KS damals. 

Am 12. Januar kam Intel seinen Versprechungen nach und brachte neben 16 weiteren CPUs mit geringen Leistungsaufnahmen, worunter sich auch der Core i5-13400(F) (Test) befindet, den Core i9-13900KS auf den Markt, das "Raptor-Lake-Megaflaggschiff" sozusagen. Neu ist dieser Vorgang nicht, da Intel auch schon vorige CPU-Generationen mit einem KS-Modell versehen hatte, zuletzt bei Alder Lake mit dem i9-12900KS, der vor ziemlich genau einem Jahr Intels Position vor dem Launch des Ryzen 7 5800X3D sichern sollte. Wie wir heute wissen, hat Intel mit dem 12900KS vor allem den Stromanbietern einen Gefallen getan. Ist das jetzt beim 13900KS auch wieder so, der ebenso kurz vor den neuen AMD-X3D-Prozessoren platziert wird? Finden wir es heraus!

Wir bedanken uns bei Intel für die Bereitstellung des Samples des Core i9-13900KS. Die CPU war bei Ankunft in der Original-Verpackung, der silbernen Scheibe.

Intel Core i9-13900KS: Übersicht

Was den Core i9-13900KS besonders macht und ihn von den anderen Raptor-Lake-CPUs abhebt, ist im Grunde die hohe Taktfrequenz von bis zu 6,0 GHz, welche die CPU unter normalen Voraussetzungen erreichen kann, oder eben "out of the box", wie Intels CEO Pat Gelsinger noch im September 2022 vorausgesagt hatte. Das ist ein Plus von 200 MHz gegenüber dem Core i9-13900K. Diesen Turbotakt soll die CPU auf bis zu zwei Kernen mit der Zuhilfenahme des Thermal Velocity Boosts erreichen können, insofern dafür die thermischen Rahmenbedingungen gegeben sind (bis maximal 70 °C). Unter dem Turbo Boost Max 3.0 kommt der Core i9-13900KS noch auf 5,8 GHz, was dementsprechend dem Maximalwert des Core i9-13900K entspricht. Ansonsten schaffen es die P-Kerne im All-Core-Boost auf 5,6 GHz, während sich der Turbotakt auf den E-Kernen bei 4,3 GHz beläuft. Letztlich gibt Intel den P-Kern-Basistakt mit 3,2 GHz aus, aufseiten der E-Kerne sind es 2,4 GHz, ebenfalls jeweils 200 MHz über dem non-KS-Pendant. Damit das alles funktioniert, hat Intel die Processor Base Power (PBP) von 125 auf 150 Watt angehoben.

Modell Kerne Takt (bis zu) RAM IGP L3-Cache PBP / MTP in Watt Preis (Stand 19.01.23)
Core i9-13900KS 24c/32t 6,0/4,3 GHz DDR5-5600 G2/DDR4-3200 G1 UHD 770 @ 1,65 GHz 36 MiByte 150/253 779 Euro
Core i9-13900K 24c/32t 5,8/4,3 GHz DDR5-5600 G2/DDR4-3200 G1 UHD 770 @ 1,65 GHz 36 MiByte 125/253 639 Euro
Core i9-12900K 16c/24t 5,2/3,9 GHz DDR5-4800 G2/DDR4-3200 G1 UHD 770 @ 1,55 GHz 30 MiByte 125/241 500 Euro
Core i7-13700K 16c/24t 5,4/4,2 GHz DDR5-5600 G2/DDR4-3200 G1 UHD 770 @ 1,55 GHz 30 MiByte 125/253 452 Euro
Core i7-12700K 12c/20t 5,0/3,8 GHz DDR5-4800 G2/DDR4-3200 G1 UHD 770 @ 1,50 GHz 25 MiByte 125/190 369 Euro
Core i5-13600K 14c/20t 5,1/3,9 GHz DDR5-5600 G2/DDR4-3200 G1 UHD 770 @ 1,50 GHz 24 MiByte 25/181 345 Euro
Core i5-12600K 10c/16t 4,9/3,7 GHz DDR5-4800 G2/DDR4-3200 G1 UHD 770 @ 1,45 GHz 20 MiByte 125/150 283 Euro

Ansonsten gleicht der Core i9-13900KS dem 13900K fast ausnahmslos. Insgesamt gehören 24 Kerne zur Ausstattung, davon sind 8 Performance- und 16 Effizienz-Kerne. Daraus resultieren 32 Threads. Neben 32 MiByte L2-Cache kommen 36 MiByte Intel Smart Cache (L3) hinzu. Bei den Angaben zu den Leistungsaufnahmen zeigt sich selbiges, was man bereits vom Core i9-12900K(S) gewohnt war. Die Maximum Turbo Power beträgt aber weiterhin 253 Watt. Die Unterstützung des Arbeitsspeichers gibt Intel wie bei allen CPUs der 13. Generation mit DDR4-3200 oder DDR5-5600 an. Bekanntlich akzeptiert die Raptor-Lake-Serie im Vergleich zu AMDs CPUs auf Zen-4-Basis noch DDR4-Speicher, immerhin wird noch derselbe LGA1700-Sockel bedient, infolgedessen Mainboards aus Intels 600er-Serie weiterhin relevant bleiben. Für den Betrieb des Core i9-13900KS empfiehlt Intel je nach verwendetem Arbeitsspeicher entweder ein Z790- oder ein Z690-Mainboard mit aktuellem BIOS. Die integrierte Grafikeinheit (IGP) hat der Chiphersteller vom (Vor-)Vorgänger übernommen und taktet sie im Fall des i9-13900KS mit 1,65 GHz. Unterstützt werden weiterhin 20 PCI-Express-Lanes, bis zu einmal 16 (PCI-E-4.0) + 4 (PCI-E-5.0) und zweimal 8 + 4.

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  1. Seite 1 Core i9-13900KS im Test: Übersicht
  2. Seite 2 Core i9-13900KS im Test: Benchmarks (Spiele + Anwendungen)
  3. Seite 3 Core i9-13900KS im Test: Effizienz und Fps pro Watt
  4. Seite 4 Core i9-13900KS im Test: Unser Fazit + Wertung
    • Kommentare (92)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von PCGH_Dave
        Seite? Kanal? Du weißt doch was ich meine.
        Ne, ich bin getagged worden in einem RAM OC War inkl. Sinnkrise auf Twitter, wo eure Benchmarks verwendet werden. ^^
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von PCGH_Dave
        Seite? Kanal? Du weißt doch was ich meine.
        Ne, ich bin getagged worden in einem RAM OC War inkl. Sinnkrise auf Twitter, wo eure Benchmarks verwendet werden. ^^
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Du siehst schon, ich nutze den Kram nicht
        Seite? Kanal? Du weißt doch was ich meine.
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von PCGH_Dave
        Meinst du mit "Im Internet" deinen Twitter-Kanal?
        Kanal?

        Danke für die Info!
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Zer0Strat
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Im Internet geht's gerade wie hoch her. ^^ Eine Frage zu dem Test. Der 13900KS OC mit DDR5-7200, habt ihr da auch die Subtimings optimiert?
        Meinst du mit "Im Internet" deinen Twitter-Kanal?
        Ich habe dafür das XMP dieses Kits genommen: Klick mich so hart wie du kannst
        Weiter optimiert habe ich die natürlich nicht, weil ich dafür gar keine Zeit habe.
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Im Internet geht's gerade wie hoch her. ^^ Eine Frage zu dem Test. Der 13900KS OC mit DDR5-7200, habt ihr da auch die Subtimings optimiert?
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