Core i9-13900KS im Test: Unser Fazit + Wertung
Quelle: PCGH
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Core i9-13900KS im Test: Unser Fazit + Wertung

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Auf der letzten Seite unseres Intel-13900KS-Tests fassen wir noch einmal alles zusammen und vergeben schließlich die finale Wertung inklusive Testtabelle, die alle wichtigen Eigenschaften einer jeden CPU aufführt.

Intel holt mit dem Core i9-13900KS die Krone zurück - von sich selbst. Man hat vor gut drei Monaten mit Raptor Lake bereits bewiesen, wozu man in der Lage ist. AMD Zen 4 ist auf dem Papier auch sehr stark, unterliegt Raptor Lake jedoch im Hinblick auf die Performance und sichert sich dagegen "nur" Pluspunkte bei der Energieeffizienz. Da die Intel-Topmodelle jedoch auch von der modernen Infrastruktur in Form von DDR5-Speicher und teuren Z790-Chipsätzen profitieren, müssen wir bei unserem Fazit auch über die Preise sprechen. Auf der Habenseite bei AMD steht der immer noch rasante Ryzen 7 5800X3D, der ein im Vergleich preiswertes Spiele-System ermöglicht. Ab Werk kann sich der Core i9-13900KS dann nur um 15 Prozent vom besten AMD-Spiele-Prozessor absetzen, mit Übertaktung und DDR5-7200-Speicher werden daraus immerhin 20 Prozent.

Für diesen Vorsprung müssen Sie jedoch nicht nur mehr als doppelt so tief für den Prozessor in die Tasche greifen, sondern auch noch den Aufpreis für ein gutes Mainboard sowie den DDR5-Speicher betrachten. Grob überschlagen zahlen Sie für das AMD-5800X3D-System mit 32 GiByte Speicher und B550-Mainboard keine 600 Euro, für das Intel-13900KS-System, bestehend aus Z790 und DDR5-7200 jedoch fast 1.400 Euro. Das ist absolut unverhältnismäßig für einen Unterschied von 20 Prozent Spiele-Leistung. Natürlich ändern sich die Preise bezüglich Ihres Anspruchs an das Mainboard und des Speichers, doch dieser Prozessor schreit danach, übertaktet und optimiert zu werden, um sich damit (überhaupt) merklich vom i9-13900K absetzen zu können. Dazu benötigt es auch einen erfahrenen Nutzer - einfach einbauen und Spaß haben kann der Spieler dagegen auch mit einem Core i5-13600K, der im Mittel nur zehn Prozent langsamer als der KS-Koloss rechnet und ebenfalls leicht übertaktet werden kann.

Sind Sie dagegen Content Creator und auf eine hohe Ausgangsleistung angewiesen, unter anderem für Multitasking und kürzere Wartezeiten im Alltag, so ist die Anschaffung des Core i9-13900KS auch dann infrage zu stellen. Der hohe Single-Core-Boost von 6,0 GHz kommt beim Arbeiten nämlich kaum zur Geltung, hier geht es eher darum, eine möglichst hohe All-Core-Performance anzustreben. Core i9-13900K und i9-13900KS unterscheiden sich hier in zwei wichtigen Dingen: Zum einen taktet der KS 200 MHz höher auf den Performance-Kernen und zum anderen liegt die Basis-Energie der CPU um 25 Watt über dem K. Beides kommt am Ende jedoch kaum zur Geltung. Das Plus an Energie verpufft, weil Intel seit Alder Lake bei allen K-Modellen die Maximum Turbo Power mit der Base Power gleichsetzt - K und KS haben entsprechend 253 Watt zur Verfügung. Bleiben noch die 200 MHz. Was bedeuten heutzutage 200 MHz? Laut unseres Index keine fünf Prozent, mit dem OC-Setting immerhin knapp unter zehn Prozent. AMD liefert mit dem Ryzen 9 7950X jedoch einen starken Konkurrenten, mit KS-Leistung zum K-Preis, zumal wir Ihnen sicher nicht erklären brauchen, dass es nahezu jedem 13900K gelingen sollte, diese 200 MHz Differenz mit einer kurzen Anpassung im BIOS selbst auszugleichen. Eine Preisklasse unterhalb der High-End-Modelle liefern AMD und Intel für 460 Euro nur etwa zehn Prozent weniger Performance bei Spielen und Anwendungen und dürften damit mehr Kunden anlocken.

Was bleibt, ist die Leistungs-Krone, die Intel selbstbewusst dem Core i9-13900K entreißt und dem Core i9-13900KS aufsetzt. Nötig wäre das nicht gewesen, denn sind wir ehrlich, die kommenden Ryzen-7000X3D-Modelle werden Raptor Lake bei Spielen wahrscheinlich den Rang ablaufen, bei wesentlich höherer Effizienz. Doch das wird ein anderer Test zeigen müssen.

Prozessor Intel Core i9-13900KS
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2876997
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 780,-/ausreichend
Für Mainboards mit … Sockel 1700
Codename Raptor Lake
Anzahl Kerne/Threads 24c/32t
Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) 3,20/2,40 GHz, (5,60/4,30-6,00/4,30 GHz)
L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) 80 KiByte/96 KiByte
L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) 6.144 KiByte/36 MiByte
Heatspreader, Fertigung Metall (verlötet), Intel 7+
Ausstattung (20 % der Endnote) 1,62
Grafikeinheit UHD 770
Befehlssätze und Erweiterungen (Auswahl) bis SSE4.2, bis AVX2, AES-NI, VMD, VT-d, VT-x, VT-x EPT, XD Bit
Integrierte PCI-Express-Lanes 20× PCI-Express 5.0
Eigenschaften (20 % der Endnote) 3,81
Offener Multiplikator* Ja
Speicherkanäle (u. max. Geschw.*/**) 2× DDR5-5600 G2/DDR4-3200 G1
ECC-Support Unterstützt
TDP laut Hersteller** 150 Watt
TDP (Boost) 253 Watt
Leistungsaufnahme (Callisto/Dying/TW3)** 123,79/179,19/156,14 Watt
Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt)** 163 Watt
Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt)** 279 Watt
Effizienz Gesamt (Normiert) 57,1%
Leistung (60 % der Endnote) 1,00
Spiele-Index 100 %
Anwendungs-Index 100 %
Endnote Wertung: 1,69

*Setzt Unterstützung durch das Mainboard voraus **Angabe dient nur der Information, gewertet wird die Effizienz über alle Spiele und Anwendungen

Was halten Sie vom TDP-Koloss mit 6,0 GHz Boost? Würden Sie sagen, dass Intel es nötig hat, diesen Prozessor zum aktuellen Zeitpunkt auf den Markt zu bringen? Wie bewerten Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis? Würden Sie diese CPU kaufen oder lieben einen normalen i9-13900K und dann selbst übertakten? Wie immer freuen wir uns über Ihre Kommentare und danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

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  1. Seite 1 Core i9-13900KS im Test: Übersicht
  2. Seite 2 Core i9-13900KS im Test: Benchmarks (Spiele + Anwendungen)
  3. Seite 3 Core i9-13900KS im Test: Effizienz und Fps pro Watt
  4. Seite 4 Core i9-13900KS im Test: Unser Fazit + Wertung
    • Kommentare (92)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von PCGH_Dave
        Seite? Kanal? Du weißt doch was ich meine.
        Ne, ich bin getagged worden in einem RAM OC War inkl. Sinnkrise auf Twitter, wo eure Benchmarks verwendet werden. ^^
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von PCGH_Dave
        Seite? Kanal? Du weißt doch was ich meine.
        Ne, ich bin getagged worden in einem RAM OC War inkl. Sinnkrise auf Twitter, wo eure Benchmarks verwendet werden. ^^
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Du siehst schon, ich nutze den Kram nicht
        Seite? Kanal? Du weißt doch was ich meine.
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von PCGH_Dave
        Meinst du mit "Im Internet" deinen Twitter-Kanal?
        Kanal?

        Danke für die Info!
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Zer0Strat
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Im Internet geht's gerade wie hoch her. ^^ Eine Frage zu dem Test. Der 13900KS OC mit DDR5-7200, habt ihr da auch die Subtimings optimiert?
        Meinst du mit "Im Internet" deinen Twitter-Kanal?
        Ich habe dafür das XMP dieses Kits genommen: Klick mich so hart wie du kannst
        Weiter optimiert habe ich die natürlich nicht, weil ich dafür gar keine Zeit habe.
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Im Internet geht's gerade wie hoch her. ^^ Eine Frage zu dem Test. Der 13900KS OC mit DDR5-7200, habt ihr da auch die Subtimings optimiert?
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