Intel Core i9-12900KS im Benchmark-Test: Gigahertz-Gigant mit grenzenloser Leistung(saufnahme)

16 Kerne, 24 Threads, 5,5 GHz und ein Kaufpreis von fast 900 Euro - Intels Core i9-12900KS ist Wirklichkeit geworden. PCGH hat die Special Edition des i9-12900K im Benchmark-Test genauestens unter die Lupe genommen und prüft Spielleistung, Effizienz, Alltagstauglichkeit. Ist die CPU tatsächlich der schnellste Gaming-Prozessor der Welt?

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Intel Core i9-12900KS im Benchmark-Test: Gigahertz-Gigant mit grenzenloser Leistung(saufnahme)
Quelle: PCGH

Zum Intel Architecture Day am 19. August 2021 hat der Chipriese vieles zum Erzählen gehabt. Neben der neuen Grafiksparte Arc mit Xe-Grafikeinheit und dem SOC-Gigant Ponte Veccio stand dabei auch Alder Lake im Fokus. Wie der Name des Events vermuten lässt, ging es dabei vor allem um die Technik unter der Haube. Konkret zu Modellen, Windows 11 und dem Thread Director wurde Intel aber erst zum Innovation Event Mitte Oktober 2021. Jetzt, ein halbes Jahr später, können wir die schnellste, teuerste und größte CPU für den Sockel 1700 bestaunen: Der Core i9-12900KS kommt für 739 US-Dollar MRSP, wobei Intel insbesondere die 5,5 GHz Thermal Velocity Boost unterstreicht. Am 5. April war bereits Verkaufsstart und damit ein gutes Stück vor dem Ryzen 7 5800X3D (20. April 2022). Marcus Kennedy, General Manager Of Gaming, Creator & E-Sports Segment sagte: "Mit dem neuen Intel Core i9-12900KS Prozessor der 12. Generation setzt Intel neue Maßstäbe im Bereich Desktop-Gaming. Basierend auf Intels leistungsfähiger Hybrid-Architektur kann dieser Prozessor zum ersten Mal 5,5 GHz auf bis zu zwei Kernen erreichen, was extremen Gamern ermöglicht, die Leistung zu maximieren." Wir müssen Sie ja nicht daran erinnern, dass Sie hier bei PCGH-Extreme sind, testen wir also den "extremen" Prozessor.
Intel Core i9-12900KS im Test: Gigahertz-Gigant mit grenzenloser Leistung(saufnahme) (13) Quelle: PCGH Intel Core i9-12900KS im Test: Gigahertz-Gigant mit grenzenloser Leistung(saufnahme) (13) Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Intel und Zed Up, welche uns mit Muster des Core i9-12900KS versorgt haben. Beide Samples stammen aus dem Handel und waren bei Ankunft versiegelt.

Intel Core i9-12900KS im Test: Übersicht

Alder Lake wird in "Intel 7" gefertigt, zuvor als Enhanced Super Fin oder als 10 nm++ bekannt. Der Prozess wird allgemein gleichwertig zu TSMCs "N7" eingeschätzt, den AMD für die CCDs aktueller Ryzen-CPUs nutzt. Alder Lake setzt auf ein Big-Little-Konzept. Unterschieden wird zwischen Performance-Kernen (P-Cores) und Effizienz-Kernen (E-Cores). Letztere erhöhen insbesondere die Multicore-Performance, während die Performance-Kerne die Single-Core-Leistung vorantreiben. Alder Lake erreicht laut Intel im Schnitt eine um 19 Prozent höhere IPC gegenüber Cypress Cove (Rocket Lake). Damit diese Kombination Früchte trägt, setzt Intel auf einen sogenannten Thread Director, der für die optimale Entfaltung seiner Möglichkeiten Windows 11 voraussetzt, aber laut Intel auch bestens unter Windows 10 funktioniert.

Bezeichnung Kerne/Threads Max. Boost IGP RAM PBP/MTP in Watt
Core i9-12900KS 16/24 (8P+8E) Bis zu 5,5/4,0 GHz UHD 770 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 150 (=241)
Core i9-12900K 16/24 (8P+8E) Bis zu 5,2/3,9 GHz UHD 770 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 125 (=241)
Core i7-12700K 12/20 (8P+4E) Bis zu 5,0/3,8 GHz UHD 770 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 125 (=190)
Core i5-12600K 10/16 (6P+4E) Bis zu 4,9/3,6 GHz UHD 770 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 125 (=150)

Ein halbes Jahr nach dem Eintritt in die Hybrid-Ära gibt es die Crème de la Crème des Sockels 1700. Die Krönung stellt der Intel Core i9-12900KS dar. Der 16-Kerner mit 24 Threads vereint acht schnelle Performance-Kerne mit acht kleinen Effizienz-Kernen. Dank Thermal Velocity Boost und Adaptive Boost erreicht das neue Flaggschiff bis zu 5,5 GHz im Single-Core-Workloads. Die E-Cores hingegen rechnen bis maximal 4,0 GHz. Damit arbeitet der neue 16-Kerner in jeder Situation 300 MHz schneller als ein gewöhnlicher Core i9-12900K, sofern kein Limit vorliegt. Die TDP beträgt auf dem Blatt 150 Watt, aber es ist inzwischen längst bekannt, dass Intel zwischen der regulären und der Boost-TDP nicht mehr unterscheidet, zumindest was K-CPUs angeht. Demnach liegt die TDP des i9-12900KS bei saftigen 241 Watt, genau wie beim i9-12900K. Die offizielle Preisempfehlung liegt bei 739 US-Dollar, erhältlich ist die CPU in diversen Shops für aktuell mindestens 819 Euro.

Unterstützt werden offiziell sowohl DDR5-Speicher bis 2.400 MHz (DDR5-4800) als auch DDR4-Speicher bis 1.600 MHz (DDR4-3200). Sie haben dabei die Wahl zwischen Gear 1, 2 und 4. Damit ist der Teiler gemeint, der auf den integrierten Speichercontroller angewendet wird. Bei Gear 1 laufen Arbeitsspeicher und Speichercontroller synchron und bieten einen entsprechenden Leistungs-Boost. Dieser Modus kommt für gewöhnlich im Einsatz mit DDR4-Speicher zum Tragen. Gear 2 bedeutet die Hälfte der Taktfrequenz des Speichers und Gear 4 schließlich ein Viertel davon. Bis DDR5-6000 sollte Gear 2 kein Problem darstellen. Intel schafft damit eine breite Unterstützung vieler Arbeitsspeicher, egal ob Sie auf DDR4- oder auf DDR5-Speicher setzen möchten.

Wie alle anderen Alder-Lake-CPUs bringt Core i9-12900KS die Unterstützung für PCI-Express 5.0 mit. Natürlich beinhaltet das auch die Abwärtskompatibilität für Grafikkarten mit einer langsameren Anbindung an den Slot. Die CPU kommt mit satten 30 MiByte L3-Cache daher, was sich positiv auf die Leistung in Spielen auswirkt. Neben SSE4.2, AVX2, GNA und DL Boost, welche die Leistung in Spielen und Anwendungen zusätzlich erhöhen, verfügt die CPU mit AES-NI, CET, MBE und Boot Guard auch zahlreiche Sicherheitsfunktionen. Natürlich sind auch die für die Virtualisierung wichtigen Befehlssätze VT-x/d/x EPT mit an Bord. Theoretisch verfügt Alder Lake S auch über AVX-512F, doch Intel überarbeitet aktuell den Mikrocode und entfernt das Feature, unser Test läuft damit ohne den Befehlssatz.
Intel Core i9-12900KS im Test: Gigahertz-Gigant mit grenzenloser Leistung(saufnahme) (1) Quelle: Intel Intel Core i9-12900KS im Test: Gigahertz-Gigant mit grenzenloser Leistung(saufnahme) (1) Im Vergleich zum Core i9-12900K verfügt ein 12900KS über den Adaptive Boost sowie den Thermal Velocity Boost. Wir kennen diese Features bereits vom Core i9-11900K, hier wurde gleichermaßen an den Taktraten für Multi- und Single-Core-Workloads gedreht. Interessant ist, dass Intel eine maximale Temperatur von nur 90 °C für den KS vorsieht, beim K sind ein 100 °C. Das wirkt in Anbetracht der erhöhten TDP sowie höheren Taktfrequenzen ein wenig fragwürdig, insbesondere, weil schon ein 12900K unter Last sehr heiß wurde.

Die offizielle Intel-Datenbank Arc sagt zudem, dass der Thermal Velocity Boost nur bis zu einer Temperatur von 50 °C greift. Im Test konnten wir den Boost allerdings bis 70 °C auslesen, wie vom Vorgänger Core i9-11900K gewohnt. Weitere Unterschiede finden sich unter den unterstützten Features. Intels 12900KS verzichtet im Gegenzug zum 12900K auf die Unterstützung des Intel SIPP (Stable Image Plattform Program). Da das allerdings nur für die Wartung von Firmen-PCs interessant, nicht für Spieler. Anders als bei der damaligen Special Edition, Core i9-9900KS, bleibt die Intel Trusted Execution-Technology beim i9-12900KS mit an Bord, was die Sicherheit erhöht. Das ist der aktuelle Stand in der Intel-Datenbank, die sich laut Intel noch ändern können. Wir stellen das Update an passender Stelle bereit, sollte sich etwas ändern.

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  1. Seite 1 Intel Core i9-12900KS im Test: Übersicht
  2. Seite 2 Intel Core i9-12900KS im Test: Benchmarks
  3. Seite 3 Intel Core i9-12900KS im Test: Spezial-Benchmarks
  4. Seite 4 Intel Core i9-12900KS im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
  5. Seite 5 Intel Core i9-12900KS im Test: Fazit und Wertung
    • Kommentare (96)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Ja und nun geht dir richtig einer ab? Komm unterhalte dich mit andere.

        Ignor Ruft.
        Mich wundert es halt nur das du mich angepflaumt hast das AMD nie und nimmer Intel einholt u mich würde es halt interessieren woher du deine Informationen hast.. Die Quelle lag ja definitiv nicht richtig
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Ja und nun geht dir richtig einer ab? Komm unterhalte dich mit andere.

        Ignor Ruft.
        Mich wundert es halt nur das du mich angepflaumt hast das AMD nie und nimmer Intel einholt u mich würde es halt interessieren woher du deine Informationen hast.. Die Quelle lag ja definitiv nicht richtig
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von perupp
        Deine Glaskugel hat wohl versagt
        Ja und nun geht dir richtig einer ab? Komm unterhalte dich mit andere.

        Ignor Ruft.
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Das ist doch schön für AMD.

        Aber deine Arroganz leider weniger.
        Du hast doch behauptet AMD wird Intel nicht überholen da die meisten Spiele nach Takt gieren.. (vor allem nach Takt, kommt ja auch auf die Architektur an..)
        War nicht meine Behauptung...

        Also wie kamst du darauf?

        Deine Glaskugel hat wohl versagt
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von perupp
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        War wohl nix mit deiner Behauptung AMD kommt nie und nimmer an Intel ran
        Das ist doch schön für AMD.

        Aber deine Arroganz leider weniger.
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Du verstehst es halt nicht.

        Bis jetzt haben wir noch kein Durchschnitt gesehen, das oben zähle ich als klein an.

        Wenn es mehr als 20+ Games sind wo Cache was bringt, können wir langsam von ein Durchschnitt sprechen, vorher nicht.

        Aber wer Bulldozer erwähnt hat eh die realität nicht. Bulldozer war halt eine Krücke egal wieviel Takt der machte.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        War wohl nix mit deiner Behauptung AMD kommt nie und nimmer an Intel ran
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