PCGH-Plus Label [PLUS] Intel Raptor Lake im erweiterten Test: 13900K, 13700K, 13600K

PCGH Plus: Mit der 13. Generation der Core-Prozessoren möchte Intel AMD in die Schranken weisen. Dazu führt der Chipriese mehr Takt, mehr Kerne und mehr L3-Cache in die Schlacht. Gelingt das Unterfangen? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2022.

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 Intel Raptor Lake im erweiterten Test: 13900K, 13700K, 13600K
Quelle: PC Games Hardware

Die Schlinge zugezogen

Erst vor wenigen Wochen hat der Konkurrent AMD seine neue AM5-Plattform inklusive Ryzen-7000-CPUs vorgestellt und jetzt zieht Intel nach. Raptor Lake heißt die 13. Core-Generation und diese ist der Nachfolger zu Alder Lake, jener Hybrid-Architektur, die vor ziemlich genau einem Jahr eine neue Ära bei Intel eingeleitet hat. Mit Raptor Lake führt der Chipriese diese Entwicklung weiter: Es gibt mehr Effizienz-Kerne, mehr Cache, mehr von allem. Wir haben uns die drei Topmodelle Core i9-13900K, Core i7-13700K und Core i5-13600K geschnappt und sie durch unseren Test-Parcours geschickt. Natürlich im spannenden Vergleich zu AMD Zen 4.Wir bedanken uns herzlich bei Intel für die Bereitstellung des Core i9-13900K und Core i5-13600K, sowie bei Asus für die Bereitstellung des Core i7-13700K.

Raptor gibt sich die Ehre

Intel hat nahezu jeden wichtigen Bereich der Alder-Lake-Architektur überarbeitet und verbessert. Den Grundstein legt ein verbesserter Fertigungsprozess, den wir übersichtshalber als "Intel 7+" beschreiben. Dieser bringt die dritte Generation der SuperFin-Transistoren mit sich und sorgt für insgesamt niedriger Schaltzeiten, was die Latenzen verbessert. Die Performance-Kerne bezeichnet Intel als Raptor-Cove-Cores. Sie bieten ein leistungsfähigeres Design als die Golden-Cove-Cores in den Alder-Lake-CPUs, was sich unter anderem bei der Taktfrequenz bemerkbar macht: Insgesamt ist Raptor Cove bis zu 600 MHz höher getaktet. Des Weiteren hat Intel den L2-Cache vergrößert. Setzt Golden Cove auf 1.280 KiByte pro Kern, sind es bei Raptor Cove 2.048 KiByte, auch die Effizienz-Kerne verfügen mit 2.048 KiByte zu 4.096 KiByte im Raptor-Design über doppelt so viel L2-Cache. Begleitet wird der Cache mit einem neuen dynamischen Prefetcher-Algorithmus namens "L2P".

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