Core i7-12700K im Test: Effizienz + Fazit
Auf Seite 4 beschäftigen wir uns mit der Effizienz der 12700K-CPU und schließen den Test mit einer Wertung und einem Fazit ab.
In diesem Artikel
Intel Core i7-12700K im Test: Effizienz
Schon im Vorfeld hat Intels Entscheidung, auf keine gewöhnliche TDP-Angabe mehr zu setzen, für viel Furore gesorgt. Wer einen Blick auf die offizielle Intel-Datenbank des Core i9-12900K wirft, findet zwei neue Begriffe statt der gewöhnlichen TDP-Angabe. Fortan finden sich dort die Processor Base Power (PBP) und die Maximum Turbo Power (MTP). Die PBP entspricht technisch dabei der vorher verwendeten TDP-Angabe, während die MTP den PL2-Wert, also den Wert unter Last angibt, welchen die CPU maximal erreichen darf.
Quelle: Intel
Intel Core i7-12700K im Test: Der wahre Thronfolger im Schatten des Core i9-12900K (1)
Wir ermitteln die Leistungsaufnahme aller Prozessoren beim Testen unter Anwendungsbenchmarks an der Steckdose, der Wert gilt also für das gesamte System. Anders als vorher setzen wir jetzt auf eine GT 1030. Nach wie vor heben wir das TDP-Limit einer jeden CPU vor den Tests auf, stellen sicher, dass alle Stromsparmodi und Treiber korrekt funktionieren und geben dann den Mittelwert aus den Benchmarks an.
Hinweis: Der Effizienz-Index ist eine Prozentangabe. Die CPU, die hier auf Platz 1 steht, liefert die höchste Leistung im Vergleich zu den anderen Prozessoren, gemessen an der Leistungsaufnahme unter Last. Hier ist nicht nur der Vergleich zwischen dem Vorgänger i7-11700K spannend, sondern vor allem zum Topmodell i9-12900K. Ein Core i7-12700K ist kaum langsamer, aber rund 10 Prozent sparsamer und fast 10 Prozent effizienter unterwegs, als das Flaggschiff. Mit der Effizienz der von AMD Zen 3 kann die Alder-Lake-CPU jedoch nicht mithalten.
Quelle: PCGH
Intel Core i7-12700K im Test: Der wahre Thronfolger im Schatten des Core i9-12900K (0)
Intel Core i7-12700K im Test: Wertung und Fazit
Vom aktuellen Alder-Lake-Line-Up hat uns der Core i7-12700K am meisten überzeugt. Der Preis passt zur Leistung, die Anzahl der Kerne passt zum derzeitigen Spiele-Angebot und die Effizienz ist besser als beim Flaggschiff. AMDs Ryzen 9 5900X hat ist im Vergleich zu teuer gegenüber dem Core i7-12700K, zudem dürfte die Intel-CPU dank schnellerer DDR5-Module zukünftig noch besser dastehen, während AMDs Zen 3 das Ende ihres Lebens erreicht hat. Wir haben im Zuge des Print-Tests von Alder (PCGH-Print 01/22, am Kiosk ab 01. Dezember 2021) Änderungen am Wertungssystem für Prozessoren vorgenommen, da Alder Lake mit DDR5 und PCI-Express 5.0 komplett neue Features mit ins Spiel bringt. Auch die Leistungsaufnahme spielt nun eine noch gewichtigere Rolle, als jemals zuvor. Prozessoren, die überdurchschnittlich viel für "die letzten fünf Prozent" verbrauchen, werden dafür von uns mit einem Malus in der Eigenschaftsnote abgestraft. Andersherum betrachtet bekommen so CPUs mit sehr hoher Effizienz eine bessere Note. Des Weiteren vereinen wir ab sofort wieder die Performance in Spielen und Anwendungen und bilden daraus die Leistungsnote. Spiele haben dabei den bewährten Anteil von 60 Prozent und Anwendungen entsprechend 40 Prozent. Der Spiele-Index berechnet sich aus 80 Prozent der erreichten P1-Frametimes und zu 20 Prozent aus den durchschnittlichen Bildwiederholraten.
| Prozessor | Intel Core i9-12900K |
|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2613520 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. 445 €/gut |
| Für Mainboards mit | Sockel 1700 |
| Codename | Alder Lake |
| Anzahl Kerne/Threads | 12c/20t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 3,6/2,7 GHz (4,7/3,6-5,0/3,8 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) | 48 KiByte / 32 KiByte |
| L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) | 1.250 KiByte / 25 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), Intel 7 (10 nm) |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 1,25 |
| Grafikeinheit | UHD 770 |
| Befehlssätze und Erweiterungen (Auswahl) | SSE bis 4.2, AVX bis 512F (nur P-Cores), FMA3, SHA, EM64T |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 16× PCI-Express 5.0 |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 1,88 |
| Speicherkanäle (maximale Geschwindigkeit) | 2× DDR5-4800 (G2) / DDR4-3200 (G1) |
| TDP (Herstellerangabe) | 125 Watt |
| TDP (maximaler Boost) | 190 Watt |
| Leistungsaufnahme (Durchschnitt, Anwendungen) | 288 Watt |
| Leistung (60 % der Endnote) | 1,62 |
| Spiele-Index | 96,6 Prozent |
| Anwendungs-Index | 75,5 Prozent |
| Endnote | Wertung: 1,60 |


Da ist der 10900K sehr viel entspannter unterwegs
Aber wenn ich mir die Differenz zwischen Kernen so anschaue habe ich vllt doch zu wenig Wärmeleitpaste genommen. Mal gucken ob ich Lust habe den Kühler noch neu zu montieren.
Bleibt aber auch nicht ganz ausgeschlossen dass das beim 3700x aufgrund der kleineren DIE-Fläche deutlich schwieriger ist die Vorteile vom Kühler zu zeigen.
Also beim Wechsel von meinem Kraken X62 (280er von 2018 bin bei der Bezeichnung nicht sicher) waren es ggü. dem Eisblock XPX max. 3°C am Limit wenn alles gemaxt wurde. Daher glaube ich nicht an so eine hohe T-Differenz.