Core i7-12700K im Test: Benchmarks (Anwendungen)
Auf Seite 3 unseres Testes zum Intel Core i7-12700K beschäftigen wir uns mit der Anwendungsleistung des 12-Kerners.
In diesem Artikel
Im Gegensatz zu den Spiele-Benchmarks gibt es wichtige Unterschiede bei der Testmethodik, die wir Ihnen näher erläutern möchten. Einerseits setzen wir auf eine GT 1030 statt RTX 3090. Diese GPU hat einen so geringen Verbrauch, dass sie die Werte des Gesamtsystems kaum beeinflusst und so eine genauere Angabe des tatsächlichen Verbrauchs der CPU ermöglicht. Des Weiteren befreien wir die TDP-Ketten eines jeden Prozessors bei den Anwendungsbenchmarks. Bei AMD-Prozessoren lösen wir das über den Precision Boost Overdrive. Wir erhöhen hier allerdings alleinig die Limits, nicht den Boost oder dessen Zeitspanne. Bei Intel konfigurieren wir im UEFI eines jeden Mainboards die PL1- und PL2-Werte auf das Maximum, meist 4.095 oder 4.096 Watt. Wir erreichen damit, dass jeder Prozessor an sein Äußerstes geht, die erzielten Werte zeigen gewissermaßen den Worst Case auf. Sie lesen dazu noch mehr auf Seite 4, wo wir uns mit der Effizienz der neuen Intel-Prozessoren beschäftigen. Abgerundet werden diese Messung dank der mächtigen Wasserkühlung, ohne dass ein Prozessor in das Temperatur-Limit rennt. Selbstredend müssen Sie Ihren Prozessor nicht so betreiben, für den Vergleich ist diese Einstellung aber unabdinglich.
Intel Core i7-12700K im Test: Anwendungs-Benchmarks
Wenn wir den Core i7-12700K auseinandernehmen, haben wir in erster Linie einen Achtkerner vor uns. Dank der vier zusätzlichen Effizienz-Kerne steigert sich jedoch vor allem die Anwendungsleistung der CPU. Somit gelingt es dem Alder-Lake-Prozessor, sich bei jedem Test vor den Konkurrenten AMD Ryzen 7 5800X zu setzen und die Leistungsklasse ist eher beim nächst größeren Modell Ryzen 9 5900X zu suchen. Das ist im Grunde das, was Intel mit den E-Cores erreichen möchte. Auch hier verweisen wir auf die aktuelle Version unserer Benchmark-Bestenliste für Prozessoren, wo Sie den Core i7-12700K neben anderen CPUs im Direktvergleich finden. Cinebench wird wegen des rein theoretischen Nutzens nicht in die Berechnung der Leistungsnote verwendet. Auf der vierten und letzten Seite beschäftigen wir uns jetzt noch mit der Effizienz des Prozessors und dem Fazit.


Da ist der 10900K sehr viel entspannter unterwegs
Aber wenn ich mir die Differenz zwischen Kernen so anschaue habe ich vllt doch zu wenig Wärmeleitpaste genommen. Mal gucken ob ich Lust habe den Kühler noch neu zu montieren.
Bleibt aber auch nicht ganz ausgeschlossen dass das beim 3700x aufgrund der kleineren DIE-Fläche deutlich schwieriger ist die Vorteile vom Kühler zu zeigen.
Also beim Wechsel von meinem Kraken X62 (280er von 2018 bin bei der Bezeichnung nicht sicher) waren es ggü. dem Eisblock XPX max. 3°C am Limit wenn alles gemaxt wurde. Daher glaube ich nicht an so eine hohe T-Differenz.