LGA1200: MSI bestätigt neuen Sockel für Intel Comet Lake-S
MSI hat zur CES 2020 eine All-in-One-Wasserkühlung als Eigenentwicklung angekündigt und dabei ungewollt auch den kommenden Intel-Sockel LGA1200 bei seiner Kompatibilitätsübersicht bestätigt. Unbestätigten Berichten zufolge setzt die kommende Comet-Lake-S-Generation von Intel auf den neuen Sockel.
Hinweise auf einen neuen Intel-Sockel gab es zuletzt genug . Schon im Juli 2019 machten Gerüchte die Runde, dass der Nachfolger der aktuellen Coffee-Lake-S-Generation, Comet Lake-S, mit einem neuen Sockel und mehr Kontakten daherkommt. Kurz vor dem Jahreswechsel tauchte dann eine technische Zeichnung auf, die den LGA1200 mit dem LGA1151 verglich. Die inoffiziellen Zeichnungen legten zumindest nahe, dass der bisherige Sockel 1151 dieselben Abmessungen wie der kommenden Sockel 1200 hat, wodurch die Nutzer zumindest ihre CPU-Kühler übernehmen können.
Warum ein neuer Intel-Sockel mit 1.200 Kontakten?
Das wird nun auch von MSI so bestätigt, wenn auch unfreiwillig. In der CES-Ankündigung einer Eigenentwicklung zweier AiO-Wasserkühlungen versteckt sich der Hinweis auf Sockel-Kompatibilitäten. Der LGA1200 wird in einem Atemzug mit den bekannten Desktop-Sockeln 1150 bis 1156 genannt. Allerdings ist die Vergangenheitsform angebracht, denn den Eintrag zum Sockel 1200 zeigt nur noch der Google-Cache an, die Liveversion der Vorstellung kommt ohne den neuen Sockel daher. Offenbar war MSI da zu vorschnell.
Warum Intel mit Comet Lake-S einen neuen Sockel benötigt, ist im Bereich der Spekulation zu verorten. Mögliche Erklärungen sind in einem höheren Stromverbrauch zu finden. Der aktuelle Sockel 1151 ("V2") ist für 133 Ampere freigegeben, was bei knapp unter 1 Volt rechnerisch für die erwarteten 125 Watt TDP ausreicht. Der Core i9-9900KS liegt in ähnlichen Regionen. Eigentlich bräuchte es also keine zusätzlichen 49 Kontakte, aber Intel schickte auch schon den ursprünglichen Sockel 1151 (Skylake) mit 100 Ampere in Rente. Nach aktuellem Informationsstand sind zusätzliche Schnittstellen jedenfalls kein Grund für die zusätzlichen Kontakte. Alles, was bislang geleakt wurde, entspricht 1:1 der Kombination Coffee Lake/1151 (CFL)/Z390. Nur Kernzahl und TDP ändern sich demnach, dem letzten Leak zufolge auch der Speichertakt in homöopathischer Dosis.

Die Motherbaord-Hersteller sind bei AMD deutlich konservativer was die Einstellungen angeht. Schau dir mal Z370/390 Boards an - oft von haus aus mit erhöhter Spannung, LLC und sonstigem kram - bei Standard Taktraten. Bei meinem Board hat mein 8700K gut und gerne 150W gefressen in Cinebench - dann hab ich mal nur nach Intel-Specs eingestellt und hab es nicht mal unter prime geschafft die erlaubten 120W zu erreichen.
Prime ist dennoch ein gutes tool zum Testen - es deckt einige worst-case Szenarien ab.
Oder wir testen seriös.
Schlecht ist eine zu hohe Vcore, da dann die Limits früher erreicht werden und der Taktabfall spürbar höher ausfällt.
Nun liegt es an jedem nach belieben, seiner CPU großzügigere Limits einzuräumen oder eben gar keine, manchmal auch je nach Last und Anwedungsszenario zu entscheiden.
Ansonsten haben alle Eingriffe natürlich auch den Einfluss auf die Temperatur.
Ergänzend zu Buggi85's und Casurin's Ausführungen noch der Hinweis, dass die von den Herstellern definierten Standardbetriebsparameter auch die Grundlage für die Berechnung der Produkthaltbarkeit und Garantiebedingungen/Haftung bestimmen.
Auch elektronische Bauteile altern. Hier ist bspw. die Elektromigration ein Thema, die irgendwann dazu führt, dass ein Bauteil Fehler verursacht, was zu sporadischen Abstürzen führt oder gar zu einem unmittelbaren Komplettausfall. Hier sind bspw. dauerhaft hohe Spannungen und Temperaturen ein wesentlicher Punkt für eine (vorzeitige) Alterung.
Serverprodukte (für den 24/7-Dauerbetrieb) sind bspw. nicht umsonst konservativer ausgelegt, so bspw. bei den Zen2-Iterationen von Epyc und Threadripper zu sehen. AMDs 64-Kerner Epyc 7H12 mit 280 W läuft bei "nur" 2,6/3,3 GHz während der aktuell vorgestellte Threadripper 3990X mit 2,9/4,3 GHz bei 280 W spezifiziert, ansonsten aber quasi baugleich ist. Zudem ist AMDs Spezialversion 7H12 explizit für wassergekühlte Systeme ausgelegt, d. h. hier liegt bzgl. der Haltbarkeit auch implizit die Annahme zugrunde, dass der Threadripper weitaus weniger Betriebszeit unter Vollast verbringen wird (im Vergleich zu den Server-Prozessoren).
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was man bei Taobao so findet....
Verklickt, daher unglückliche Doppelung zu ...
Auch elektronische Bauteile altern. Hier ist bspw. die Elektromigration ein Thema, die irgendwann dazu führt, dass ein Bauteil Fehler verursacht, was zu sporadischen Abstürzen führt oder gar zu einem unmittelbaren Komplettausfall. Hier sind bspw. dauerhaft hohe Spannungen und Temperaturen ein wesentlicher Punkt für eine (vorzeitige) Alterung.
Serverprodukte (für den 24/7-Dauerbetrieb) sind bspw. nicht umsonst konservativer ausgelegt, so bspw. bei den Zen2-Iterationen von Epyc und Threadripper zu sehen. AMDs 64-Kerner Epyc 7H12 mit 280 W läuft bei "nur" 2,6/3,3 GHz während der aktuell vorgestellte Threadripper 3990X mit 2,9/4,3 GHz bei 280 W spezifiziert, ansonsten aber quasi baugleich ist. Zudem ist AMDs Spezialversion 7H12 explizit für wassergekühlte Systeme ausgelegt, d. h. hier liegt bzgl. der Haltbarkeit auch implizit die Annahme zugrunde, dass der Threadripper weitaus weniger Betriebszeit unter Vollast verbringen wird (im Vergleich zu den Server-Prozessoren).
Das macht vor allem beim 9900KS einen großen Unterschied da Intel ja hier unbedingt die 5GHz Marketing-zahl erreichen wollte und der Verbrauch im Turbo direkt an die TDP gekoppelt ist und um 5GHz auf allem Prozessoren garantieren zu können muss das Limit entsprechend großzügig gesetzt werden.
Andererseitsentspricht das damit eher dem was der Durchschnitts-Nutzer auch hier mit dem System machen wird.
Ich hab zB meinen i7 8700K auf 110W,das schafft mein Kühler locker ohne zu laut zu werden, und Turbo-Zeit unbegrenzt. Den Verbrauch erreich ich aber unter "normalen" bedingungen nicht - ist nur da damit ich dann auch mal was intensiveres machen kann.
Und sonst - alles, aber auch wirklich ALLES was das Board zu "oC" und angeblicher Leistungs/Stabilitäts-"Verbesserung" hat ausgeschaltet - das hat nur den verbrauch erhöht ohne sonst was zu bringen.
Cinebench R20 erreicht nicht mal die 95W TDP bei 4.3GHz, bei Prime95 läuft er in die 110W.
Ich möchte also grundsätzlich schon mal für gute Kühlung sorgen(wie auch immer).
Mir reicht ja schon mögliche Drosselung durch zu hohe Wärme. Wieso noch zusätzlich durch Stromzufuhr drosseln, falls man die Wärme irgendwie in den Griff kriegt(wakü evtl. ?) ?
Warum das ein Stombegrenzungs-/Leistungsdrosselungswert sein sollte, war mir nicht klar.
Und so lange dir dien PC schnell genug ist gibts wenig grund in zu übertakten. Ich hab mich anfangs auch gleich mal rumgespielt und geschaut was ich für 5GHz allcore tun müsste - ist mir Persöhnlich zu viel spannung/Verbrauch, 4.8GHz geht aber locker. Aber ich warte lieber 3 Sekunden länger beim starten vom spiel dem während dem Spielen bin ich sowieso GPU-limitert und dann hab ich lieber den leiseren PC. Und mit niedrigerer Spannung ist auch der verbrauch niedriger und wenns dann in ein paar jahren nicht mehr ausreicht kann man noch immer Übertakten.
Why Intel Processors Draw More Power Than Expected: TDP and Turbo Explained
The Intel Core i9-9900K at 95W: Fixing The Power for SFF
Talking TDP, Turbo and Overclocking: An Interview with Intel Fellow Guy Therien
usw. ...
Die TDP ist ... usw.
Da hab ich erst mal ne Weile mit zu tun.
Danke euch !
(Auch an Casurin)
So ... nun feue ich mich auf's nochmal genau nachlesen.